Katar wurde 2017 zum Feind erklärt, schenkte dann einen Jet für vierhundert Millionen und durfte für die Trump Organization bauen. Heute sitzt sein Premier am Tisch, an dem über den Nahen Osten entschieden wird!
Es ist ein unglaubliches Bild. Der Premierminister Katars, eines Landes, das Trump 2017 einen Finanzier des Terrorismus nannte, sitzt nun in der Schweiz neben dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, JD Vance, und hilft, die Nahostpolitik eben jener Regierung zu formen, die ihn einst zum Feind erklärt hatte. Zwischen der Anklage und dem Stuhl an diesem Tisch liegen zwei Gaben. Katar schenkte Trump später einen Luxusjet im Wert von vierhundert Millionen Dollar und ließ die Trump Organization auf seinem Boden Luxusimmobilien errichten. So wurde aus dem Finanzier des Terrors ein Wohltäter, und aus dem Vorwurf ein Geschäft. Der Preis einer Verwandlung lässt sich berechnen.

Der Mann heißt Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, seit 2023 Regierungschef und Außenminister zugleich, Vermittler für Gaza und den Iran, für Afghanistan und die Diplomatie der Region. Nun vermittelt er nicht mehr nur zwischen den Mächten, er schreibt an der Politik der Größten mit. Und der Boden, auf dem verhandelt wird, gehört einem katarischen Staatsfonds. Selbst der Saal ist gekauft.

Eine Anklage ist ein Wort, ein Jet ist ein Ding, und in dieser Regierung gewinnt das Ding. Wer das Flugzeug stellt, dem verzeiht man den Verdacht, und wer den Verdacht verzeiht, dem überlässt man die Karte des Nahen Ostens. Das Wort Terrorismus hielt genau so lange, bis die Maschine auf dem Rollfeld stand. Was bleibt, ist die Lehre, dass in dieser Zeit nicht der Überzeugung folgt, wer regiert, sondern der Rechnung, und dass ein Land sich die Außenpolitik einer Weltmacht leisten kann, wenn es nur teuer genug schenkt.
Fortsetzung folgt …
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Da haben wir die vielen Gegenleistungen, für das „geschenkte“ Flugzeug.
Aber nein, es ist keine Korruption.
Trump erklärt nicht einmal, wie die wundersame Verwandlung vom Terrorfinanzier zum Wohltäter erfolgte.
Er weiß es, weil es seine Taschen gefüllt hat.
Weiß es MAGA auch?
Wo sie bei jeder Gelegenheit gegen Muslime hetzen.
Und nun sitzt neben JD der Regierungspräsident von Katar und bestimmt über die Zukunft des Bahen Osten mit.
Ein Schelm, der böses dabei denkt.
Das erklärt auch, warum Katar sich mit Kritik an den USA fast komplett zurück hielt, als iranische Bomben Ziele in Katar erreichten.
Hauptsache die Oberhäupter kassieren kräftig.
Ist die ganze Welt nur noch korrupt?