Trumps Iran-Deal spaltet die Republikaner – und plötzlich geht es um Geld, Öl und die Frage, wer eigentlich gewonnen hat!

Noch vor wenigen Wochen galt in großen Teilen der Republikanischen Partei jede Form von Nachgiebigkeit gegenüber Teheran als politischer Tabubruch. Nun verteidigt ausgerechnet Donald Trump ein Abkommen, das Sanktionen lockern, iranische Ölexporte wieder ermöglichen und den Weg für einen milliardenschweren Wiederaufbau öffnen soll – und stößt damit auf Widerstand aus den eigenen Reihen. Im Zentrum der Kritik steht nicht einmal der Waffenstillstand selbst, sondern das, was danach kommen soll. Das Memorandum setzt eine Frist von sechzig Tagen für Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen und enthält wirtschaftliche Zusagen, die in Washington sofort Alarm ausgelöst haben. Besonders die Aussicht auf einen Wiederaufbaufonds in Höhe von 300 Milliarden Dollar und die Öffnung iranischer Ölverkäufe sorgten für heftige Reaktionen.
Der republikanische Senator Roger Wicker zog den historischen Vergleich zum Atomabkommen unter Obama und erklärte, die Größenordnung würde damalige Zugeständnisse klein wirken lassen – obwohl das Papier ausdrücklich keinen amerikanischen Steuerbeitrag vorsieht. Ted Cruz ging noch weiter und warnte davor, Milliarden in die Hände eines Regimes fließen zu lassen, dem er grundsätzlich misstraut. Trump reagierte auf die Kritik mit ungewöhnlicher Schärfe. Auf Truth Social bezeichnete er Kritiker als Narren und wies Berichte zurück, die Vereinigten Staaten würden Iran 300 Milliarden Dollar zahlen. Für ihn sei der Deal vor allem eines: niedrigere Ölpreise, wirtschaftlicher Nutzen und ein politischer Erfolg ohne weiteren Krieg.
Doch selbst innerhalb der republikanischen Mehrheitsfraktion blieben Fragen offen. Mehrere Senatoren wollten wissen, wie mögliche Finanzströme kontrolliert werden sollen, welche Bedingungen für Terrorfinanzierung gelten und wer am Ende tatsächlich den Wiederaufbau bezahlt. Hinter den Kulissen scheint weniger Streit über Frieden zu herrschen als über die Bedingungen, unter denen er zustande kommt. Gleichzeitig stellten sich Vertreter des America-First-Lagers hinter Trump. Sie verweisen auf Passagen des Memorandums, nach denen Iran auf Atomwaffen verzichten und bei Verstößen mit neuen Konsequenzen rechnen müsse. Aus ihrer Sicht verbindet Trump wirtschaftliche Öffnung mit fortbestehendem Druck.
Der schärfste Gegenwind kam aus den eigenen Medienräumen. Kommentatoren und Aktivisten aus dem Trump-Lager warnten davor, Irans Wirtschaft wieder zu stärken und vor den Zwischenwahlen Milliarden in die Region fließen zu lassen. Dahinter steht weniger eine Ablehnung des Friedens als ein tiefes Misstrauen gegenüber Teheran. Am Ende zeigt die Debatte vor allem eines: Der Konflikt um Iran verläuft inzwischen nicht mehr zwischen Demokraten und Republikanern. Er verläuft mitten durch Trumps eigene Bewegung.
Abschiebung mit Aussicht – Wie Europas Rechte auf dem Dach feierte

Während im Plenarsaal des Europäischen Parlaments über schärfere Abschieberegeln abgestimmt wurde, wurde auf dem Dach desselben Gebäudes gefeiert. Vertreter der AfD und weiterer rechter Fraktionen kamen am Abend des 17. Juni in Straßburg zusammen, stießen mit Wein an und posierten für Fotos. Einige trugen Kappen mit dem Aufdruck, Europa wieder sicher zu machen. Nach Angaben von Augenzeugen griff schließlich der Sicherheitsdienst ein und beendete die Feier wegen der Lautstärke. Die Verwaltung des Parlaments erklärte später, der Vorfall werde untersucht.
