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Investigative Recherche: Eine Armee für die Maschine: Trump erklärt die Warner der KI zu Feinden und lässt den Planeten für seinen Größenwahn bezahlen

VonTEAM KAIZEN BLOG

20. September 2026

Der mächtigste Mann der Welt hat eine Truppe ausgerufen, die ein Ding beschützen soll, das schneller denkt als seine Erbauer, und im selben Atemzug jene zu Gegnern erklärt, die es bremsen wollen. Donald Trump kündigte auf seiner Plattform Truth Social die Gründung von „Streitkräften für künstliche Intelligenz“ an, um die Technik vor ihrer „Zerstörung“ zu bewahren. Bedroht sei ihre Zukunft, schrieb er, von der „radikalen Linken“. Jedem Versuch, das Wachstum dieser Branche zu behindern oder einzudämmen, werde er entgegentreten. So wird das Werkzeug zum Schützling und der Zweifel zum Feind.

Zur Begründung reihte er eine Liste angeblicher Täuschungen aneinander, mit denen die „radikale Linke“ das Land in die Irre geführt habe. Er nannte „Männer im Frauensport“ und den Streit um Russland und die Ukraine. Auch die globale Erwärmung zählte er dazu, ebenso die Amtsenthebungsverfahren seiner 1. Amtszeit. Nun also hätten die Demokraten die „Zerstörung der KI“ im Sinn. Er werde nicht tatenlos zusehen, erklärte der Präsident. Der Angriff habe bei den Rechenzentren begonnen und sei gescheitert, sobald die Menschen ihren Nutzen erkannt hätten. „Höhere Löhne, niedrigere Steuern, sicherere Straßen, das war das Ergebnis“, so Trump. Das Wachstum der Branche werde er unter keinen Umständen behindern oder eindämmen. Im Gegenteil, man werde sie „schützen, unterstützen und während ihres Wachstums beaufsichtigen“. Alles Schlechte lasse sich mit dem Straf- und Zivilrecht mühelos aufdecken. Die KI-Streitkräfte gründe er wie die Weltraumstreitkräfte seiner 1. Amtszeit, die ein gewaltiger Erfolg gewesen seien.

Lesen Sie auch unseren Artikel: Trump gegen die KI-Gefahr: sein „hoher IQ“ soll reichen – Rahm Emanuel fragt, ob der Präsident noch wach ist

Bald werde er einen „KI-Zaren“ ernennen, kündigte Trump an, ausgestattet mit einem „außergewöhnlich hohen IQ“. So heißen in Washington die vom Präsidenten eingesetzten Beauftragten, die einen Bereich koordinieren. Ein Aufseher also für ein Feld, das noch niemand beherrscht. Die Sprache verrät den Anspruch. Eine Industrie bekommt eine Streitmacht und einen Zaren, geliehen aus dem Wortschatz von Krieg und Reich. Was als Gewerbe begann, wird zur Sache der Staatsräson erklärt, mit einem Oberbefehl und einem Feindbild. Eine so aufgerüstete Technik verlangt keine Aufsicht mehr, sie verlangt Gehorsam.

Die Ausrufung fiel in eine hitzige Debatte über die Zukunft der Technik und die Gefahren ihres rasenden Tempos. Umstritten ist vor allem der Bau neuer Rechenzentren, den einige eindämmen wollen. Und ausgerechnet die Branche selbst verlangt inzwischen, langsamer zu gehen. Mitte September verständigten sich die drei größten amerikanischen KI-Unternehmen darauf, das Tempo der Entwicklung zu „bremsen“, Anthropic und OpenAI, dazu Google. Die Sorge dahinter: Die Fähigkeit, diese Systeme zu beherrschen, könnte mit ihren wachsenden Möglichkeiten nicht mehr Schritt halten.

