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29. Juni 2026 – Kurznachrichten

VonTEAM KAIZEN BLOG

29. Juni 2026

Europa zerbricht an der Hitze – Tausend zusätzliche Tote in Frankreich und ein Kontinent am Limit – aber für die AFD ist das alles normal

Frankreich zählt die Opfer einer Hitzewelle, die längst nicht mehr als außergewöhnliches Wetterereignis beschrieben werden kann. Nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörde starben allein auf dem Höhepunkt der vergangenen Woche innerhalb von nur drei Tagen rund 1.000 Menschen zusätzlich. Am Mittwoch wurden landesweit bereits mehr als 1.200 Todesfälle registriert, an den beiden folgenden Tagen jeweils über 1.400. Vor Beginn der Hitzewelle lag die tägliche Zahl meist zwischen 900 und 1.000. Besonders stark stieg die Sterblichkeit in den Regionen mit der höchsten Hitzewarnstufe. Rund 85 Prozent der zusätzlichen Todesfälle betrafen Menschen über 65 Jahre.

Während Frankreich seine Toten zählt, geraten immer größere Teile Europas an ihre Belastungsgrenze. Deutschland erreichte mit 41,7 Grad Celsius den dritten Temperaturrekord in Folge. Polen meldete mit 40,5 Grad den höchsten jemals gemessenen Wert, Tschechien sogar 41,9 Grad. Die Hitzewelle verlagert sich inzwischen weiter nach Osten und hinterlässt einen Kontinent, dessen Infrastruktur an vielen Stellen versagt. Straßen brechen auf, Bahngleise verformen sich, Straßenbahnen stellen den Betrieb ein und Rettungsdienste arbeiten im Dauereinsatz.

Die Weltgesundheitsorganisation spricht inzwischen offen von einer neuen Realität. Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der weltweite Durchschnitt und gilt heute als der sich am schnellsten erhitzende Kontinent der Erde. Mehr als 150 Millionen Menschen leben derzeit unter extremer Hitze. Seit dem 21. Juni wurden europaweit bereits mehr als 1.300 zusätzliche Todesfälle mit den außergewöhnlichen Temperaturen in Verbindung gebracht. Hitzestress sei längst zum stillen Killer geworden. Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser und Arbeitsplätze seien für solche Temperaturen nie gebaut worden.

Eine neue internationale Studie kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. Die Rekordwerte der vergangenen Woche wären ohne den menschengemachten Klimawandel praktisch unmöglich gewesen. Nach Berechnungen der Forscher tritt eine Hitzewelle dieser Stärke heute rund zweihundertmal häufiger auf als noch vor zwanzig Jahren. Was früher als Jahrhundertereignis galt, kehrt inzwischen nahezu jedes Jahr zurück.

Die Folgen reichen weit über die Thermometer hinaus. In Deutschland kämpfen Feuerwehren gegen Waldbrände in ehemaligen Truppenübungsplätzen, deren Böden noch immer mit Munition aus dem Zweiten Weltkrieg belastet sind. Immer wieder zwingen Explosionen die Einsatzkräfte zum Rückzug. Im baden-württembergischen Traisen mussten rund 650 Menschen ihre Häuser verlassen. In Brandenburg mussten mehr als 600 Fahrgäste aus einem liegen gebliebenen Zug gerettet werden, nachdem ein umgestürzter Baum die Stromversorgung gekappt hatte. Klimaanlagen fielen aus, Türen ließen sich erst durch Einsatzkräfte öffnen. Zwei Menschen kamen mit hitzebedingten Beschwerden ins Krankenhaus.

Auch Schweden und Dänemark bekamen die Wetterextreme zu spüren. In einem Freizeitpark wurden mehrere Menschen durch Blitze verletzt, darunter eine Frau schwer. Allein Dänemark registrierte innerhalb weniger Stunden mehr als 1.100 Blitzeinschläge. In Berlin griff die Polizei zu einem ungewöhnlichen Mittel. Wasserwerfer, die sonst bei Demonstrationen eingesetzt werden, kühlten am Brandenburger Tor tausende Menschen ab. Aus einem Fahrzeug zur Kontrolle von Menschenmengen wurde kurzfristig ein Mittel gegen die Hitze. Europa erlebt damit längst nicht mehr nur einen außergewöhnlichen Sommer. Es erlebt, wie sich ein Klima verändert, auf das ein ganzer Kontinent nie vorbereitet war.

