Gold, Geheimhaltung und ein erfundenes Schattenprogramm – Der Fall, der die CIA erschüttert!

Wer an die CIA denkt, denkt an Kontrollen, Freigaben, Sicherheitsprüfungen und an ein System, das darauf ausgelegt ist, jeden Fehler mehrfach abzufangen. Genau deshalb wirkt der Fall David J. Rush nicht wie eine gewöhnliche Betrugsgeschichte, sondern wie ein Vorgang, der unangenehme Fragen über die Arbeitsweise geheimer Behörden aufwirft. Der ehemalige hochrangige CIA-Mitarbeiter soll nach Ermittlungen ein geheimes Programm geschaffen haben, das es in dieser Form nie gegeben haben soll. Nach dem Vorwurf der Ermittler handelte es sich um ein sogenanntes Special Access Program – jene besonders abgeschotteten Bereiche der US-Geheimdienste, zu denen selbst Personen mit höchsten Sicherheitsfreigaben keinen automatischen Zugang erhalten. Wer nicht ausdrücklich autorisiert wird, bleibt draußen.

Er arbeitete an einem der geheimsten Programme des Pentagon für nuklearbetriebene U-Boote.
Genau diese Abschottung soll Rush genutzt haben. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand soll er zwei Kollegen in das angebliche Projekt eingeführt haben. Nicht als Mitwisser im klassischen Sinn, sondern offenbar so, dass sie glaubten, Teil einer echten, hochsensiblen Operation zu sein. Dadurch entstand ein Raum, in dem kaum jemand Fragen stellte und Informationen nur in kleinen Kreisen weitergegeben wurden. Nach Darstellung von Personen mit Kenntnis der Ermittlungen wurde zusätzlich ein Regierungsvertrag aufgebaut, der nach heutiger Einschätzung ebenfalls keine rechtmäßige Grundlage gehabt haben soll.
Der Vorwurf wiegt schwer. Über dieses Konstrukt sollen Millionenbeträge bewegt worden sein. Besonders bemerkenswert ist dabei nicht nur die Summe, sondern die Art des angeblichen Vorgehens. Nach Angaben aus dem Umfeld der Ermittlungen soll das fiktive Programm mit sogenannten Continuity-of-Government-Strukturen gearbeitet haben – also mit Notfallkonzepten, die sicherstellen sollen, dass die US-Regierung selbst nach Atomkrieg, Naturkatastrophen oder einem massiven Angriff weiter handlungsfähig bleibt. Gerade solche Bereiche genießen traditionell höchste Geheimhaltung. Laut Ermittlern soll dieses Umfeld genutzt worden sein, um einen Verteidigungsauftragnehmer davon zu überzeugen, große Mengen Gold zu erwerben. Als das FBI am 18. Mai das Wohnhaus von Rush durchsuchte, fanden Ermittler nach Gerichtsunterlagen 303 Goldbarren im Wert von rund 40 Millionen Dollar, zusätzlich etwa zwei Millionen Dollar Bargeld und dutzende Luxusuhren. Vor Gericht zeichnete die Staatsanwaltschaft anschließend das Bild eines Mannes, der über Jahre Menschen von seiner eigenen Geschichte überzeugt haben soll. Es wurde behauptet, er habe Kollegen über Ausbildung und Laufbahn getäuscht und Nachbarn erzählt, er sei Marinepilot gewesen.
Der zuständige Richter sah am Ende ein erhebliches Fluchtrisiko und ordnete Untersuchungshaft an. Parallel dazu begann innerhalb der CIA eine eigene Aufarbeitung. Mehrere Mitarbeiter wurden beurlaubt, während FBI und Geheimdienst intern prüfen, wie ein solcher Vorgang überhaupt möglich gewesen sein könnte. Denn genau dort beginnt die größere Geschichte. Denn Rush arbeitete nicht in einem Randbereich der Behörde. Nach Angaben mehrerer Personen mit Kenntnis des Falls war er gleichzeitig an einem der sensibelsten realen Aufklärungsprogramme der Vereinigten Staaten beteiligt – einem Projekt, dessen Existenz nur einem kleinen Kreis bekannt gewesen sein soll.
Das wirft Fragen auf, die über eine einzelne Person hinausgehen. Wie kann jemand über Jahre falsche Angaben zu Ausbildung und militärischem Hintergrund machen, ohne dass Sicherheitsüberprüfungen anschlagen? Frühere Geheimdienstmitarbeiter beschreiben Einstellungsverfahren mit psychologischen Tests, Polygraphen, Dokumentenprüfungen und detaillierten Nachfragen im persönlichen Umfeld. Dass ein solcher Prozess versagt haben könnte, sorgt selbst unter ehemaligen Insidern für Verwunderung. Gleichzeitig zeigt der Fall ein altes Problem geheimer Systeme. Geldströme im Nachrichtendienst müssen oft absichtlich verschleiert werden, damit ausländische Dienste weder Herkunft noch Ziel erkennen. Genau diese Schutzmechanismen können aber dazu führen, dass auch intern nur wenige Menschen den vollständigen Überblick behalten.
Der Fall Rush ist deshalb mehr als eine Geschichte über Goldbarren. Er ist ein Hinweis darauf, dass ein System, das für maximale Geheimhaltung gebaut wurde, unter Umständen auch Räume schafft, in denen Kontrolle schwieriger wird.
Homeoffice und der stille Preis der Freiheit

