Hegseth betet für den Krieg im Namen Jesu – der Papst widerspricht ihm offen!
Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die amerikanische Bevölkerung aufgerufen, „jeden Tag, kniend“ für einen Militärsieg im Nahen Osten zu beten – „im Namen Jesu Christi.“ Papst Leo XIV., der erste amerikanisch geborene Papst der Geschichte, sieht das grundlegend anders.
In einer Predigt am Gründonnerstag in der Basilika San Giovanni in Laterano, der Kathedrale des Bischofs von Rom, sagte Leo, die christliche Sendung sei im Laufe der Geschichte oft „durch den Wunsch nach Herrschaft verfälscht worden, der dem Weg Jesu Christi völlig fremd ist.“ Er nannte Hegseth nicht beim Namen. Er musste es nicht. „Wir neigen dazu, uns mächtig zu fühlen, wenn wir dominieren, siegreich, wenn wir unsere Gleichen zerstören, groß, wenn wir gefürchtet werden“, sagte er. „Gott hat uns ein Beispiel gegeben – nicht wie man beherrscht, sondern wie man befreit. Nicht wie man Leben zerstört, sondern wie man es gibt.“
Es war nicht das erste Mal, dass Leo in dieser Richtung gesprochen hat. Ende März warnte er in einer Sonntagspredigt ausdrücklich davor, den Namen Jesu für Kämpfe zu beanspruchen. Jesus „hört nicht auf die Gebete derer, die Krieg führen, sondern weist sie zurück“, sagte er damals. Seit die USA und Israel Ende Februar mit den Bombardierungen Irans begannen, hat Leo konsequent zum Ende der Gewalt und zur Rückkehr zum Dialog aufgerufen. Der Papst ist in seiner ersten Amtszeit als Pontifex sorgfältig darauf bedacht gewesen, nicht direkt in die amerikanische Politik einzugreifen. Er hat Donald Trump nur dann erwähnt, wenn Journalisten ihn direkt danach fragten. Am 31. März sagte er außerhalb seiner Residenz in Castel Gandolfo: „Mir wurde gesagt, dass Präsident Trump kürzlich erklärt hat, er wolle den Krieg beenden. Hoffentlich sucht er nach einem Weg, das Ausmaß der Gewalt und der Bombardierungen zu verringern.“ Einen direkten Kontakt mit Trump über den Krieg hat es nach Angaben des Vatikans bisher nicht gegeben.
Seinen Einfluss hat Leo bisher über andere Wege geltend gemacht. Als Trump seine Abschiebungskampagne im vergangenen Jahr verschärfte, ermutigte er amerikanische Bischöfe, Einwanderer entschieden zu unterstützen.
Was hier aufeinanderprallt, ist mehr als eine theologische Meinungsverschiedenheit. Hegseth stellt den Krieg gegen Iran als christliche Pflicht dar. Leo stellt dagegen die Frage, was der christliche Glaube mit Dominanz und Zerstörung zu tun haben soll – und beantwortet sie klar. Mit Trump hat der Papst nach eigenen Angaben bisher nicht direkt über den Krieg gesprochen. Am Freitagmorgen telefonierte er jedoch mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog und betonte dabei erneut die Bedeutung des Dialogs sowie eines gerechten und dauerhaften Friedens im Nahen Osten. Zwei Amerikaner, zwei Lesarten desselben Glaubens, und dazwischen ein Krieg, der seit mehr als einem Monat läuft.
Recherchen zeigen: Studenten auf dem Papier, Arbeiter in der Realität – Wie Russland Sanktionen umgeht

Mehr als 36.000 Visa für nordkoreanische Staatsbürger in nur einem Jahr. Viermal so viele wie zuvor. Offiziell fast alle für Ausbildung. In der Praxis zeigt sich ein anderes Bild. Die Zahlen zu tatsächlichen Einreisen passen nicht dazu. Nur wenige hundert Grenzübertritte stehen zehntausenden Visa gegenüber. Der Widerspruch ist offensichtlich. Programme, die als Studium deklariert sind, dienen offenbar dazu, Arbeitskräfte ins Land zu holen. Menschen kommen mit Studentenstatus, arbeiten aber auf Baustellen und in Betrieben. Vollzeit, nicht Ausbildung.