Der Zeitpunkt war kein Zufall. Kurz zuvor hatte das Europäische Parlament neue Regeln für Rückführungen beschlossen. Die bisherige Abschieberichtlinie aus dem Jahr 2008 soll ersetzt werden. Künftig sollen Menschen ohne Aufenthaltsrecht, darunter auch abgelehnte Asylbewerber, unter deutlich erweiterten Bedingungen abgeschoben werden können. Einer der umstrittensten Punkte: Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union. Menschen, gegen die bereits eine Rückkehrentscheidung vorliegt, könnten in Drittstaaten gebracht werden, wenn entsprechende Vereinbarungen bestehen. Gleichzeitig werden längere Haftzeiten vor einer Abschiebung möglich und ein gemeinsamer europäischer Abschiebebeschluss eingeführt. Wird die Abschiebung in einem Mitgliedstaat beschlossen, können andere Staaten diese Entscheidung übernehmen, ohne das gesamte Verfahren erneut aufzurollen. Die Bilder aus dem Parlament wirkten deshalb stärker als jede Pressemitteilung. Während der Debatte riefen rechte Abgeordnete „Schickt sie zurück“, aus linken Reihen kam die Antwort „Schande über euch“. Martin Schirdewan von der Partei Die Linke sprach später von einem abstoßenden Vorgang und warf den Teilnehmern vor, Rassismus mit Alkohol zu feiern.
Am folgenden Tag wurde im Parlament erneut über die Feier gesprochen. Ein Abgeordneter kritisierte öffentlich den Alkoholkonsum einzelner rechter Parlamentarier und verwies ausdrücklich auf den Abend auf dem Dach. Parallel dazu lief in Berlin ein anderer Streit um die AfD weiter. Die Partei scheiterte vor dem Verwaltungsgericht mit dem Versuch, 2,35 Millionen Euro zurückzubekommen, die sie zuvor selbst an den Bundestag überwiesen hatte. Hintergrund war eine Großspende aus dem Bundestagswahlkampf 2025. Offiziell sollte das Geld vom Österreicher Gerhard Dingler stammen. Journalistische Recherchen hatten jedoch ergeben, dass kurz zuvor dieselbe Summe von dem deutschen Milliardär Henning Conle an ihn überwiesen worden sein soll. Die AfD zahlte den Betrag später an den Bundestag zurück, um Sanktionen zu vermeiden, und versuchte anschließend, das Geld gerichtlich zurückzuholen. Das Gericht lehnte ab und verwies auf das Parteienrecht: Spenden über 500 Euro dürfen nicht angenommen werden, wenn die tatsächliche Herkunft nicht eindeutig feststellbar ist.
Am Ende blieb nicht das Abstimmungsergebnis als Bild des Tages hängen. Sondern der Blick auf ein Dach über Straßburg, auf dem einige feierten, während unter ihnen über Abschiebung, Haft und Europas neue Grenzen entschieden wurde.
Die neue Front verläuft nicht mehr durch Teheran – sie verläuft durch Washington

Eigentlich sollte Vizepräsident JD Vance nach Schweiz fliegen und dort die nächste Verhandlungsrunde über Irans Atomprogramm anführen. Stattdessen blieb er in Washington. Offiziell sprach das Weiße Haus von schwieriger Organisation, gleichzeitig kursierten Berichte über Verzögerungen auf iranischer Seite und neue Spannungen wegen der anhaltenden Kämpfe Israels gegen die Hisbollah im Libanon. Aus dem geplanten diplomatischen Bild wurde innerhalb weniger Stunden ein Wartesaal. Vance ist inzwischen weit mehr als nur Begleiter des Präsidenten. Ausgerechnet der Mann, der dem Krieg mit Iran zunächst skeptisch gegenüberstand, verteidigt nun den Deal öffentlich mit fast jeder Kamera im Haus. Seine Botschaft: Wirtschaftliche Entlastung gibt es nur gegen Verhalten. Iran soll hoch angereichertes Uran unter internationaler Aufsicht verdünnen, keine Atomwaffen entwickeln und Inspektionen zulassen. Im Gegenzug sollen wirtschaftliche Erleichterungen schrittweise möglich werden.
