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Putin: Die letzte offene Tür heißt Kabul – willkommen bei den Verstoßenen. Eine brisante geopolitische Recherche

VonTEAM KAIZEN BLOG

29. Juli 2026

Ein Land, das man vor 4 Jahren noch überstürzt verlassen hat, wird nun umworben. Ein Regime, das man offiziell als terroristisch führte, empfängt man als Partner. Unsere Recherche verfolgt, wie aus dieser Kehrtwende ein geopolitisches Kalkül wird, was Russland dafür verloren hat und was Afghanistan ihm bietet. Es ist die Geschichte einer Macht, die nicht mehr aus Stärke handelt, sondern aus dem Zwang, die eigene Reichweite billig zu behaupten.

Am 27. Mai unterzeichneten Russland und Afghanistan ein Abkommen über militärtechnische Zusammenarbeit. Der Wortlaut verspricht mehr, als er hält. Vorgesehen ist die Instandsetzung von Waffen sowjetischer Bauart, die im afghanischen Arsenal zurückgeblieben sind. Große Lieferungen sieht es nicht vor, nennenswerte Investitionen ebenso wenig, und über die Einzelheiten schweigt es fast ganz. Und doch bindet dieses schmale Papier zwei Regierungen aneinander, die vor wenigen Jahren nicht einmal offen über die andere sprechen durften.

Denn Moskau ist bis heute die erste und einzige Hauptstadt, die die Herrschaft der Taliban anerkannt hat. Im April 2025 strich das Oberste Gericht die Bewegung von der Liste terroristischer Organisationen, 2 Monate später folgte die Anerkennung. Wer die russische Innenpolitik kennt, ermisst daran die ganze Wucht der Wende.

Wie tief sie reicht, zeigen 2 Strafverfahren, die auf verschiedenen Seiten dieser Linie liegen. Die Nahost- und Nordkaukasus-Korrespondentin Nadeschda Keworkowa wurde im Mai 2024 verhaftet und wegen Rechtfertigung des Terrorismus angeklagt, gestützt auf 2 Beiträge in ihrem Telegram-Kanal. Der eine, aus dem Jahr 2020, habe die Taliban betroffen und die Freilassung inhaftierter Kämpfer gutgeheißen, der andere sei ein 2018 wiederveröffentlichter Text eines getöteten Kollegen über den Überfall auf Naltschik im Jahr 2005 gewesen. Ein Militärgericht in Moskau sprach sie im März 2025 schuldig und ließ sie mit einer Geldstrafe von 600.000 Rubel frei, angerechnet auf die lange Untersuchungshaft. Damals galten die Taliban in Russland noch als Terrororganisation.

Nadeschda Keworkowa

Wenige Wochen später strich das Oberste Gericht sie von der Liste. Im Juni 2026 traf es dann den 19-Jährigen Yegor A, Angestellter bei der Firma Aerotekh (Entwicklung und Produktion von Drohnen und Luftfahrtsystemen), in Rostow am Don, der die Bewegung unter einem Beitrag über sie grob beschimpft hatte. Ein Bezirksgericht verurteilte ihn zu 10.000 Rubel und sah in dem Kommentar die Schürung von Hass zwischen den Völkern Russlands und Afghanistans. Wer die Taliban guthieß, wurde bestraft, als sie noch verboten waren; wer sie schmähte, wird bestraft, seit sie anerkannt sind. Aus dem verbotenen Wort ist ein geschütztes geworden. Das Gesetz misst hier nicht die Tat, sondern die Richtung, in die der Kreml gerade zeigt, und in diesem Umschlag steckt bereits die ganze Geschichte.