Dario Amodei

Den Vorstoß machte am Samstag Dario Amodei, der Geschäftsführer von Anthropic, dem Haus hinter dem Assistenten Claude. China nannte er einen autoritären Staat, der die Technik missbrauchen könnte, und verlangte zugleich, die USA müssten mit Peking über internationale Schranken verhandeln. Neu ist die Mahnung aus diesem Haus nicht. Schon im Juni warnten der Mitgründer Jack Clark und Marina Favaro, die das Anthropic Institute leitet, vor Systemen, die sich selbst rekursiv verbessern und dabei der Kontrolle entwachsen. Die Warnung kommt von denen, die die Maschinen bauen, und das macht sie schwer zu überhören. Zweifel am eigenen Werk entspringt selten der Bequemlichkeit. Die Fähigkeiten wachsen schneller als die Mittel, sie im Zaum zu halten, so die schlichte Furcht der Branche. In Washington wird eben dieser Zweifel zum Vergehen erklärt, das Straf- und Zivilrecht soll gegen die Bremser in Stellung gehen. Eine Regierung, die den Wächter bedroht und das Feuer beschützt, hat die Rollen vertauscht.

Das Verfahren ist erprobt. Was nicht ins Bild passt, wird zum Trick der Gegner erklärt, die Erderwärmung so wie der Krieg in der Ukraine, die alten Ermittlungen so wie nun der Zweifel an der KI. Jede unbequeme Wahrheit wandert in dieselbe Schublade, beschriftet mit „Täuschung“. So wächst eine Politik heran, die lieber den Boten verfolgt als die Nachricht prüft.

Peking widersprach scharf. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums warf den Führungskräften der amerikanischen KI-Unternehmen am Montag vor, „Bedrohungsszenarien“ zu streuen und damit Konfrontation und unlauteren Wettbewerb zu schüren. Staatsnahe Medien deuteten die Rufe nach Verlangsamung als Teil eines größeren Versuchs, Chinas KI-Branche zu schaden. Eine chinesische Staatszeitung sprach von einem „Handbuch für den Kalten Krieg“ und einem „stillen Kalten Krieg“ um die künstliche Intelligenz, der China eindämmen solle, und nannte das amerikanische Vorgehen „heuchlerisch und kurzsichtig“. Das wahre Ziel sei, mit technischen Barrieren und der Kontrolle über die künftigen Regeln Chinas Entwicklung auszubremsen. So bleibe die Vorherrschaft der USA gewahrt, und China bliebe von der weltweiten Gestaltung der Regulierung ausgeschlossen.

Chen Yixin

Chinas Minister für Staatssicherheit, Chen Yixin, zog in einer Zeitschrift der chinesischen Internetaufsichtsbehörde eine gerade Linie von der Verlangsamung zu den amerikanischen Ausfuhrsperren für Chips und KI-Software. Manche Länder, schrieb er, nutzten ihren Vorsprung und beschränkten unter dem „Schutz der nationalen Sicherheit“ den Zugang anderer zu fortgeschrittener Technik. Die künstliche Intelligenz sei zum wichtigsten Feld des technologischen Wettbewerbs geworden, zum neuen Schauplatz der Rivalität der Großmächte. Er warnte, dass künstliche Intelligenz zunehmend zur Bedrohung für die politische Stabilität und die Macht der Kommunistischen Partei werden könnte. Feindliche Kräfte nutzten generative KI, um politische Gerüchte und Falschinformationen zu verbreiten; zugleich gefährdeten amerikanische KI-Systeme wie Claude und ChatGPT-5.5-Cyber nach seiner Darstellung die kritische Informationsinfrastruktur Chinas. Ausgerechnet die Regierung, die über Jahrzehnte einen gewaltigen Zensur- und Überwachungsapparat aufgebaut hat, sieht sich nun mit einer Technologie konfrontiert, die sich ihrer Kontrolle entziehen könnte. Gleichzeitig warnen ehemalige Mitarbeiter amerikanischer KI-Unternehmen vor einer rücksichtslosen Entwicklung immer leistungsfähigerer Systeme, während Washington und Peking über internationale Regeln verhandeln sollen. Chens Äußerungen machen deutlich, dass China künstliche Intelligenz inzwischen auch als mögliche Gefahr für die eigene politische Herrschaft betrachtet. Beide amerikanischen Regierungen, die von Joe Biden wie die von Trump, hätten Chinas Entwicklung mit Chip-Sperren gebremst. Peking habe mit eigenen Prozessoren geantwortet.