Damit wird ein bestehendes System umgangen. Die Vereinten Nationen haben 2017 klar festgelegt, dass nordkoreanische Arbeitskräfte im Ausland nicht beschäftigt werden dürfen. Der Grund liegt auf der Hand. Ein erheblicher Teil der Einnahmen fließt direkt an den Staat und wird für militärische Programme genutzt. Russland bewegt sich hier in einem Raum, der formal korrekt wirkt, aber faktisch etwas anderes abbildet. Auf dem Papier Ausbildung, im Alltag Arbeit. Diese Konstruktion erlaubt es, Sanktionen zu umgehen, ohne sie offen zu brechen.
Gleichzeitig wird der Bedarf offen kommuniziert. Tausende Nordkoreaner sollen beim Wiederaufbau in der Region Kursk helfen. Minenräumer, Bauarbeiter, technische Kräfte. Die Größenordnung passt zu den steigenden Visa-Zahlen. Auch Geheimdienste aus Südkorea gehen davon aus, dass bereits zehntausende nordkoreanische Arbeitskräfte in Russland tätig sind, viele davon im Fernen Osten. Das System ist nicht neu, aber es wächst. Wer als Student gilt, fällt nicht unter das Verbot. Was er tatsächlich tut, spielt in diesem Modell eine untergeordnete Rolle.
Trump greift ABC-Journalisten frontal an und warnt vor neuem Buch

Donald Trump hat den ABC-Journalisten Jonathan Karl öffentlich attackiert und dessen neues Buch scharf zurückgewiesen. In einem Beitrag bezeichnete er Karl als „drittklassigen Nachrichtenmoderator“ und warf ihm vor, Geschichten zu erfinden, die „keinerlei Bezug zur Wahrheit“ hätten. Zugleich griff er den Sender ABC insgesamt an und nannte ihn eines der korruptesten Netzwerke im Geschäft. Trump stellte den Angriff in einen größeren Zusammenhang und verwies auf eine angebliche Zahlung in Höhe von 16 Millionen Dollar, die ABC wegen falscher Berichterstattung geleistet habe. Belegt ist das nicht. Öffentliche Gerichtsunterlagen oder bestätigte Vergleiche in dieser Höhe existieren nicht. Die Behauptung steht im Raum, ohne dass sie trotz Recherchen auffindbar wäre.
Er verband dies mit dem Vorwurf, auch Karls aktuelles Buch enthalte erfundene Inhalte und angebliche Zitate, die so nie gefallen seien. Besonders deutlich wurde er mit der Aufforderung an seine Anhänger, das Buch nicht zu kaufen. Die Wortwahl ist bewusst scharf und persönlich. Trump greift einzelne Journalisten direkt an und stellt deren Arbeit grundsätzlich infrage. Dabei richtet sich die Kritik nicht nur gegen eine Veröffentlichung, sondern gegen die Glaubwürdigkeit eines gesamten Mediums.
Für Beobachter ist das kein neuer Ton. Medien werden nicht nur kritisiert, sondern als Gegner dargestellt. Bücher, Berichte und Interviews verlieren so noch vor ihrer Veröffentlichung an Wirkung. Der Angriff zeigt, wie sich die Auseinandersetzung zwischen Politik und Medien weiter verschärft. Inhalte geraten in den Hintergrund, während persönliche Angriffe die öffentliche Debatte dominieren.
Ungarn vor der Entscheidung – Machtverlust für Orbán oder endgültige Abkehr von Europa

Péter Magyar nennt diese Wahl ein Referendum. Gemeint ist nicht ein politisches Detail, sondern die Richtung eines ganzen Landes. Am 12. April entscheidet sich, ob Ungarn seinen Kurs fortsetzt oder sich wieder klar an Europa bindet. Gegenüber steht Viktor Orbán, seit 2010 an der Macht, politisch eng mit Moskau verbunden und innerhalb der EU zunehmend isoliert. Magyar, früher Teil des Systems, greift genau diesen Kurs frontal an. Er spricht von einer Entwicklung, die Ungarn wirtschaftlich zurückgeworfen und politisch abhängig gemacht hat. Für ihn ist klar, dass Sicherheit und Stabilität weiterhin an EU und NATO gebunden sind. Gleichzeitig betont er, dass selbst viele Fidesz-Wähler kein Land wollen, das als russischer Vorposten endet.
Sein Wahlkampf ist massiv. Mehrere Städte pro Tag, hunderte Veranstaltungen im ganzen Land. Anders als frühere Oppositionsversuche geht er gezielt in ländliche Regionen, dorthin, wo Orbán seine stärkste Basis hat. Genau dort entscheidet sich diese Wahl.