Einfluss zum kleinsten Preis

Von außen wirkt das Bündnis wie eine wunderliche Wahl. Afghanistans Wirtschaft liegt nach Jahrzehnten Krieg am Boden, gegen die Regierung der Taliban laufen umfangreiche Sanktionen wegen der Missachtung von Frauenrechten, und der Handel zwischen beiden Ländern bleibt schmal. Was also erhofft sich Moskau von Kabul. Die Antwort liegt weniger in Afghanistan selbst als in dem, wofür es taugt. Seit Beginn des großangelegten Krieges gegen die Ukraine ist Russlands Vermögen geschrumpft, jenseits der eigenen Grenzen zu wirken. Der Sturz Baschar al-Assads in Syrien traf empfindlich, die Festsetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Kräfte ebenso, dazu die fortschreitende Entfremdung Armeniens. Eine Weltmacht sieht anders aus. Afghanistan bietet die heute seltene Gelegenheit, wenigstens einen Teil dieser verlorenen Gegenwart zurückzuholen.

Der Zuschnitt des Mai-Abkommens verrät die Enge, in der Moskau sich bewegt. Die Last des Ukrainekriegs und der Mangel an Mitteln zwingen dazu, Einfluss dort zu suchen, wo er am wenigsten kostet. Die Reparatur alter Technik verlangt weder Waffenlieferungen noch stationierte Truppen und sichert dennoch feste Bande nach Kabul. So lasse sich, heißt es aus der auf Eurasien spezialisierten Rechercheszene, auf lange Sicht ein Platz im afghanischen Sicherheitssektor besetzen, ohne nennenswert zu investieren. Billiger ist Weltpolitik selten zu haben. Hier wird der eigentliche Charakter dieser Politik sichtbar. Es gibt einen alten Gedanken, wonach die Natur die Leere verabscheue und jeder frei werdende Raum eine Kraft anzieht, die ihn füllt. Auf die Macht gewendet heißt das: Wo eine Ordnung sich zurückzieht, entsteht kein Nichts, sondern ein Sog. Moskau greift nicht aus Stärke nach Afghanistan, es folgt diesem Sog, weil es die kräftigeren Bühnen verloren hat. Was wie Ausgriff aussieht, ist die Notwehr einer Macht, die ihre Reichweite nicht mehr durch Größe behauptet, sondern durch die kluge Wahl der Orte, an denen ihr niemand entgegentritt.

Amir Chan Muttaki, Außenminister der Taliban-Regierung und Sergej Lawrow, der russische Außenminister

Dazu kommt eine tiefere Verwandtschaft. Beide Regierungen eint die Absage an eine Diplomatie, die sich auf Werte beruft. Anders als Washington verlangt Moskau von Kabul keine liberalen Reformen und keine Achtung der Menschenrechte. Wo der eine nichts fordert, muss der andere nichts versprechen, und im Verzicht auf Bedingungen haben beide ihre gemeinsame Sprache gefunden.

Tatarstan als Mittler

Militärisch erschöpft sich die Zusammenarbeit nicht, auch wenn der Handel bescheiden bleibt. Nach russischen Angaben belaufe er sich auf rund 326 Millionen Dollar im Jahr, nach afghanischen auf etwa 500 Millionen. Für ein Land, das einst Kontinente überspannte, ist das kaum mehr als ein Rundungsfehler. Ein Zehntel davon läuft über die Republik Tatarstan, die Moskau längst zum wichtigsten Draht nach Kabul ausgebaut hat.

Mullah Abdul Ghani Baradar, stellvertretender Ministerpräsident für Wirtschaftsangelegenheiten der Taliban-Regierung, bei einem Treffen mit Rustam Minnichanow, dem Oberhaupt (Rais) der Republik Tatarstan, in Kasan am 15. Mai 2026