Besonders für die AfD ist dieser Befund unbequem. Führende Vertreter dieser Zirkustruppe stellen den menschengemachten Klimawandel seit Jahren infrage oder spielen seine Folgen herunter. Die Ergebnisse der aktuellen Attributionsforschung stehen dazu in deutlichem Widerspruch.“ Das internationale Forschungsnetzwerk World Weather Attribution kommt zu dem Ergebnis, dass diese Hitzewelle ohne menschengemachten Klimawandel praktisch unmöglich gewesen wäre und heute rund 200-mal wahrscheinlicher ist als noch vor zwei Jahrzehnten. Die WHO warnt zugleich, Europa sei der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde und erhitze sich etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Das ist besonders für AfD-Wähler interessant, deren Partei, wie bereits erwähnt, den menschengemachten Klimawandel politisch kleinredet: Hier geht es nicht um Meinung, sondern um Messdaten, Tote und eine Infrastruktur, die unter Bedingungen zusammenbricht, für die sie nie gebaut wurde. Quellen für AFD-Anhänger zum Nachlesen: World Weather Attribution, WHO/Tedros, Copernicus Climate Change Service.

Pakistan greift erneut in Afghanistan an – Grenzkrieg droht weiter zu eskalieren

Der Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan nimmt erneut Fahrt auf. Pakistanische Sicherheitskräfte führten am Sonntag zunächst einen Bodeneinsatz entlang der gemeinsamen Grenze durch und griffen anschließend mit gezielten Luftschlägen mutmaßliche Verstecke bewaffneter Gruppen auf afghanischem Gebiet an. Nach Angaben der Regierung in Islamabad wurden dabei 29 Kämpfer getötet. Eine unmittelbare Reaktion aus Kabul blieb zunächst aus. Islamabad begründet den Einsatz mit einer Serie schwerer Anschläge im eigenen Land. Erst einen Tag zuvor hatten bewaffnete Angreifer das Hauptquartier der paramilitärischen Rangers in der Millionenstadt Karatschi attackiert. Drei Soldaten kamen dabei ums Leben. Sicherheitskräfte erschossen drei Angreifer und nahmen einen weiteren fest. Das pakistanische Militär erklärte, es handele sich um einen afghanischen Staatsbürger. Zur Tat bekannte sich Jamaat-ul-Ahrar, eine Abspaltung der pakistanischen Taliban.

Die jetzige Offensive richtet sich nach Angaben der Regierung gegen Rückzugsorte der Tehrik-e-Taliban Pakistan, kurz TTP. Die Gruppe ist organisatorisch von den afghanischen Taliban getrennt, gilt jedoch als enger Verbündeter. Pakistan wirft der Taliban-Regierung in Kabul seit Jahren vor, TTP-Kämpfer auf afghanischem Gebiet zu dulden. Die Führung in Kabul weist diese Vorwürfe regelmäßig zurück. Der neue Einsatz kommt nur wenige Wochen nach früheren Luftangriffen Pakistans auf Ziele in Afghanistan. Damals sprach Islamabad von einem offenen Krieg zwischen beiden Nachbarstaaten. Internationale Vermittlungsversuche konnten die Lage zwar vorübergehend beruhigen, einen dauerhaften Waffenstillstand erreichten sie jedoch nicht. Auch Gespräche unter Vermittlung Chinas blieben ohne greifbares Ergebnis.

Seit Februar haben sich die gegenseitigen Angriffe immer weiter ausgeweitet. Nach pakistanischen Luftschlägen reagierte Afghanistan mit Vergeltungsangriffen. Seither kamen bei den Kämpfen auf beiden Seiten der Grenze Hunderte Menschen ums Leben. Mit der jüngsten Bodenoperation und den anschließenden Luftschlägen wächst nun die Gefahr, dass sich der Konflikt erneut ausweitet. Während Pakistan erklärt, gegen bewaffnete Gruppen vorzugehen, sieht Afghanistan seine Souveränität verletzt. Eine politische Lösung ist derzeit nicht in Sicht.