Orbán setzt auf ein anderes Bild. Er warnt vor äußeren Bedrohungen, vor Krieg, Migration und Druck aus Brüssel. Gleichzeitig nutzt er seine Position in der EU, um zentrale Entscheidungen zu blockieren. Zuletzt stoppte er ein 90-Milliarden-Euro-Paket für die Ukraine. In Brüssel wächst der Druck, solche Blockaden künftig zu umgehen. Magyar hält dagegen mit einem klaren Vorwurf. Veto werde eingesetzt, um innenpolitisch Stärke zu zeigen, nicht um echte Interessen zu vertreten. Er kündigt an, Ungarn wieder an den Tisch zurückzuführen, als Partner, nicht als Störfaktor.
Der Aufstieg seiner Tisza-Partei kam schnell. Nach dem Bruch mit Orbán im Zuge eines politischen Skandals 2024 gründete er die Partei und erreichte innerhalb weniger Monate 30 Prozent bei der Europawahl. Seitdem wächst die Bewegung weiter. Auf seinen Veranstaltungen wird ein Satz immer wieder gerufen: Die Tisza steigt. Auch von außen wird Einfluss sichtbar. JD Vance reist nach Budapest, um Orbán zu unterstützen. Gleichzeitig hoffen viele EU-Staaten offen auf einen Machtwechsel. Die Wahl hat damit längst eine internationale Dimension. Ein entscheidender Punkt bleibt die Energiepolitik. Während andere EU-Staaten ihre Abhängigkeit von Russland reduziert haben, hat Ungarn sie teilweise sogar ausgebaut. Magyar will das ändern, aber schrittweise. Neue Lieferwege, neue Infrastruktur, ohne sofortige Brüche. Es geht einzig um die Frage, ob Ungarn seinen bisherigen Kurs fortsetzt oder ihn korrigiert. Eine Wahl, die weit über das Land hinaus wirkt.
Trump fordert Gott für die Nation – und misst mit zweierlei Maß. Beides ist sehr gefährlich.
Donald Trump erklärt Religion zur Voraussetzung für nationale Größe. „Ein großes Land braucht Gott“, sagt er, und behauptet, Kirchen würden sich wieder füllen, jünger werden, stärker werden. Das klingt wie ein Bekenntnis, ist aber politisch aufgeladen. Denn hier geht es nicht um Glauben als persönliche Entscheidung, sondern um Religion als Maßstab für Zugehörigkeit. Der Widerspruch liegt offen. Wenn Regime wie die Taliban Religion zur Grundlage von Staat und Macht machen, wird das im Westen scharf kritisiert. Dort gilt genau diese Vermischung als Gefahr für Freiheit, Rechte und Gesellschaft. Wenn Trump nun fordert, dass auch die USA Religion zur Bedingung für Größe machen, verschiebt sich die Grenze plötzlich. Was andernorts als problematisch gilt, wird hier als Staatsauftrag verkauft.
Das ist keine religiöse Debatte, sondern eine politische. Wer Gott zur Voraussetzung erklärt, definiert gleichzeitig, wer dazugehört und wer nicht. Damit wird Glaube zum Instrument, nicht zum Schutzraum. Die Aussage wirkt wie ein Angebot an eine bestimmte Wählerschaft, verbunden mit einer klaren Abgrenzung. Auch die Behauptung voller Kirchen steht auf unsicherem Boden. In vielen Teilen der USA gehen die Zahlen seit Jahren zurück. Weniger Besucher und weniger Bindung. Das Bild, das Trump zeichnet, passt nicht zu den Entwicklungen, die er dokumentiert. Am Ende bleibt etwas anderes hängen. Religion wird hier nicht einfach angesprochen, sie wird missbraucht. Genau das, was man sonst laut kritisiert, passiert hier gerade selbst. Nur eben auf der eigenen Seite.
Trump sagt jetzt Krieg – nachdem er wochenlang so getan hat, als wäre es keiner

Donald Trump sagte es plötzlich: „Nein, überhaupt nicht. Nein, es ist Krieg. Wir sind im Krieg.“ Kein Zögern, kein Konjunktiv. Nur dieser Satz – als hätte er ihn nie vermieden. Dabei hat er ihn wochenlang vermieden. Operationen hießen Operationen, Schläge hießen Schläge, und der Krieg hieß alles außer Krieg. Bis eine F-15 über iranischem Boden abgeschossen wurde und Piloten vermisst werden. Ab diesem Punkt trägt die alte Sprache das Gewicht nicht mehr. 13 Tote US-Soldaten hatten dafür noch nicht gereicht.