Hinter den Kulissen wird bereits an der nächsten Stufe gearbeitet. Nach Angaben aus den Gesprächen soll Iran die Internationale Atomenergiebehörde wieder an seine Anlagen lassen und die Suche nach angereichertem Material ermöglichen, das nach den Angriffen unter Trümmern vermutet wird. Gleichzeitig betonte die Regierung, es gebe keine geheimen Nebenabsprachen. Selbst aus Teheran kamen vorsichtig andere Töne: Erstmals wurde direkte Verhandlung nicht grundsätzlich zurückgewiesen. Parallel verändert sich die Lage auf dem Wasser. Nach Monaten der Blockade fahren wieder große Tanker durch die Straße von Hormus. Mehr als 12,5 Millionen Barrel passierten innerhalb kurzer Zeit die Route, Reedereien kehren zurück und die ersten Marktreaktionen sind sichtbar. Trump verkauft das als Beweis seiner Strategie: niedrigere Energiepreise, offene Handelswege und kein weiterer Krieg. Doch je länger die Gespräche verschoben werden, desto deutlicher wird, worum es jetzt wirklich geht. Nicht mehr um die Frage, wie dieser Krieg endet – sondern ob aus einer Waffenruhe überhaupt ein Abkommen entstehen kann.
Der Ballsaal, der keiner sein sollte – und plötzlich reden alle über Steuergeld

Donald Trump versprach den Amerikanern mehrfach, sein neuer Ballsaal im Weißen Haus werde nicht mit Steuergeld gebaut. Es solle ein Geschenk werden, finanziert durch Spenden und private Unterstützung. Nun werfen Demokraten der Regierung vor, dass mehr als 350 Millionen Dollar aus einem ganz anderen Topf in genau dieses Projekt fließen könnten – aus Mitteln, die ursprünglich nach den Attentatsversuchen für den Secret Service gedacht waren. Recherchen und Angaben des Senat zeigen auf, das Gelder still umverteilt, nachdem der Kongress zuvor einen offenen Antrag des Weißen Hauses über eine Milliarde Dollar für das Projekt abgelehnt hatte. Die Mittel stammen aus dem großen Steuer- und Ausgabengesetz der Regierung und waren eigentlich für Personal, Ausbildung, Technik und Sicherheitsausbau vorgesehen. Selbst republikanische Stimmen zeigten sich überrascht. Chuck Grassley erklärte öffentlich, er sei von der Mittelverteilung nicht informiert gewesen und erinnerte daran, dass versprochen worden sei, private Gelder würden die Kosten tragen.
Im Zentrum des Streits steht die Frage, wo Sicherheit endet und wo Bauprojekt beginnt. Das Weiße Haus argumentiert, der Umbau sei untrennbar mit dem Schutz des Präsidenten verbunden. Geplant seien unterirdische Schutzräume, medizinische Infrastruktur, militärische Sicherungssysteme, kugelsichere Elemente, Drohnenabwehr und neue Besucherkontrollen. Nach Regierungsangaben sollen Trump und Unterstützer rund 400 Millionen Dollar beitragen. Doch die Zahlen sorgen weiter für Streit. Interne Unterlagen, über die berichtet wurde, sprechen inzwischen von Gesamtkosten um 600 Millionen Dollar. Mehr als die Hälfte davon könnte am Ende aus öffentlichen Mitteln kommen. Für Kritiker ist das keine Sicherheitsmaßnahme mehr, sondern ein Prestigeprojekt mit Umwegfinanzierung. Für das Weiße Haus ist es eine Investition in die Zukunft des Präsidentensitzes.