Sie feiern weiter – obwohl Washington sie am liebsten verschwinden lassen würde

Die Straßen von New York und San Francisco gehörten am Sonntag Hunderttausenden Menschen. Mit den großen Pride-Paraden endete der Pride-Monat dort, wo vor siebenundfünfzig Jahren alles begann. Der Aufstand im Stonewall Inn im Juni 1969 machte aus einer Polizeirazzia eine Bewegung, die bis heute nicht verschwunden ist. Doch in diesem Jahr war die Stimmung deutlich politischer.

Die Regierung von Donald Trump streicht Programme für Vielfalt, fährt den Schutz von Transmenschen zurück und ließ sogar die Regenbogenflagge am Stonewall National Monument entfernen. Erst nach einer Klage wurde sie wieder zugelassen. Mehrere republikanische Gouverneure erklärten den Juni stattdessen zum Monat der traditionellen Familie, andere griffen Pride-Veranstaltungen offen an. In New York verlangten Aktivisten zudem, Krankenhäuser von der Parade auszuschließen, nachdem sie Behandlungen für trans Jugendliche eingestellt hatten. Die Kliniken verweisen auf massiven Druck aus Washington, auf drohende Kürzungen von Bundesmitteln und auf Vorladungen des Justizministeriums zu Patientenunterlagen. Auch innerhalb der Bewegung wächst damit der Streit darüber, wer noch glaubwürdig an ihrer Seite steht. Parallel zog erneut der Befreiungsmarsch durch Manhattan, weil viele Aktivisten die offizielle Pride längst für zu kommerziell halten. Selbst die Fußball-Weltmeisterschaft blieb davon nicht unberührt.

Vor dem Spiel Iran gegen Ägypten in Seattle versuchten beide Verbände vergeblich, die Pride-Feierlichkeiten rund um die Begegnung stoppen zu lassen. Die Veranstaltungen fanden trotzdem statt. Am Ende blieb überall dieselbe Botschaft: Wer glaubt, diese Menschen aus dem öffentlichen Leben drängen zu können, hat unterschätzt, wie lange dieser Kampf schon geführt wird.

Wolfram für die Söhne: Wie Trump und sein Handelsminister Kasachstan zur Familiensache machten

Im September letzten Jahres trafen sich Handelsminister Howard Lutnick und Kasachstans Präsident im St. Regis Hotel in New York. Trump rief während des Treffens per Telefon dazu. Was dabei besiegelt wurde, war ein Zugang zu einer der weltgrößten unerschlossenen Wolframreserven im ländlichen Kasachstan – ein Metall, das für die Herstellung von Raketenköpfen, Kampfjets und Computerchips gebraucht wird. Das amerikanische Unternehmen, das diesen Zugang erhielt, heißt heute Kaz Resources. Die Trump-Regierung genehmigte vorab Anträge auf bis zu 1,6 Milliarden Dollar Bundesfinanzierung für das Projekt.

Das war das offizielle Geschäft. Dann kommt der Rest.

Innerhalb von Wochen nach den Verhandlungen im St. Regis erwarben Investoren der Firma Dominari Securities – die im Trump Tower in New York sitzt und zum Teil Donald Trump Jr. und Eric Trump gehört – einen Anteil von 20 Prozent an einer Unternehmenseinheit, die mit dem Kasachstan-Projekt verbunden ist. Cantor Fitzgerald, eine Investmentgesellschaft, die von Lutnicks Familie kontrolliert und von seinen Söhnen Brandon und Kyle Lutnick beaufsichtigt wird, half einem der Hauptinvestoren, die auch mit Dominari zusammenarbeiten, 210 Millionen Dollar in frischem Kapital für eine verwandte Einheit einzuwerben. Solche Kapitalrunden bringen Cantor typischerweise Millionen an Gebühren ein. Das Kasachstan-Abkommen wurde schließlich am 6. November unterzeichnet – sechs Tage nach dem Investment der Trump-Söhne und ihrer Partner, das zum damaligen Zeitpunkt nicht öffentlich gemacht wurde.

