Verteidigungsminister Pete Hegseth hat das amerikanische Militär fit gemacht, und er hat dafür einen Weg gewählt, auf den vor ihm niemand gekommen war. Wo Generationen von Strategen über Waffen, Logistik, Ausbildung und die Härte der Soldaten nachdachten, genügt nun offenbar ein Tanz, der an die hüpfenden Elfen auf einer Frühstücksflockenpackung erinnert. Wer auf diese Weise trainiert, dem fällt das Gewinnen erkennbar viel leichter. Die Wirkung dieses knallharten Hüpfprogramms dürfte sich inzwischen bis nach Teheran herumgesprochen haben. Man muss sich die Revolutionsgarde nur vorstellen, wie sie in ihren Kellern kauert und hofft, dass die Elfen nicht über sie kommen. Eine Armee, die im Gleichschritt springt, verbreitet einen Schrecken, gegen den Panzer und Raketen wenig ausrichten.

An dieser Stelle lohnt eine nüchterne Überlegung. Stärke und der Anschein von Stärke sind nicht dasselbe, auch wenn sie auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich aussehen. Wer wirklich fürchten machen will, muss den Grund für die Furcht liefern können, und kein Hüpfen der Welt ersetzt das, was eine Armee im Ernstfall tatsächlich vermag. Eine Abschreckung, die nur aus dem Bild der Tüchtigkeit besteht und nicht aus der Sache selbst, hält genau so lange, wie niemand sie überprüft. Hegseth, der sich lieber Kriegsminister nennen lässt als Verteidigungsminister, hat in dieses Werk seine ganze Erfahrung eingebracht. Bevor er über die Streitkräfte gebot, moderierte er das Frühstücksfernsehen des Senders Fox. Nun zeigt sich, dass die Fähigkeit, ein Publikum vor dem ersten Kaffee bei Laune zu halten, sich offenbar bruchlos auf die Führung einer Armee übertragen lässt. Was im Studio die Quote war, ist im Ministerium die Schlagkraft, und der Übergang fiel ihm spürbar leicht.
So ist Amerika, wenn man der Erzählung folgt, wieder eine Weltmacht, und es verdankt dies einem einzigen Mann namens Pete Hegseth. Man wird abwarten müssen, ob die Welt diesem Urteil folgt oder ob sie auf den unhöflichen Gedanken kommt, eine Sache erst zu prüfen, bevor sie sie glaubt. Bis dahin gilt der schöne Satz, dass eine Truppe, die gut aussieht, schon halb gewonnen hat. Den anderen, weniger schönen Satz, dass die andere Hälfte im Gefecht entschieden wird und nicht im Trainingsvideo, spricht derzeit niemand gern aus.
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Wobei diese Bewegungsabläufe beim Fußball und anderen Sportarten zum Training dazu gehören.
Es fördert die Koordination und bewegt Muskelgruppen, die beim normalen Jogging bicht trainers werden.
Aber in Anbetracht von Hegseth’s Anti-woke-Kurs in der Army, dem Ausschluss von Transgender Personenen, wirkt es absolut lächerlich.
Was kommt als nächstes?
Ich empfehle den sterbenden Schwan aus Tschaikowskys Schwanensee.
Danit können sie dann zur 250 Jahr Feuer auftreten.🙈
Wenn schon die Army für das UFC Spektakel herhalten muss, warum nocht gleich Ersatz, für die vielen Künstler, die abgesagt haben? 😬