Worte sind keine Nebensache in der Politik. Sie sind das Gerüst, das die Wirklichkeit in Form hält – solange man es aufrechterhalten kann. Trump hat dieses Gerüst so lange wie möglich gehalten, weil der Begriff Krieg Fragen aufwirft, die er nicht beantworten wollte. Wer hat ihn genehmigt. Wer trägt die Verantwortung. Wann fängt er an – und wann hört er auf. Solange es eine Operation war, brauchte er diese Antworten nicht. Jetzt braucht er sie. Und er hat keine. Was bleibt, ist ein Präsident, der selbst entscheidet, ab wann die Realität einen anderen Namen verdient. Nicht weil sie sich verändert hat. Sondern weil sie sich nicht mehr wegbenennen lässt.
Trump macht einen Witz über Brigitte Macron – und ruiniert damit den Rest
„Ich habe Frankreich angerufen, Macron, dessen Frau ihn extrem schlecht behandelt, und er erholt sich immer noch von einem rechten Schlag gegen den Kiefer.“
Donald Trump sagte in einer Bemerkung im Weißen Haus, Macrons Frau Brigitte behandle ihren Mann „extrem schlecht“ – er erhole sich noch immer von einem „rechten Haken“, eine Anspielung auf ein virales Video vom Mai 2025, das Brigitte Macron zeigt, wie sie ihren Mann während einer Südostasien-Reise ins Gesicht fasst. Macron, gerade in Seoul, antwortete kühl: „Die Bemerkungen, auf die Sie sich beziehen, sind weder elegant noch dem Niveau angemessen.“ Dann legte er nach – nicht über den Witz, sondern über den Krieg. „Wenn man es ernst meint, läuft man nicht herum und sagt das Gegenteil von dem, was man am Tag zuvor gesagt hat. Und vielleicht sollte man nicht jeden Tag reden.“ Das war kein diplomatischer Ausrutscher. Das war eine Abrechnung.
Die beiden Männer kennen sich seit fast einem Jahrzehnt. Macron lud Trump 2017 als Ehrengast zum Nationalfeiertag ein, mit Militärparade, Abendessen im Eiffelturm und allem, was dazu gehört. Trump nannte ihn perfekt, zupfte ihm Schuppen vom Jacket und hielt seine Hand. 2018 kamen Luftküsse im Oval Office. Das ist lange her. Heute sagt Macron, eine militärische Öffnung der Straße von Hormus sei „unrealistisch“, Europa trage keine Verantwortung für die Folgen eines Krieges, den die USA und Israel ohne Rücksprache begonnen hätten, und Trump solle aufhören, täglich Widersprüchliches in die Welt zu rufen. „Das hier ist keine Show“, sagte er. Trump hat diese Botschaft vermutlich nicht als Kompliment aufgenommen.
Weißrussland kriminalisiert Identität – Wenn Staat definiert, wie Menschen leben dürfen

Weißrussland schafft neue Straftatbestände, die weit über klassische Gesetzgebung hinausgehen. Wer künftig als „Propaganda“ von Homosexualität, Transidentität oder Kinderlosigkeit gilt, kann belangt werden. Die Definition bleibt bewusst offen. Genau darin liegt die Wirkung. Das Gesetz erweitert den Verwaltungskodex massiv. Neue Artikel, neue Kategorien, neue Eingriffsmöglichkeiten. Gleichzeitig wird alles in einen Rahmen gestellt, der Ordnung und Schutz vorgibt, tatsächlich aber Kontrolle ausweitet. Begriffe werden so gewählt, dass sie nahezu jede Form von Sichtbarkeit erfassen können.
Auffällig ist die Gleichsetzung. Homosexualität, Transidentität und Kinderlosigkeit werden im selben Atemzug genannt wie schwere Straftaten. Damit wird nicht nur reguliert, sondern bewertet. Lebensweisen werden politisch eingeordnet. Konkrete Strafen bleiben unklar. Das schafft Spielraum. Behörden können entscheiden, wann eine Grenze überschritten ist. Genau diese fehlende Präzision macht das Gesetz wirksam. Parallel enthält das Paket auch technische Anpassungen. Digitale Kommunikation, Verwaltung, Verfahren. Das wirkt wie Modernisierung, erweitert aber gleichzeitig die Möglichkeiten staatlicher Eingriffe. Am Ende steht ein System, das nicht nur Verhalten regelt, sondern Identität kontrolliert. Nicht offen durch Verbote allein, sondern durch Begriffe, die jederzeit ausgelegt werden können.