Die Fürsprecher strengerer Kontrolle hoffen, dass das Thema beim Treffen von Trump und Xi Jinping am 24. September in Washington zur Sprache kommt. Pekings Skepsis und Trumps eigene Absage an jede Verlangsamung, die er am Montag aussprach, lassen ein strenges internationales Abkommen jedoch unwahrscheinlich erscheinen.

Zwei Mächte teilen die Zukunft dieser Technik unter sich auf, und beide reden von Sicherheit, wo sie Vorherrschaft meinen. Der Ruf nach einer Bremse wird in Peking als Waffe gelesen, die Ausfuhrsperren aus Washington als Beweis dafür. Dazwischen stehen mehr als 150 Länder ohne eigene Rechenkraft, die weder mitbauen noch mitbestimmen und die Kosten am Ende doch mittragen. Ein Wettlauf um die Herrschaft über das Denken der Maschinen, ausgetragen über die Köpfe der übrigen Welt hinweg.

Ein Ausweg setzte Vertrauen voraus, das gerade fehlt. Amodei fordert eine Verständigung mit Peking und nennt Peking im selben Atemzug autoritär. Trump lehnt jede Bremse ab, China wittert hinter jedem Vorschlag eine Falle. Die beiden Mächte, die eine Grenze ziehen könnten, misstrauen einander am meisten, und so bleibt die folgenreichste Technik dieses Jahrhunderts ohne gemeinsame Hand am Hebel. Während die Riesen einander umkreisen, treten unten in den Bundesstaaten Menschen auf die Bremse. Am 14. Juli unterzeichnete die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, eine Verordnung, die den Bau neuer KI-Rechenzentren mit mehr als 50 Megawatt für ein Jahr untersagt, als erster Bundesstaat des Landes. Steigende Versorgungsgebühren und die Erschöpfung natürlicher Ressourcen drohten, dazu Unsicherheit für die Bürger; es sei ihre Pflicht zu handeln, erklärte sie.

Die Verordnung verweigert Genehmigungen für besonders große Anlagen jenseits von 50 Megawatt und verpflichtet die Kommunen, Standards für künftige Bauten zu erarbeiten, die den Energie- und Wasserverbrauch sowie die Umweltauswirkungen mitdenken. In mehr als 10 Bundesstaaten wird ein solches Verbot erwogen. In Maine beschloss das Parlament sogar bereits eines, die demokratische Gouverneurin Janet Mills legte ihr Veto ein. Auch New Yorks Parlament billigte einen Entwurf, doch Hochul unterschrieb ihn nicht und griff zur Verordnung. Auf kommunaler Ebene begann Monterey Park in Kalifornien; unter den Städten ging Seattle als bislang größte denselben Weg.

Beispiel: Das geplante Stratos-Rechenzentrum im Box Elder County in Utah wird von O’Leary Digital Utah Development Co. entwickelt, einem Unternehmen des kanadischen Unternehmers Kevin O’Leary. Der Physiker Rob Davies von der Utah State University berechnete, dass die Anlage bei vollständigem Ausbau zusammen mit ihrer Stromerzeugung täglich eine Wärmemenge freisetzen könnte, die der Energie von 23 Atombomben entspricht. Ursprünglich war eine Projektfläche von rund 40.000 Acres vorgesehen, inzwischen kündigte der Entwickler eine Reduzierung auf rund 20.000 Acres an. Er berechnete für das geplante Stratos-Projekt bei vollständigem Ausbau eine thermische Gesamtleistung von rund 16 Gigawatt. Dabei berücksichtigte er sowohl das Rechenzentrum als auch die zugehörige Stromerzeugung. Über 24 Stunden ergibt sich daraus eine Wärmemenge, die er mit der freigesetzten Energie von rund 23 Atombomben verglich

Wie tief der Ausbau der Maschinen bereits in die Ordnung der Kommunen greift, zeigen unsere Recherchen in Utha. Am 10. Juni verhängte Box Elder County einen 180-tägigen Stopp für neue Anträge auf Rechenzentren, um die Folgen für Infrastruktur und Ressourcen zu prüfen. Ein einziges Vorhaben bleibt verschont. Der Landkreis stellt selbst klar, das Projekt Stratos sei von der Sperre nicht betroffen, weil das Gelände nicht mehr seiner Hand unterstehe.