Russland hat dabei den Kontakt zu den tatarischen Gemeinschaften genutzt, die seit jeher im Norden Afghanistans siedeln. Tatarstan liefert KAMAZ-Lastwagen, petrochemische Erzeugnisse und Halal-Produkte, unterhält ein Museum für die Kultur der afghanischen Tataren in Kabul und lässt die Sprache an einigen Schulen der Nordprovinzen unterrichten. Seit 2023 nehmen Vertreter der Taliban am Kasaner Forum teil. Der Kanal funktioniere tatsächlich, heißt es aus einem auf Zentralasien spezialisierten Analysehaus, und viele Frachtunternehmer berichteten, unter den Taliban lasse sich leichter transportieren als zuvor. Was hier geschieht, trägt einen Namen: Nebendiplomatie. Moskau hat einen Teil seiner Taliban-Politik an eine muslimisch geprägte Teilrepublik ausgelagert und wirkt so nach Kabul, ohne die volle politische Last des unmittelbaren Zugriffs zu tragen. Im Mai 2025 führte der für Wirtschaft zuständige Vize-Regierungschef der Taliban, Mullah Baradar, eine Delegation nach Kasan, traf den Präsidenten Tatarstans und unterzeichnete 5 Absichtserklärungen zu Verkehr und Handel. Wenig später reiste ein tatarischer Vizeregierungschef nach Kabul, die erste offizielle Visite einer russischen Regionaldelegation dieses Gewichts seit 2021. Die islamische Prägung Kasans macht den Umgang für die Taliban leichter und billiger zugleich.

Ihr wichtigstes Werkzeug ist das Kasaner Forum, das Moskau 2023 in den föderalen Rang erhob und zur zentralen Bühne gegenüber der islamischen Welt machte. Im Mai 2026 trat dort der stellvertretende russische Regierungschef Alexej Owertschuk auf. Das Handelsvolumen sei in den ersten Monaten des Jahres um das 2,6-Fache gewachsen, wenn auch von niedrigem Stand. Man verhandle über Investitionen und Getreidelieferungen. Die Taliban hätten zudem um Treibstoff und russische Medizin gebeten, dazu um Dozenten für afghanische Studenten. Bis zu den großen Vorhaben freilich ist es weit. Die Transafghanische Eisenbahn, die durch Usbekistan, Afghanistan und Pakistan führen soll, bleibt vorerst Entwurf. Der andauernde Konflikt mit Pakistan und die weite Verminung des Landes stehen ihr im Weg. Moskau betrachte Tatarstan als Einstiegspunkt, ganz nach seiner Gewohnheit, Einfluss dort zu festigen, wo ihm die wenigsten Hindernisse begegnen.

Der Rahmen des Antiterrors

Zur Rechtfertigung der Anerkennung führt das russische Außenministerium den Kampf gegen den Wilajat Chorasan an, den regionalen Ableger des Islamischen Staates, der in Afghanistan, Pakistan, Iran und Zentralasien wirkt. Von einer Zusammenarbeit mit Kabul war in Moskau die Rede, nachdem diese Gruppierung den Anschlag auf die Crocus City Hall 2024 für sich reklamiert hatte, bei dem 151 Menschen ums Leben kamen. Den Taliban ist es durch Razzien und gezielte Tötungen gelungen, den Wilajat spürbar zu schwächen, und Moskau verbucht diesen Erfolg gern als Beleg für den Nutzen der eigenen Nähe. Schon im Mai aber verkündete Kabul die vollständige Vernichtung der Gruppe auf afghanischem Boden, obwohl diese weiter aktiv ist. Man erklärte den Widerspruch mit der Präsenz der Kämpfer in Pakistan und wollte nicht einräumen, dass sie auch im eigenen Land noch wirkten. Eine solche Haltung erschwert jede gemeinsame Operation.

Wilajat Chorasan / ISIS-K

Wie entschlossen Kabul diese Deutung betreibt, zeigt eine Erklärung seines Verteidigungsministeriums. Die Lage im Land sei vollständig unter Kontrolle, seit 8 Monaten habe es keinen größeren Zwischenfall gegeben. Verantwortlich für die verbliebene Gefahr sei eine beherrschende Fraktion im pakistanischen Militär, die den Wilajat auf eigenem Boden dulde. Von dort aus seien sowohl der Anschlag in Moskau als auch jener auf eine Gedenkfeier in Iran geplant worden. Kabul verlangt die Auslieferung namentlich genannter Anführer, die in Pakistan Zuflucht gefunden hätten. Es ist die bequeme Erzählung jeder Regierung: Die Gefahr beginnt stets jenseits der eigenen Grenze. Dass zugleich die Nordgrenze brennt, widerlegt die Rede von der lückenlosen Kontrolle.