Man muss diese Chronologie langsam lesen. Der Vater verhandelt den Staatsvertrag. Der Sohn investiert sechs Tage vor dem Abschluss. Der Vertrag tritt in Kraft. Niemand erwähnt es öffentlich. Das ist keine Kausalität, die irgendwer beweisen müsste – die Abfolge spricht für sich. Das Kasachstan-Geschäft ist kein Einzelfall. Eine oder beide Familien haben finanzielle Verbindungen zu mindestens 14 Unternehmen, die aktiv mit der Bundesregierung an kritischen Bergbauprojekten arbeiten. Alle 14 Unternehmen haben entweder direkt von finanzieller Unterstützung der Trump-Regierung profitiert oder haben laufende Genehmigungsanträge beim Handelsministerium, das Lutnick leitet. Die Gesamtsumme der Bundesgelder, die die Trump-Regierung diesen Unternehmen bereitgestellt hat oder in Erwägung zieht bereitzustellen, übersteigt 8,9 Milliarden Dollar.

Montesquieu, der Vater der Gewaltenteilung, formulierte das Problem bereits im 18. Jahrhundert: Wer Gesetze macht und gleichzeitig aus ihnen profitiert, hat die Trennung von öffentlicher und privater Macht aufgehoben. Was Trump und Lutnick hier praktizierten, ist die vollständige Aufhebung dieser Trennung – nicht durch Täuschung, sondern durch Offenheit. Der Handelsminister verhandelt den Staatsvertrag. Sein Sohn kassiert die Gebühren. Der Präsident telefoniert dazu. Die Söhne des Präsidenten kaufen Anteile. Das Ministerium genehmigt die Milliarden. Niemand sieht einen Interessenkonflikt, weil niemand so tut, als wäre einer vorhanden.

Das ist die eigentliche Dreistigkeit dieser Regierung – nicht die Korruption als heimliches Vergehen, sondern die Korruption als Betriebssystem. Sie versteckt sich nicht mehr. Sie braucht es nicht. Wer 8,9 Milliarden Dollar an Bundesgeldern zu Unternehmen lenkt, an denen die eigene Familie beteiligt ist, und das in Bundeseinreichungen nachlesbar macht, hat entschieden, dass Scham kein nützliches Konzept mehr ist. Tief im ländlichen Kasachstan, im Dorf Unrek, hat die Sowjetunion während des Kalten Krieges Löcher in die Erde gegraben, um Wolfram zu suchen. Ein amerikanisches Unternehmen plant, dort wieder zu graben. Das Wolfram wird für Raketenköpfe und Kampfjets gebraucht. Die nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten sind real. Aber die Frage, wessen Söhne dabei das Geld verdienen, ist ebenfalls real – und sie hat eine Antwort, die in Bundeseinreichungen steht.

Deutschland verliert das Spiel, das es selbst einmal erfunden hat

Fast zwanzig Jahre galt Deutschland als einer der größten Gewinner der Globalisierung. Autos, Maschinen, Chemieprodukte und Medizintechnik gingen in alle Welt. Vor allem China kaufte in riesigen Mengen ein. Doch genau dieses Erfolgsmodell zerfällt jetzt Stück für Stück. China ist längst nicht mehr nur Kunde. Das Land baut heute viele der gleichen Produkte selbst, oft deutlich günstiger und in vielen Bereichen auf demselben oder sogar höheren technischen Niveau. Gleichzeitig überschwemmen chinesische Waren den europäischen Markt und verdrängen deutsche Unternehmen auch in Drittländern. Dazu kommen immer neue Schläge von außen. Die Strafzölle von Donald Trump belasten den Export, der Krieg gegen den Iran hat die Energiepreise erneut steigen lassen und Chinas Ausfuhrbeschränkungen für seltene Erden treffen deutsche Hersteller von Autos, Windkraftanlagen und Rüstungsgütern mitten in der Produktion. Selbst bei der Künstlichen Intelligenz zeigt sich die neue Abhängigkeit.

