80 Trump-Hardliner-Republikaner ziehen gegen die NATO los und kassieren eine klare Niederlage!

Im US-Repräsentantenhaus ist ein Vorstoß gescheitert, der 482 Millionen Dollar aus NATO-Projekten abziehen und stattdessen in amerikanische Militärstützpunkte umleiten sollte. Hinter dem Antrag stand der republikanische Abgeordnete Greg Steube, doch die Abstimmung endete deutlich: 333 Abgeordnete lehnten den Plan ab, nur 80 stimmten dafür. Bemerkenswert ist dabei weniger die Niederlage selbst als das politische Bild dahinter. Ein erheblicher Teil der Republikaner verweigerte die Gefolgschaft.
Der Schritt passt zu einem Kurs, den Donald Trump seit Jahren verfolgt. Die NATO wird regelmäßig als Belastung dargestellt, Verbündete werden unter Druck gesetzt und internationale Verpflichtungen als finanzieller Nachteil für die Vereinigten Staaten beschrieben. Doch diese Abstimmung zeigt etwas anderes. Als es konkret wurde und Geld tatsächlich verschoben werden sollte, entstand keine geschlossene Front. Stattdessen bildete sich eine breite Mehrheit gegen den Vorstoß.
Für Trump ist das mehr als eine Abstimmungsniederlage am Rande. Der Versuch scheiterte nicht an Demokraten allein. Er scheiterte auch an Teilen der eigenen politischen Seite. Gerade in Fragen von Militär und Bündnissen galt die republikanische Partei lange als klar berechenbar. Genau dort werden nun Risse sichtbar. Das dürfte in Washington genauer beobachtet werden als die eigentlichen 482 Millionen Dollar.
174.000 Dollar und plötzlich soll Mitleid entstehen
Während Millionen Amerikaner an Tankstellen schlucken, an Supermarktkassen rechnen und bei der Miete längst nicht mehr fragen, was sie sich wünschen, sondern was sie noch irgendwie bezahlen können, sorgt Mike Johnson mit einer Aussage für Kopfschütteln. Der Sprecher des Repräsentantenhauses meint, die Öffentlichkeit solle Verständnis dafür haben, dass Mitglieder des Kongresses „nur“ 174.000 Dollar im Jahr verdienen. Dazu kommen eine sehr gute Gesundheitsversorgung, hohe Absicherung und Arbeitsbedingungen, von denen viele Menschen nur träumen können.
Die Begründung wirkt noch seltsamer, weil sie nicht einfach nur um Gehälter kreist. Johnson verbindet das mit der Debatte über Aktiengeschäfte von Abgeordneten im Amt. Dahinter steht die alte Frage, ob Menschen Gesetze beschließen und gleichzeitig an Entscheidungen mitverdienen sollten, die ihre eigenen Depots bewegen. Seit Jahren wächst die Kritik daran, weil normale Bürger weder geheime Briefings noch direkten Zugang zu politischen Entscheidungen haben.
Genau dort beginnt das Problem. Wer Familien erklärt, sie müssten höhere Preise akzeptieren, während gleichzeitig Mitleid für ein Jahreseinkommen von 174.000 Dollar eingefordert wird, verliert schnell den Kontakt zum Alltag vieler Menschen. Wer an der Spitze der Politik steht, muss nicht erklären, warum ein gutes Einkommen zu wenig ist. Er muss erklären, warum Regeln nicht für alle gleich gelten.
Republikaner zerlegt Hegseth öffentlich

Pete Hegseth bekommt gerade Gegenwind aus der eigenen Partei und zwar nicht leise. Der republikanische Senator Thom Tillis wirft dem Verteidigungsminister vor, Europas Militärstruktur leichtfertig zu schwächen und erfahrene Generäle aus dem Weg zu räumen. Seine Wortwahl ist ungewöhnlich hart. Er spricht von Entscheidungen, die bestenfalls amateurhaft und schlimmstenfalls tödlich seien. Besonders deutlich wird Tillis beim Umgang mit General Chris Donahue. Falls die Berichte stimmen und dessen Einfluss tatsächlich beschnitten werden soll, dann sei das ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Donahue gilt in Militärkreisen als erfahrener Kommandeur. Für Tillis scheint die Sache klar zu sein: Das Problem sitzt nicht beim General.
Richtig unangenehm wird es für Hegseth beim Blick auf sein Umfeld. Tillis erklärt offen, manche politische Mitarbeiter im Pentagon seien nicht einmal geeignet, Donahues Tasche zu tragen. Das ist keine höfliche Kritik mehr. Wenn solche Sätze aus den eigenen Reihen kommen, geht es nicht mehr um unterschiedliche Ansichten. Dann geht es um die Frage, ob im Verteidigungsministerium noch Erfahrung zählt oder nur noch Loyalität.
Iran stoppt chinesisches Schiff und erinnert selbst Peking an Grenzen