Am Ende steht nicht nur die Frage, wer den Ballsaal bezahlt. Im Kongress geht es inzwischen um etwas Grundsätzlicheres: Wer entscheidet über Bundesgeld – der Präsident oder das Parlament.
900 Augen im Meer – und plötzlich sollte das Licht ausgehen

Fast geräuschlos begann in den USA der Rückbau eines der größten wissenschaftlichen Beobachtungssysteme der Welt. Mehr als 900 Unterwassersensoren, verteilt vor Oregon, Washington, Alaska, North Carolina und Grönland, sollten aus dem Meer geholt oder abgeschaltet werden. Kosten des Projekts: 386 Millionen Dollar. Zehn Jahre lang lieferte die Anlage frei zugängliche Daten über Meeresströmungen, Ökosysteme, Klimaentwicklung und extreme Wetterereignisse. Daraus entstanden mehr als 500 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Eigentlich war die Nutzung noch für weitere 15 bis 20 Jahre vorgesehen. Die Nationale Wissenschaftsstiftung stellte den Schritt zunächst nicht als Ende dar, sondern als Anpassung an neue wissenschaftliche Prioritäten. Doch genau das löste Widerstand aus. Wissenschaftler kritisierten, dass weder Vorwarnungen ausgesprochen noch fachliche Prüfungen durchgeführt worden seien. Gleichzeitig wuchs der politische Druck. Mehrere demokratische Senatoren, ein republikanischer Senator und Ausschüsse des Repräsentantenhauses forderten in Schreiben die Rücknahme der Entscheidung. Demokratische Abgeordnete warfen der Behörde sogar Gesetzesverstöße vor.
Am Ende kam die Kehrtwende. Die Stiftung erklärte, dass das Bergen und Abschalten der Technik gestoppt werde. Bereits entfernte Geräte sollen zurück ins Wasser. Eine Fachkommission soll nun über die Zukunft des Systems entscheiden. Der Streit reicht weit über Sensoren hinaus. Die geplante Stilllegung passte in eine größere Linie der Regierung, Ausgaben für Umwelt- und Klimaforschung deutlich zurückzufahren. Für 2026 stand eine Kürzung des Etats der Wissenschaftsstiftung um 55 Prozent im Raum. Bereits zuvor wurden mehr als 1900 Förderungen beendet, Programme geschlossen und Stellen bei Ozean- und Umweltbehörden reduziert. Insgesamt gerieten tausende Forschungsprojekte unter Druck – von Krebsforschung bis HIV-Prävention.
Der Erfolg der Proteste zeigt nun etwas anderes: Selbst in einer Zeit harter Kürzungen kann öffentlicher Druck Entscheidungen noch drehen. Für die Forscher geht es nicht nur um Technik im Wasser. Es geht darum, ob ein Land aufhört hinzusehen.
Erst Öl, dann Kirche – Bulgarien stellt sich gegen neue Russland-Sanktionen

Zum ersten Mal kündigt Bulgarien offen an, ein neues Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland zu blockieren – nicht wegen der Ukraine insgesamt, sondern wegen der Folgen für die eigene Wirtschaft und wegen eines Namens auf der Liste. Ministerpräsident Rumen Radew erklärte vor dem EU-Gipfel in Brüssel, sein Land werde dem Paket in der vorliegenden Form nicht zustimmen. Im Mittelpunkt steht Lukoil. Die Raffinerie in Burgas ist die einzige des Landes und zählt zu den wichtigsten Treibstoffversorgern Bulgariens. Radew warnte, Einschränkungen könnten den Betrieb gefährden und Folgen weit über den Energiesektor hinaus auslösen. Er verwies zusätzlich auf mögliche Probleme bei Ersatzteilen für die Metro in Sofia und auf Auswirkungen für die Versorgung mit Düngemitteln.