Als die Vereinigten Staaten den Export der neuesten Sprachmodelle des Unternehmens Anthropic nach Europa stoppten, verloren viele Firmen plötzlich den Zugang zu einer Technologie, die künftig fast alle Wirtschaftsbereiche verändern wird. Die Regierung von Friedrich Merz versucht gegenzusteuern. Steuererleichterungen, günstigere Energiepreise sowie Milliarden für Infrastruktur und Verteidigung sollen neues Wachstum bringen. Gleichzeitig steht sogar eine schrittweise Anhebung des Rentenalters von siebenundsechzig auf siebzig Jahre im Raum. Doch die Zahlen bleiben ernüchternd. Die Wirtschaft dürfte in diesem Jahr kaum mehr als ein Prozent wachsen. Die Investitionen liegen seit Jahren unter dem Niveau vieler europäischer Nachbarn, und die Zahl der Industriearbeitsplätze ist auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Wirtschaftsexperten warnen deshalb, dass Deutschland nicht nur Bürokratie abbauen muss. Das Land braucht neue Rohstoffquellen, mehr Geld für wachsende Technologieunternehmen und einen besseren Schutz vor staatlich subventionierten Billigimporten aus China. Denn wenn Fabriken schließen, Fachwissen verschwindet und Lieferketten zerbrechen, reicht es später nicht mehr, einfach wieder wettbewerbsfähig werden zu wollen.

Der Bürgermeister, der jede Woche im Obdachlosenheim schläft

Jeden Freitagabend schließt Mike Coffman sein Bürgermeisterbüro in Aurora im Bundesstaat Colorado ab und geht nicht nach Hause. Stattdessen nimmt er sein Feldbett in einem Obdachlosenheim ein und verbringt dort die Nacht. Das macht der republikanische Bürgermeister inzwischen seit Monaten. Für Coffman ist das kein öffentlicher Termin und keine kurze Stippvisite. Er will den Alltag der Menschen erleben, über die in Rathäusern oft gesprochen wird, ohne sie wirklich zu kennen. Der frühere Kongressabgeordnete und Marineinfanterist, der auch im Irak diente, spricht mit den Bewohnern, hört ihre Geschichten und erlebt ihre Sorgen aus nächster Nähe.

Coffman sagt, diese Nächte hätten seinen Blick grundlegend verändert. Er verstehe die oft komplizierten Lebenslagen heute besser und sehe die Menschen mit Mitgefühl als einzelne Persönlichkeiten und nicht mehr durch Verachtung oder Herablassung. Ob daraus bessere Politik entsteht, wird sich erst noch zeigen. Doch während vielerorts über Obdachlosigkeit vor allem diskutiert wird, sucht Coffman den direkten Kontakt. Er erlebt die langen Abende, die Unsicherheit und die Gespräche dort, wo Betroffene jede Nacht schlafen müssen. Sein Schritt fällt in einer Zeit, in der viele amerikanische Städte mit steigender Obdachlosigkeit, hohen Mieten und überfüllten Notunterkünften kämpfen. Antworten hat auch Coffman nicht für alle Probleme. Aber er hat sich entschieden, sie nicht nur aus Berichten oder Statistiken kennenzulernen.

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Ela Gatto
1 Monat vor

Ein republikanischer Bürgermeister, das hätte ich nicht gedacht.

So etwas gibt Hoffnung!

Ela Gatto
1 Monat vor

Die Hitzewelle war brutal.

41, 5 Grad auf meiner Terrasse, so viel, wie in 40 Jahren nicht.
Drinnen 35 Grad, gestern sogar 36,5 Grad.

Da versucht man nur noch zu überleben.

Eine Einlieferung ins Krankenhaus ist ein genau so hohes Risiko.
Temperaturen zwischen 31 und 39 Grad.
Patienten, Pfleger, Ärzte sind am Limit oder kollabieren sogar.

Medikamente sind in Dienstzimmern auf der Station gelagert.
Ungekühlt. Eigentlich müssten sie vernichtet werden.
Aber sie werden verabreicht.