Während Box Elder County in Utah neue Rechenzentren für 180 Tage auf Eis legte, blieb das gigantische Stratos-Projekt von dem Genehmigungsstopp ausgenommen. Die hier abgebildeten amtlichen Unterlagen zeigen, warum: Bereits zuvor hatte der Landkreis die Zuständigkeit für die Flächennutzung im Projektgebiet für 50 Jahre an die staatliche Behörde MIDA übertragen. Der Vertrag nennt O’Leary Digital Utah Development Co. als Projektentwickler und sieht neben Rechenzentren auch Anlagen zur Energieerzeugung vor. Der Landkreis zieht die Notbremse, doch für Stratos gelten andere Zuständigkeiten.

Schon am 4. Mai hatte er die Zuständigkeit für die Flächennutzung im Projektgebiet an die staatliche Military Installation Development Authority abgegeben, kurz MIDA, und das für 50 Jahre. Das Abkommen Nr. 26-15 weist ihr die maßgebliche Zuständigkeit im Gebiet zu. Die gewöhnlichen Bau- und Flächenregeln des Landkreises gelten dort nicht länger. Der Projektplan führt rund 40.000 Acres Privatland und weitere 1.200 Acres Militär- und Staatsland auf. Der Vertrag mit der O’Leary Digital Utah Development Company trägt bis heute den Vermerk Entwurf, unterschrieben ist er nicht. Der Landkreis betont, seine Zustimmung zum Projektgebiet sei noch keine Genehmigung für den vollen Bau, weitere Umwelt- und Baugenehmigungen stünden aus. Die Umweltbehörde Utahs erklärte im Mai, ein Antrag auf eine Luftreinhaltegenehmigung liege ihr noch nicht vor.

Für Straßen und Dienste aber bleibt der Landkreis zuständig und erhält dafür Einnahmen. Versorgen soll die Kommune, entscheiden ein Amt in weiter Ferne. So sieht eine Bremse aus, in die jemand vorher ein Loch geschnitten hat. Und mit ihr steht die Frage, wie viel Boden den Menschen noch gehört, auf dem sie stehen.

Der Rückhalt dafür ist da. Einer Umfrage vom Juni zufolge befürworten 46 Prozent der New Yorker ein 1-jähriges Moratorium, 21 Prozent halten es für falsch. Landesweit lehnen rund drei Viertel der Amerikaner Rechenzentren in ihrer Nachbarschaft ab, aus Furcht vor Umweltschäden und steigenden Kosten. Was auf dem Spiel steht, hat die Universität der Vereinten Nationen im Juni 2026 vermessen. Die Rechenzentren, das Rückgrat der weltweiten KI, könnten bis 2030 jährlich bis zu 945 Terawattstunden Strom verschlingen. Das ist das 3-Fache dessen, was Pakistan und Bangladesch zusammen im Jahr verbrauchen, Nigeria hinzugerechnet, Länder mit zusammen mehr als 650 Millionen Menschen. Der Wasserverbrauch der Technik könnte bis zum Ende des Jahrzehnts dem jährlichen Haushaltsbedarf von 1,3 Milliarden Menschen gleichkommen. Der Flächenbedarf überstiege 14.500 Quadratkilometer, gut das 2-Fache der Metropolregion Jakarta.