Dazu kommen die allgemeinen Grenzen des Landes. Den Taliban fehlten viele technische Mittel der Vorgängerregierung, von den Überwachungssystemen bis zur Hilfe westlicher Dienste; angewiesen seien sie vor allem auf Informanten vor Ort. Andere Gruppen hat Kabul überdies nicht ausgeschaltet. Al-Qaida und die pakistanischen Taliban dulde man im Land, und gerade die Verbindung zu Letzteren zählt zu den Hauptquellen der Spannung mit Islamabad. Für Russland aber wiegt der Zugang zu den afghanischen Sicherheitsstrukturen schwerer als das antiterroristische Zusammenwirken selbst.

Kabul ist nur der Hebel

Was Moskau in Kabul sucht, ist am Ende ein Hebel für ganz Zentralasien. Die außenpolitische Konzeption von 2023 nennt die Vertiefung der Beziehungen zu Afghanistan eine strategische Priorität, verknüpft mit der Aufgabe, das Land in den eurasischen Raum einzubinden und eine Region zu stabilisieren, die Moskau für die eigene Sicherheit als wichtig erachtet. Angriffe des Wilajat, Kämpfer beiderseits der Grenzen und der Drogenhandel destabilisieren Afghanistans nördliche Nachbarn weiter, während die von Russland geführte Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit bislang keine dauerhaften Antworten bietet. Der Anspruch ist gewaltig, das Vermögen nicht. Moskaus vorrangiges Ziel bleibe, der maßgebliche Sicherheitsgarant Zentralasiens zu sein und die Spannungen an Afghanistans Grenzen zu Tadschikistan und zum weiterhin feindlichen Pakistan zu entschärfen. Wie brüchig diese Rolle in Wahrheit ist, zeigt eben die Grenze zu Tadschikistan.

Afghanistan ist für Putin die billigste Bühne, die ihm geblieben ist: ein Ort, an dem Russland als Sicherheitsgarant und Ordnungsmacht auftreten kann, ohne Truppen, Milliarden oder Bedingungen aufbieten zu müssen. Über Kabul greift Moskau nach dem eigentlichen Preis, dem Einfluss in ganz Zentralasien, und behauptet so eine Weltgeltung, die es sich aus eigener Kraft längst nicht mehr leisten kann.

Dort häufen sich seit 2025 die Zwischenfälle, zuletzt ein Angriff auf eine chinesisch-tadschikische Goldmine, bei dem 5 chinesische Staatsbürger ums Leben kamen. Einem später zurückgezogenen Agenturbericht zufolge soll Duschanbe Moskau um die Entsendung von Truppen gebeten haben. Für den Kreml ist das eine Zwickmühle. Griffe er ein und scheiterte, nährte er die Rede von der durch den Ukrainekrieg geschwächten Macht; fielen russische Soldaten, geriete er in Erklärungsnot, da er die Taliban selbst als rechtmäßige Regierung anerkannt hat. Vom Personal des 201. Stützpunkts, seiner größten Basis im Ausland, ist ohnehin ein Teil an die ukrainische Front abgezogen.

Und so antwortet die von Russland geführte Organisation vorerst mit dem, was sie noch reichlich hat: mit Ankündigungen. Ende Juni erklärte der amtierende Vorsitzende ihres Ständigen Rats, Afghanistan bleibe die größte Herausforderung der zentralasiatischen Zone; trotz der Kontakte Moskaus und einiger Nachbarn nach Kabul dauere die schwierige Sicherheitslage an. Besondere Sorge bereiteten die Beschüsse des verbündeten Tadschikistan, und man wolle die Kämpfer an der Nordgrenze künftig gemeinsam neutralisieren. Der Wille ist erklärt, die Truppe steht anderswo.