Iran hat nahe der Straße von Hormus die Hui Chuan festgesetzt, ein Schiff des chinesischen Sicherheitsunternehmens Sinoguards Marine Security. Der Zugriff erfolgte am selben Tag, an dem Donald Trump und Xi Jinping in Peking zu Gesprächen zusammenkamen. Iran gehörte dabei ebenfalls zu den Themen. Trump wollte unter anderem Chinas Einfluss nutzen, um Druck auf Teheran auszuüben und Bewegung in mögliche Friedensgespräche zu bringen. Auffällig ist vor allem, was davor geschah. Einen Tag zuvor durfte ein chinesischer Tanker die Straße von Hormus passieren. Iran sprach von einer Vereinbarung, bestimmte chinesische Schiffe weiter durchzulassen. Festgesetzt wurde dagegen die Hui Chuan. Laut Unternehmensangaben organisiert Sinoguards bewaffnete Sicherheitskräfte für Handelsschiffe und betreibt schwimmende Waffenlager auf See.
Hinter Sinoguards steht Mario Yun Zhou. Das Unternehmen arbeitet offiziell unabhängig, betreut aber auch große chinesische Staatsunternehmen. Auf Firmenmaterial sind bewaffnete Sicherheitskräfte mit Sturmgewehren, Munition und Schutzwesten zu sehen. Genau dort könnte Irans Grenze verlaufen. Handel ja, bewaffnete Sicherheitsstrukturen vor der eigenen Küste offenbar nicht. Die Straße von Hormus gehört zu den wichtigsten Routen des weltweiten Ölhandels und Teheran scheint klarzumachen, wer dort am Ende die Regeln bestimmt. Es ging nicht einfach nur um ein Schiff. Es ging um die Frage, wer entscheidet.
Putin folgt Trump nach Peking und der Krieg läuft währenddessen weiter

Keine 24 Stunden nach dem Ende des China-Besuchs von Donald Trump kündigte der Kreml den nächsten Termin an. Wladimir Putin reist am 19. und 20. Mai nach Peking und trifft dort Xi Jinping. Offiziell wird die Reise mit dem 25. Jahrestag des russisch-chinesischen Freundschaftsvertrags von 2001 begründet. Nach Angaben des Kremls sollen die Beziehungen zwischen beiden Ländern, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie internationale und regionale Fragen besprochen werden. Der Zeitpunkt fällt auf. Donald Trump hatte Xi Jinping erst kurz zuvor in Peking getroffen. Dort ging es um Handel und auch um den Krieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran. Jetzt folgt direkt danach Putin. Die Beziehungen zwischen China und Russland haben sich seit Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 deutlich verstärkt. Durch westliche Sanktionen wurde Moskau wirtschaftlich stärker von Peking abhängig.
Xi Jinping bezeichnete Putin bei einem früheren Treffen als „alten Freund“. Putin sprach ebenfalls von einem „lieben Freund“. Gleichzeitig läuft der Krieg in der Ukraine weiter. Russland und die Ukraine tauschten erneut Gefangene aus. Nach ukrainischen Angaben wurden 205 Kriegsgefangene ausgetauscht, als erster Teil eines geplanten größeren Austauschs von jeweils 1.000 Menschen. Gleichzeitig meldeten beide Seiten neue Drohnenangriffe, Verletzte und Tote. Während in Peking neue Gespräche vorbereitet werden, läuft der Krieg weiter.
Smartphone in der Hand, leere Kinderzimmer im Hintergrund