Der Strom ist nur die Spitze. Mit jeder verbrauchten Einheit geht ein Wasserfußabdruck einher, für die Kühlung der Anlagen und die Erzeugung des Stroms. Dazu tritt ein Flächenfußabdruck, den die Energiegewinnung und die langen Lieferketten hinterlassen. Der ökologische Fußabdruck der Technik wächst in einem Tempo, das die natürlichen Ressourcen des Planeten überlasten könnte. Die üblichen Zahlen zur Erderwärmung erfassen davon wenig.

Lesen Sie auch unseren Artikel: „Nicht klug, nur riesig“ – Der Widerstand gegen KI

Eine Maschine, deren Durst dem von 1,3 Milliarden Menschen gleichkommen könnte, ist keine ferne Drohung mehr. Sie steht bereits in der Landschaft, summt hinter Zäunen und zieht aus Flüssen, die in der Dürre ohnehin versiegen. In Regionen, die schon heute unter Knappheit leiden, entscheidet sich das zuerst. Der Durst der Rechner und der Durst der Menschen greifen nach demselben Krug.

Die Studie legt offen, wie schief gemessen wird. Im Blick stehen meist die Treibhausgase, vor allem jene aus dem Training der großen Modelle. Der weit größere Hunger steckt im Alltag, 80 bis 90 Prozent des Energiebedarfs entfielen laut der Studie auf die tägliche Nutzung. Ein einziger verbreiteter Dienst verarbeite täglich rund 2,5 Milliarden Anfragen und ziehe dafür im Jahr Hunderte Gigawattstunden. Ein KI-Bild koste mehr als das 1.000-Fache der Energie einer einfachen Textsortierung, ein Video noch weit mehr. Effizienz allein rettet nichts. Sinken die Kosten und wächst die Leistung, steigt der Verbrauch, der sogenannte Rückstoßeffekt.

Nichts wirkt leichter als eine Anfrage in ein Textfeld. Ihr wahres Gewicht fällt woanders an, in Flüssen und Stromnetzen, auf Halden voller Schrott. Milliarden solcher Berührungen am Tag summieren sich zu einer Last, die keine Rechnung dem Nutzer je zeigt. Die Bequemlichkeit ist echt, ihr Preis nur weit genug entfernt, um ihn zu übersehen. Auch das Grüne trügt. Was in der einen Rechnung sauber erscheint, treibt in der anderen den Bedarf an Wasser und Fläche nach oben, gerade dort, wo die Ressourcen ohnehin knapp sind. Der Umstieg auf manche erneuerbare Quelle senkt die Emissionen und verschlingt zugleich Wasser und Land.

Die Lasten liegen ungleich. Der Nutzen wirkt weltweit, die Kosten sammeln sich an wenigen Orten. In manchen Ländern ziehen die Rechenzentren bereits einen erheblichen Teil des Stroms, in anderen große Mengen Wasser, mitten in Dürren. Bis 2030 könnten jährlich bis zu 2,5 Millionen Tonnen Elektroschrott anfallen, ein Gutteil davon in armen Ländern, deren Möglichkeiten zur sicheren Entsorgung gering sind. Auch der Abbau der kritischen Mineralien für die Geräte hinterlässt Zerstörung und soziale Verwerfungen in den Förderregionen. Und die Rechenleistung ballt sich: Mehr als 90 Prozent liegen in zwei Ländern, den USA und China, während mehr als 150 Staaten über keine nennenswerte eigene Infrastruktur verfügen. Ohne eigene Rechenkraft fehlt vielen von ihnen auch die Stimme bei den Regeln.

So öffnet sich eine neue Kluft, quer über den Globus. Die einen genießen die Bequemlichkeit, die anderen zahlen mit Wasser und Land, ohne am Gewinn teilzuhaben. Eine Technik, die verspricht, alles zu berechnen, hat die Rechnung ihrer eigenen Folgen bislang kaum aufgemacht. Alle diese Zahlen tragen dieselbe Frist. Bis 2030, bis zum Ende des Jahrzehnts, so lauten die Marken der Studie, und das ist keine ferne Zukunft. In derselben Spanne, warnen die Bauherren selbst, könnten sich die Systeme rascher verbessern, als sich Regeln schreiben lassen. 2 Uhren laufen, die des Klimas und die der Kontrolle, und beide gehen schneller als die Politik.