An der Südflanke ist es längst mehr als ein Wille. Seit Anfang 2026 stehen Afghanistan und Pakistan in offenem Konflikt. Ende Februar trug Islamabad mit koordinierten Luft- und Bodenschlägen den Kampf tief auf afghanisches Gebiet, benannt als Ghazab lil-Haq, und Kabul erwiderte mit eigenen Angriffen. Eine Feuerpause um das Fastenbrechen, erbeten von Riad, Doha und Ankara, hob Pakistan einseitig wieder auf. Islamabad behandelt die Taliban längst nicht mehr als Glaubensbrüder, sondern als Gegner, und sucht entlang der alten Durand-Linie Pufferzonen im Nachbarland zu erzwingen. Vor diesem Hintergrund deuten die Taliban das Abkommen mit Moskau als Mittel der Abschreckung. Nach der Unterzeichnung erklärte Verteidigungsminister Mohammad Jakub, man werde in nächster Zeit dafür sorgen, dass Pakistan es nicht mehr wage, das eigene Gebiet anzugreifen.

Über allem liegt die Frage nach China. Peking ist zum größten Investor Zentralasiens geworden, und die weitere Ausdehnung seiner Präsenz hängt an der Stabilität der Region. Moskau sucht nicht die Konkurrenz, sondern die ergänzende Rolle. Man wolle China nicht verdrängen, sondern den eigenen Einfluss wahren. In dieser Ordnung soll Russland der Sicherheitsgarant bleiben, während Peking die Wirtschaft beherrscht. Chinas Stabilität hänge an der Lage Zentralasiens, heißt es weiter, für Peking sei Sicherheit entscheidend, und Russland scheine eben dieses Feld halten zu wollen, um seinen Einfluss auf Peking und seine Stellung in der Region zu bewahren. Es ist die Rolle des Türstehers vor dem Haus, das einem anderen gehört.

Vorerst bleibt Moskaus Gewinn gering. Da die finanziellen und militärischen Risiken jedoch klein ausfallen, gilt die Zusammenarbeit als vorteilhafter als der Abstand. Ob die Rechnung aufgeht, ist offen. Doch Russland hat die Nische bereits besetzt, in die vor ihm kaum jemand eintreten wollte. Und wer als Erster einen leeren Raum betritt, bestimmt für eine Weile, wer sonst noch hinein darf. Für die Staaten dazwischen, für Tadschikistan und seine Nachbarn, heißt das: Ihre Sicherheit wird künftig auch dort verhandelt, wo sie selbst nicht am Tisch sitzen.

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2 Comments
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Ela Gatto
2 Stunden vor

Was für eine aufwändige Recherche.

Wenn man mal in der Geschichte einige Jahrzehnte zurück schaut, war Russland kriegsführend in Afghanistan GEGEN die Taliban.
Die USA kamen den Taliban gegen Russland zur Hilfe um festzustellen, dass die Taliban die USA hassen.

Viele Jahre Kämpfe und Besatzung.
Damit letztlich Afghanistan innerhalb von Tagen komplett an die Taliban zurück fiel.
Menschen- und Frauenrechte zurück in die Steinzeit.

In jedem Land stand Afghanistan auf der Terrorliste.

Moskau strich sie und unterzeichnete eine Kooperation.

Die Regierung in Deutschland empfängt, nicht offiziell, Führer der Taliban.
Die Botschaft in Berlin ist mit Taliban besetzt.

Afghanistan Personen, die die Taliban als regimefeindlich eingeordnet haben, werden nach Afghanistan abgeschoben.
Damit Afghanistan einige straffällig gewordene Afghanen zurück ins Land nimmt.

Mir macht diese Vorteilsklüngelei Angst.
Denn Menschenrechte, Humanity, Empathie all das bleibt auf der Strecke

Rainer Hofmann
Administrator
1 Stunde vor
Antwort auf  Ela Gatto

…und deswegen sind die Recherchen so wichtig – wie sich das alles mittlerweile entwickelt ist Mittelalter und viele rennen rein, weil man sich nur noch auf schräge Videos und Bannertexte vielfach verlässt, die niemals tiefe Hintergründe in einer Gesamtheit offenlegen können. Das ist wohl das Gefährlichste an diesen Zeiten und warum viele Kollegen das Handtuch werfen und sagen, „OK, dann rennt eben rein“

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