Doch nicht nur wirtschaftliche Fragen spielten eine Rolle. Radew sprach sich auch gegen Sanktionen gegen Tichon Schewkunow aus, einen hochrangigen Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche, der seit Jahren als geistlicher Vertrauter Wladimir Putins gilt. Der bulgarische Regierungschef warnte davor, dass der Konflikt längst nicht mehr nur militärisch geführt werde, sondern inzwischen Wirtschaft, Kultur, Sport und nun auch religiöse Bereiche erfasse. Die Aussagen kommen wenige Tage nachdem die Europäische Union ihre Listen erneut erweitert hatte. Neu aufgenommen wurden Dutzende Personen und Organisationen mit Bezug zum russischen Militärkomplex, zu Tankern des sogenannten Schattenhandels und zu mutmaßlicher Einflussnahme im Ausland. Gleichzeitig geriet auch Tichon Schewkunow unter Sanktionen.
Radew zog dabei eine größere Linie und stellte öffentlich die Frage, welchen konkreten Beitrag Sanktionen bisher zur Beendigung des Krieges geleistet hätten. Gleichzeitig betonte er, Bulgarien werde Entscheidungen der Europäischen Union zur Ukraine insgesamt nicht blockieren und unterstütze weiterhin Gespräche über einen möglichen EU-Beitritt des Landes. Die Debatte zeigt damit etwas, das in Brüssel lange ungern ausgesprochen wurde: Je länger Sanktionen dauern, desto stärker wachsen innerhalb der Europäischen Union die Konflikte darüber, wer den politischen Preis trägt und wer den wirtschaftlichen.
Erst der Krieg, dann die Rechnung

Das Pentagon braucht achtzig Milliarden Dollar, um die Kosten des Iran-Kriegs und weitere Rechnungen zu decken, das teilte der stellvertretende Verteidigungsminister Stephen Feinberg in dieser Woche mehreren Abgeordneten in Telefonaten mit. Der Krieg begann am 28. Februar, und seither verlangt der Kongress vergeblich eine vollständige Aufstellung dessen, was er kostet. Die Führung des Hauses warnt, im Sommer könne das Geld für den Betrieb ausgehen, sollte der Kongress kein neues Kriegsbudget beschließen, dann müsse man Übungen und anderes streichen, belastet vom Krieg und von der Verlegung der Truppen an die Südgrenze. Manche Abgeordnete sorgen sich zudem, dass wertvolle Munition aufgebraucht ist, die man anderswo brauchen könnte.
Die Kosten mehrerer Einsätze laufen auf. Den Iran-Krieg vor allem, dessen Preis das Ministerium Mitte Mai auf neunundzwanzig Milliarden Dollar schätzte und der nun höher liegen dürfte. Dazu kommen der Angriff auf Venezuela, der mit der Gefangennahme seines Staatschefs endete, und die wiederholten Schläge gegen mutmaßliche Drogenboote in der Karibik und im östlichen Pazifik. Der Etat des Pentagons für dieses Jahr liegt bei rund einer Billion Dollar. Ein Teil des neuen Geldes soll in den Betrieb der Schiffe und den Sold fließen, dazu in Munition. Ein vollständiger Antrag, der auch Hilfen für Landwirte und für Katastrophenopfer enthält, könnte den Kongress bald erreichen, zuvor muss ihn das Haushaltsbüro des Weißen Hauses billigen.
Die Regierung Trump hat für den Krieg nie die Zustimmung des Kongresses eingeholt, und die Demokraten halten ihn deshalb für rechtswidrig. Manche wollen kein weiteres Geld bewilligen, ehe der Einsatz förmlich genehmigt ist, wie einst beim ersten Golfkrieg und bei den Kriegen in Irak und Afghanistan. Im Senat fehlen die sechzig Stimmen, sagt der Demokrat Chris Murphy, daran werde sich so bald nichts ändern, die Regierung habe den Kongress außen vor gelassen und wisse um die große Unbeliebtheit des Krieges. Die Republikaner könnten die Hürde mit einem Haushaltsverfahren umgehen und mit einfacher Mehrheit beschließen, doch einige ihrer eigenen Haushälter lehnen das ab, und ihre Mehrheit ist in beiden Kammern knapp. Der Republikaner John Barrasso, der mit Verteidigungsminister Pete Hegseth zusammensaß, sagt nur, das Arsenal sei geleert und müsse gefüllt werden. So kommt der Krieg, den niemand erlauben musste, am Ende doch zum Kongress, allein der Rechnung wegen.