Jahrelang wurde über sinkende Geburtenzahlen gestritten. Mal waren es steigende Mieten, mal fehlende Sicherheit, mal Karriere oder wirtschaftliche Sorgen. Jetzt rückt etwas anderes in den Blick, etwas, das fast unbemerkt in jede Tasche und auf jeden Nachttisch gewandert ist. Das Smartphone. Daten aus verschiedenen Ländern zeigen einen auffälligen Verlauf. Die Geburtenzahlen blieben oft lange stabil und begannen dann plötzlich deutlich zu fallen. Genau in jener Zeit, in der schnelles mobiles Internet und Smartphones ihren großen Durchbruch erlebten. Von Frankreich bis Polen, von Mexiko bis Indonesien und später in Teilen Afrikas zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Einbruch begann nicht überall gleichzeitig, aber auffällig oft kurz nach dem Beginn des digitalen Alltags. Dort, wo schnelles Mobilfunknetz früher verfügbar war, sank die Zahl der Geburten oft früher und deutlicher. Besonders junge Altersgruppen stechen dabei heraus.
Die Erklärung dahinter klingt zunächst schlicht, hat aber Gewicht. Junge Menschen treffen sich weniger direkt, verbringen mehr Zeit auf Bildschirmen und vergleichen ihr eigenes Leben ständig mit dem anderer. Dazu kommen Erwartungen an Beziehungen, die durch soziale Netzwerke wachsen. Wer jeden Tag perfekte Bilder, perfekte Körper und perfekte Partnerschaften vor sich hat, schaut irgendwann auch anders auf die Menschen im eigenen Umfeld. Es geht dabei nicht um Technik als Feindbild. Es geht um eine stille Veränderung im Alltag. Früher stand die Frage im Raum, wann jemand eine Familie gründen möchte. Heute taucht immer öfter eine andere auf: Wer passt überhaupt noch in das Bild hinein, das jeden Tag auf dem Bildschirm erscheint?
Der Mann hinter den Sätzen
Die Worte kamen nicht von einem politischen Außenseiter und auch nicht von jemandem, der am Rand der Bühne noch schnell einen letzten Schlag setzen wollte. Sie kamen von Bill Cassidy, Arzt, langjähriger Senator aus Louisiana und Republikaner. Ein Mann, der in den vergangenen Jahren in seiner eigenen Partei zunehmend zwischen Fronten geriet. Der Bruch wurde offen sichtbar, als er nach dem Sturm auf das Kapitol dafür stimmte, Donald Trump im Amtsenthebungsverfahren schuldig zu sprechen. Für viele Trump-Anhänger war das damals keine Meinungsverschiedenheit mehr, sondern ein politischer Bruch.
Nun verlor Cassidy die republikanische Vorwahl in Louisiana gegen einen Trump-unterstützten Gegenkandidaten und beendete damit praktisch seine politische Laufbahn im Senat. Doch statt über Umfragen, Gegner oder Strategien zu sprechen, sprach er über etwas anderes. Er sagte, Demokratie bedeute auch, Ergebnisse zu akzeptieren, wenn sie nicht den eigenen Erwartungen entsprechen. Dann folgte der Satz, der kaum missverstanden werden konnte. Man schmolle nicht. Man jammere nicht. Man behaupte nicht, eine Wahl sei gestohlen worden.
Gerade deshalb bekamen diese Worte Gewicht. Cassidy sprach nicht wie jemand, der noch Stimmen sammeln wollte. Er sprach wie jemand, der nichts mehr zu gewinnen hatte. Manchmal entstehen genau dann die deutlichsten Sätze. Nicht während eines Wahlkampfs, sondern in dem Moment, in dem er vorbei ist.

Interessant wäre es zu wissen, wer die 80 Hardliner waren.
Je nachdem, wie MAGA deren Wahlkreis ist, könnte die Entscheidjng gegen die NATO ein Rohrkrepierer sein.
Wenigstens haben bei der Abstimmung einige Republikaner Rückgrat bewiesen.
Trumps Retourkutsche wird kommen.
Die Namen hat er auf seiner Racheliste. Bei Bedarf nutzt er sie.
Louisiana ist leider tiefrot und komplett MAGA.
Dort hat eine Unterstützung von Trump boch Gewicht.
Ein Demokrat hat dort leider gar keine Cgancen.
Hegseth ist als Verteidigungsminister genau so ungeeignet, wie alle seine Schleimspurkriecher.
Erfahrung? Integrität? Zählt bicht, wenn man nicht bedingungslos treu zu Trump steht.
Leider ist das Militär historisch gesehen zumeist eine republikanische Wählerschaft.
Hoffentlich wachen die Militärmitglieder auf.
Ihren Eid haben sie auf die Verfassung geschworen.
… auf jeden fall war trump richtig bedient
Es ist mit allen Politikern gleich. Egal welche Partei.
Die Bürger sollen den Gürtel enger schnallen und nicht jammer.
Gleichzeitig werden die Gehälter der Abgeordneten erhöht.
In einer Weise, die unverschämt ist.
Johnson wird wohl mit diesen Worten (hoffentlich) diverse Menschen richtig wûtend machen.
…politik hat in vielen länder den bezug zur realität verloren und erinnert teils an das mittelalter. wie das ausging ist nachzulesen
Die Menschen schaffen es einfach nicht aus der Geschichte zu lernen.
Stattdessen wollen die „blitzgescheiten“ (wie Trump und Putin) die Geschichte jmschreiben. An ihre Narrative anpassen.
Ob es nur die Smartphones per se sind?
Dyrch die Smartphones ist der Informationfluss schneller.
Global Ereignisse hat man quasi 1:1 auf dem Handy.
Mit diesen Autokraten, Diktatoren, dem erstarken der Extremisten…. ganz ehrlich, wer will da Kinder in diese Welt setzen?
… denke, es spielen noch mehr faktoren eine rolle in diesen zeiten, wobei smartphone und social media einen großen anteil daran haben dürften
Iran und Cina arbeiten schon zusammen.
Auch weil Putin und China gut zusammen arbeiten.
Aber Waffenlieferungen direkt an der eigenen Küste, wen wundert es, ist für den Iran eine rote Linie.
Mal sehen, wie sich die Situation nach Putins Besuch entwickelt
Was mich verwundert, dass die USA das chinesische Schiff durch gelassen haben.
Obwohl, eigentlich wundert es mich nicht.
Bisschen Honig ums Maul schmieren und Trump reagiert „sanft“
…es bleibt abzuwarten wie china auf die festsetzung des schiffs durch den iran reagieren