Last Update: Iran-Krieg:Treffer, Trümmer, Tote – Der Krieg erreicht Konzerne, Städte und die eigene Armee

Die Einschläge verteilen sich längst nicht mehr nur auf militärische Ziele. In Dubai werden Fassaden beschädigt, darunter auch ein Gebäude des US-Unternehmens Oracle. Trümmer abgefangener Drohnen schlagen ein, verletzen niemanden, aber senden ein klares Zeichen. In Abu Dhabi trifft es eine Gasanlage bei Habshan. Ein Mensch stirbt, mehrere werden verletzt. Feuer, Schäden, laufende Lagebewertungen. Die Grenze zwischen militärischem Schlag und ziviler Realität existiert nicht mehr. Iran richtet seine Drohungen offen gegen US-Konzerne. Oracle gehört dazu, ebenso 17 weitere Unternehmen, denen Teheran Beteiligung an Spionage vorwirft. Frühere Angriffe haben bereits Infrastruktur von Amazon Web Services in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain beschädigt. Der Konflikt zieht wirtschaftliche Knotenpunkte direkt hinein.
Parallel verschiebt sich die Lage auf dem Schlachtfeld. Zwei US-Kampfflugzeuge gehen innerhalb kurzer Zeit verloren. Eine F-15 wird abgeschossen, ein Besatzungsmitglied geborgen, das zweite bleibt vermisst. Wenig später wird auch eine A-10 getroffen. Iranische Luftabwehr beansprucht den Abschuss. Der Aufenthaltsort des Piloten ist unklar. In Washington bleibt es still. Keine schnellen Erklärungen, keine Details. Die Zahlen auf amerikanischer Seite steigen weiter. 365 verwundete Soldaten, darunter 247 aus dem Heer, 63 aus der Marine, 19 Marines und 36 aus der Luftwaffe. 13 Tote. Die Mehrheit der Verletzten stammt aus erfahrenen Dienstgraden. Der Krieg trifft nicht nur junge Einheiten, sondern auch die, die ihn tragen sollen.
US-Flugzeuge und Hubschrauber fliegen im Rahmen der Such- und Rettungsoperationen für die Piloten tief und in geringer Höhe tief im iranischen Luftraum.
Gleichzeitig stockt die Diplomatie. Bahrain verschiebt eine Abstimmung im UN-Sicherheitsrat. Ziel war es, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Russland und China blockieren selbst eine abgeschwächte Version. Statt klarer Linie bleibt ein Entwurf ohne Durchsetzungskraft. Eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt bleibt unter Druck. Donald Trump hält sich zurück. Keine Presseauftritte, keine ausführlichen Stellungnahmen. Auf die Suche nach vermissten Soldaten angesprochen, sagt er nur: „Nein, überhaupt nicht. Nein, das ist Krieg.“ Mehr kommt nicht.
Auch aus religiösen Kreisen wächst Kritik. Timothy Broglio, Erzbischof für die Militärseelsorge der USA, stellt die Legitimität des Krieges offen infrage. Er sagt, nach der Lehre vom gerechten Krieg sei dieser Einsatz nicht zu rechtfertigen. Er spricht von einem Vorgehen gegen eine Bedrohung, die noch nicht eingetreten ist, und erinnert daran, dass Krieg immer das letzte Mittel sein sollte. Während politische Antworten ausbleiben, spricht ein iranischer Spitzenpolitiker offen Spott aus. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf kommentiert den Abschuss eines US-Flugzeugs mit den Worten: „Dieser brillante Krieg ohne Strategie wurde von ‚Regimewechsel‘ zu ‚Kann jemand unsere Piloten finden?‘ heruntergestuft.“

Trump, der nicht einmal dem Papst auf dem letzten Weg Respekt zollte (blauer Anzug anstatt eines Schwarzen) tönt „eine große Nation braucht Gott“.
Jemand der eine Kirche vielleicht 10 Mal besucht hat. In seinem ganzen Leben. Und das nur zu Pflichtterminen.
Der redet von Gott und gibt Paula White eine Bühne.