Gegen die Technik richten sich die Forscher der Universität der Vereinten Nationen nicht. Sie verlangen, dass sie innerhalb der Grenzen des Planeten wächst, in einem verantwortlichen Umgang, der unter anderem auf Offenheit und einer von Anfang an sparsamen Bauweise ruht. Dazu zählten Gerechtigkeit und Verantwortung über den ganzen Lebenszyklus. Auch weltweite Zusammenarbeit gehöre dazu, ebenso ein schonender Umgang mit den Ressourcen. Regierungen sollten den Bedarf an Strom und Wasser von vornherein einplanen, die Fläche gehöre dazu. Die Unternehmen sollten ihren Verbrauch klein halten, die Nutzer die schonenderen Anwendungen wählen. Die Zukunft der künstlichen Intelligenz hänge nicht allein an der Technik. Ebenso schwer wögen die politischen Entscheidungen, die heute fallen.

Eine Truppe für die Maschine, ein Zar für ihren Aufstieg. Und der Zweifel steht unter Verdacht. Das Feuer wird bewacht, die Hand am Löscheimer gilt als Feind. Die Rechnung aber, gezahlt in Strom und Wasser, kommt bei denen an, die es nie entzündet haben.

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Paulus Udo
Paulus Udo
23 Stunden vor

Mag sein das der IQ von Trump die KI übertrifft, da die KI zum jetzigen Zeitpunkt, nur dass zusammen trägt, was man ihr
einflößt!
dazu hat KI, wie Trump keine Empathie
und kann auch nicht ohne Vorgaben, frei
handeln.
Beide stehen unter Strom und verbrauchen enorme Mengen an Energie.
Auch kann KI nicht öffentlich auftreten, da
ihr wie Trump die Persönlichkeit fehlt!
Und beide fürchten, dass man ihnen den Stecker zieht.

Rainer Hofmann
Administrator
23 Stunden vor
Antwort auf  Paulus Udo

…dem kann ich zu 100% beipflichten, so ist es

Ela Gatto
16 Stunden vor

Danke für diese umfassende Recherche.

Ich glaube, dass diese ganze Problematik Viele nicht begreifen.

Trump will eine Streitmacht zum Schutz der KI.
Einen Zaren, mit hohem IQ.

Zar… hat ihm Putin das eingeflüstert?

Hoher IQ? Trump erträgt Niemanden, der gebildeter ist als er.

Es wird wohl auf einen Hegseth 2.0 hinauslaufen.

Trump setzt auf KI.
Viele, seiner Wähler lehnen sie ab.
Insbesondere im Bible Belt (Rückwärtsgewandte devote Gläubige).
Ob es da reicht, dass ihr „Messias‘ es als großartige Sache verkauft?
Ich hoffe nicht.

Jetzt schon spüren Anwohner bei Datacenter die negativen Auswirkungen.

Felder bewässern um Nahrungsmittel anzubauen, ist wichtiger als das Wasser in Datacenter fließen zu lassen.

Wahrscheinlich wird es wie in den dystopischen Filmen.
95% der Bevölkerung hunger und kämpfen ums Überleben, eährend sie für die restlichen 5% schuften, die in Saus und Braus leben.

Rainer Hofmann
Administrator
7 Stunden vor
Antwort auf  Ela Gatto

gerne ….

Carola Richter
Carola Richter
4 Stunden vor

Ohne Regularien kann die KI schnell aus der Kontrolle geraten. Um das zu erkennen, reichen die ersten Schritte der KI und wenn Mitarbeiter davor warnen, sollte man das ernst nehmen.

Rainer Hofmann
Administrator
3 Stunden vor
Antwort auf  Carola Richter

…ach wie schön, ich hatte dir schon geschrieben, ob es dir gut geht. KI muss unter Kontrolle gebracht werden, es werden noch mehr probleme kommen und die werden nicht zu knapp sein

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