Hegseth hat Krieg gespielt.
Nun kommt die Rechnung…. Milliarden.
Milliarden, die das Pentagon als selbstverständlich für sich in Anspruch nimmt.
Durch die Absichtserklärung/Pseudo-Friedensvertrag, sind viele Republikaner erstmal beruhigt.
Sie werden dafür stimmen.
Nicht um den Irankrieg weiter zu führen.
Sondern um die Verteidigungsfähigkeit der USA „zu gewährleisten“
Den Demokraten wird man lautstark vorwerfen, dass sie unpatriotisch sind, weil sie bicht für die Verteidigung des Landes stimmen.
Gewinner ist Trump mit seiner Entourage.
Denn er füllt sich die Taschen seit Kriegsbeginn.
Und über die vielen unschuldigen Toten spricht keiner.
Außer Ihr, hier im Blog und bei FB.
Diese Absichtserklärung hält den USA die Möglichkeit offen, den Iran erneut zu boykottieren.
Die Mullah können ebenfalls jederzeit sagen „wollen wir bicht mehr“.
Trump geht es nur darum es als großen Sieg zu verkaufen.
Obwohl es jetzt definitiv nicht besser ist, als der Status vor den Angriffen.
Aber Hau0tsache das Öl fließt…. daran wird Trump verdienen.
Für Trump ist neben harter Währung und Gold Öl das Mittel um alle nach seiner Pfeife tanzen zu lassen (und natürlich seine Zölle).
Die Preise an den Zapfsäulen in den USA werden bis zu den Midterms wieder etwas sinken.
Trump wird es seinen MAGA als den größten Preisrutsch verkaufen.
Und sie werden es ihm glauben.
Vance ist ein ganz furchtbarer Oppurtunist.
Erst extrem gegen Trump, dann küsst er ihm die Füße.
Erst den Irankrieg kritisch sehen, dann Trump dafür loben.
Der würde Alles und Jeden verkaufen, wenn es ihm nutzt.
Seine eigene Meinjng ist die, die ihm Vorteile bringt. Egal, ob man sich dabei ständig um 180 Grad drehen muss.
Bulgarien, entsteht da ein neuer Fico?
Recht hat er mit der Frage, ob eine der Sanktionen den Krieg beendet hat und wer den Preis zahlt.
Die Sanktionen wären wirksam.
Wenn, ja wenn:
Es nicht zig Ausnahmeregeln gäbe
Sie ganz konsequent durchgesetzt werden würden
Die USA richtig mitziehen würde.
Aber von all den „Wenn’s“ sind wir meilenweit entfernt
Wer geglaubt hat, dass Trumps unsinniger Ballsaal reinweg aus Spenden finanziert wird, glaubt wohl auch an den Osterhasen.
Aber meine MAGA finden das ja eine super Idee.
Egal, dass das historische White House zerstört wurde.
Sie vergleuchen es tatsächlich mit Obama Basketballplatz 🙈
Zum Schämen, was die Rechtspopulisten sich auf dem Dach des Europaparlamentes erlaubt haben.
Man merkt es immer wieder.
Die am lautesten Brüllen haben einfach kein Benehmen.
Mit welchem Elan die Trumpregierung wissenschaftlich fundierte Projekte einstampft ist beängstigend.
Was ich aber nicht ganz verstehe.
Die Geräte werden von der Wissenschaftsstiftung betrieben.
Stiftungen sind doch in der Regel privatfinanziert von Spendern.
Ist es da anders?