Auch in Pflegeheimen, wo Pfleger und Bewohner unter der Hitze leiden.

All das ist ein großes politisches Versagen.

Die sogenannte Hitzeaktionspläne nicht das Papier wert, auf dem sie stehen.

Wir brauchen Investitionen zum Schutz!
Jetzt!
Arbeitsschutz, Schutz für Krankenhäuser und Schulen.
Wissenschaftler warnen schon lange, aber nichts passiert.

Aber die Politiker an ihren angenehm temperierten Büros, Sitzungssäalen, klimatisierten (Dienst) Fahrzeugen und klimatisierten Privatkliniken interessiert das nicht.

Ich bin dafür dort die Klimaanlagen abzuschalten, sie zur Fahrt in überhitzten öffentlichen Verkehrsmitteln zu zwingen.
Für den gesamten Sommer… mit Anwesenheitspflicht.

Ela Gatto
1 Monat vor

Pakistan und Afghanistan, war das nicht einer der Kriege, die Trump „beendet“ hatte?

Pakistan bemüht sich als Vermittler zwischen Iran und USA.
Ist selber aber in einen bewaffneten Konflikt verstrickt.

Die Taliban wollen die strkte Auslegung des Islam.
Verständlich, dass Pakistan dagegen vor geht.

Allerdings ist das ein weiterer Hotspot in einer fragile Region.
Die USA werden Pakistan bicht beistehen.
Zu tief sitzt das Trauma des sehr langen Einsatzes in Afghanistan.
Und trotzdem haben die Taliban, nach Truppenabzug, innerhalb weniger Tage komplett die Macht übernommen.

Pakistan und Afghanistan läuft außerhalb des medialen Interesse.

Die extremen Menschenrechtsverletzungen und die komplette Unterdrückung der Frauen findet nicht den Weg in die Öffentlichkeit.😞

Ela Gatto
1 Monat vor

Wunderbar, dass sich die Pride-Bewegung nicht unterdrücken lässt.
Nicht unsichtbar wird.

Auch auf die Mißstände in den Krankenhäusern (selbst im demokratischen Stast New York) aufmerksam macht.

Die Bewegung kämpft für den Erhalt von Rechten, die man sich schwer erkämpft hat.

Gut auch, dass weder Ägypten noch Iran die Pride Veranstaltungen verhindern konnten.

Und wenn ich so gucke, hatten die Märsche mehr Teilnehmer als Trumps State Fair oder die Rede ein paar Tage vorher 🤣

Ela Gatto
1 Monat vor

Wie war das doch gleich mit „drain the swamp“?

Die USA hatte noch nie eine derart korrupte Regierung, die ständig in die eigene Tasche schaufelt.

Bei jedem anderen Präsident wurde genau geschaut.

Hier schaut man, zuckt mit den Schultern und weiter geht es.

Es wird Zeit, dass die Demokraten die Midterms gewinnen und all das in Untersuchungsausschüssen aufgearbeitet wird.

Danke für diese Recherche.
Leider sieht MAGA das nicht, bzw es wird als Fake News abgetan.

Zuletzt bearbeitet am 1 Monat vor von Ela Gatto
Ela Gatto
1 Monat vor

Deutschland erstickt an Bürokratie.
Ständig wird klein/klein diskutiert und vom Großen nur fabuliert.

Es kommt nichts in die Gänge.

Die Antwort der Regierung?
Sparen bei den Armen ynd Schwachen.
Bürgergeld, Wohngeldkürzung, höhere Pflegekosten, weniger Krankenkassenleistungen etc.
Als Krönung ist ein deutlich höheres Rentenalter im Gespräch.

All das diskutiert von Menschen, die ein Monatsgehalt haben, was andere in einem halben Jahr bicht haben.
Enormous Pensionsansprüche, Privatversicherung.

Aber der Bürger soll den Garten enter enter schnallen und länger arbeitrn.

Die Politiker sind fernab jeder Realität.
Die Sorgen der Bürger stolen auf taube Ohren.

Und da kommt dann die AfD laut mit populistischen Sprüchen.
Die verfangen sich, die AfD gewinnt Stimmen😞

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