Na ja, wenn sie ihn dafür als von Gott gesandt bezeichnet und er sich darin „suhlen“ kann, ist Trump alles recht.
Hegseth beschwört das „Beten auf Knien“ gegen die unchristlichen Feinde.
Der Typ gehört zurück in die Zeit der Kreuzritter… vorderste Front.
Für die Evangelikalen ist nur ihr Glaube der richtige.
Evangelische Gläubige sind zu woke.
Katholische Gläubige sind zu weich.
Juden glauben ja nicht einmal an Jesus.
Und Muslime sind ohnehin das pure Böse.
Für mich sind die Mullah und Taliban gleich zu setzen mit den Evangelikalen.
Außer der Vollverschleierung der Frauen gibt es doch kaum Unterschiede.
Auch die männlichen Evangelikalen streben danach, dass Frauen nicht wählen dürfen. Dem Mann gehorchen und sich um Heim und Kinder kümmern.
Der Papst, aber auch andere hochrangige Glaubensvertreter sollten hier endlich mal deutlicher werden.
Aber, wie so oft in der Geschichte, duckt sich die Kirche weg.
👍
Die hunderte nordkoreanischen Soldaten wurden auch unter Umgehung der Sanktionen nach Russland gebracht.
Erst wurde es geleugnet.
Dann ganz offen gesagt.
Nun sind es angebliche Studenten.
Nordkoreaner haben bie gelernt sich zu wehren.
Sie werden, wie auch Arbeitskräfte aus Afrika, unter menschenunwürdigen Bedingungen hausen und quasi bis zum Umfallen arbeiten müssen.
Kim bekommt dafür sicher viel Geld oder Technologie von Russland.
…man hat kaum eine chance es zu kontrollieren, dazu gibt es auch noch „legale“ möglichkeiten
Belarus passt sich weiter Russland an.
Und Trump hebt Sanktionen auf und zieht eine Einladung ins Weiße Haus in Betracht.
Schließlich ist Lukaschenko Mitglied in seinem Board of Piece.
Diktatoren und Autokraten unter sich.
Homophob, anti Transgender, frauenfeindlich (Frauen sollen Kinder bekommen und sich um Heim und Herd kümmern), gegen gute allgemeine Bildung… es folgt immer dem gleichen Schema.
trump passt aber gut in das bild
Wann hat Trump keine Journalisten angegriffen, wenn sie ihm nicht nach dem Mund reden?
Bei CBS kommt da nichts mehr, der Sender wird immer FOX ähnlicher.
Bei ABC regt sich noch Widerstand.
Fragt sich, wie lange.
Trump kommt sicher ggf nit einer Millionenklage um die Ecke.
Einer „echten“. Nicht nur Einer behaupteten.
Die Angriffe auf Macron und Briggite Macron reihen sich ein in eine endlose Beleidigungsserie gegen andere Regierungsmitglieder und deren Familie.
Donny trampelt halt gerne wie ein wütendes Kleinkind, wenn er nicht seinen Willen bekommt oder man ihn ununterbrochen lobt.
Leider bucket die Meisten dennoch vor ihm.
Anstatt Haltung zu zeigen.
Orban wird, so fürchte ich, wird gewinnen.
Nicht ohne Manipulation, aber wer soll das beweisen.
Europa sollte sich was überlegen.
Denn mit Orban funktioniert es nicht.
..ich denke er verliert, so sieht das aktuell leicht aus und es wäre so wichtig
Wenn Trump den Angriff nun Krieg nennt, braucht er dazu dann nicht erst recht die Zustimmung des Kongress?
Oder gilt da auch die 60 Tage Regelung?
Leider unterstützen ihn immer noch zu Viele.
Auch zu viele Veteranen.
Die selber Vietnam, Korea, Iran, Afghanistan Traumata haben.
Dennoch ist es für sie ok, dass wieder zig US-amerikanische Soldaten sterben, verletzt und traumatisiert werden.
Für einen Krieg, der kein klares Ziel hatte.
Kein UN Mandat, keine Zustimmung im Kongress.
Wie vollkommen verbohrt muss man da sein?
die 60 tage gelten, die kann er nehmen, dann kongress
Keiner will nachgeben, da es um mehr als den Krieg geht.
Weder die Mullah noch Trump wollen ihr Gesicht verlieren und der Gegenseit „den Sieg“ überlassen.
Und dafür sterben weiter so viele Menschen.
Für die Egomanie einzelner alter Männer 😞
👍