Homeoffice galt lange als eine der großen Veränderungen der Arbeitswelt. Weniger Pendeln, mehr Freiheit, mehr Zeit für sich selbst. Für viele klang das nach Fortschritt. Neue Daten aus den USA zeichnen inzwischen jedoch ein deutlich komplizierteres Bild und stellen eine Frage, die lange kaum gestellt wurde: Was passiert mit Menschen, wenn Arbeit bleibt, aber der Alltag immer leerer wird? Forscher aus Harvard, der University of Virginia und der Federal Reserve Bank of New York werteten dafür Daten aus fünf großen Befragungen amerikanischer Beschäftigter zwischen 2011 und 2024 aus. Die Jahre 2020 und 2021 wurden bewusst ausgeklammert, um die unmittelbaren Ausnahmeeffekte der Pandemie nicht mit den langfristigen Folgen zu vermischen. Insgesamt flossen Daten von fast 590.000 Menschen ein. Verglichen wurden Berufe, die sich gut ins Homeoffice verlagern lassen, mit Tätigkeiten, die weiter an Orte und Teams gebunden bleiben.
Das Ergebnis fällt deutlich aus. Menschen mit Remote-Jobs verbringen nach der Pandemie im Schnitt rund eine Stunde mehr pro Arbeitstag allein als Beschäftigte in klassischen Arbeitsumgebungen. Noch auffälliger ist eine andere Zahl: Der Anteil jener, die einen kompletten Tag ohne jeden persönlichen Kontakt verbringen, stieg in diesen Gruppen um 72 Prozent. Gleichzeitig nahm auch außerhalb der Arbeitszeit die Zahl sozialer Kontakte ab. Treffen mit Freunden am Abend wurden seltener. Parallel dazu verschlechterten sich die Werte für psychisches Wohlbefinden. Die Studie registrierte steigende Belastung bei Angstzuständen, mehr Kontakte zu psychiatrischer Versorgung und einen höheren Einsatz von Antidepressiva. Die Forscher prüften ausdrücklich, ob der Effekt einfach dadurch entsteht, dass Homeoffice Arzttermine erleichtert. Genau dafür fanden sie keine Hinweise. Andere normale Arztbesuche oder typische Medikamente nahmen in denselben Gruppen nicht zu.
Besonders deutlich traf es Menschen, die allein leben. Dort stieg die Wahrscheinlichkeit, einen gesamten Tag ohne menschlichen Kontakt zu verbringen, besonders stark. Auch die Belastungswerte entwickelten sich deutlich schlechter als bei Menschen, die mit Familie oder Partnern zusammenleben. Der Einsatz von Antidepressiva nahm in dieser Gruppe überdurchschnittlich zu. Die Forscher prüften zusätzlich eine andere Erklärung: die Sorge vor Künstlicher Intelligenz und möglichen Jobverlusten. Viele Remote-Berufe gelten gleichzeitig als stärker automatisierbar. Doch die Daten zeigten etwas anderes. Der gemessene Effekt hing vor allem mit der Arbeitsform selbst zusammen. Der Befund bedeutet nicht, dass Homeoffice grundsätzlich schlecht ist. Er erinnert aber daran, dass Zeitersparnis und Flexibilität sehr sichtbar sind, während soziale Isolation oft langsam wächst und erst später auffällt.
Ein Foto, ein Treffer, ein Datensatz für 15 Jahre – Wie ICE Gesichtserkennung in den Alltag bringen will

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant einen Schritt, der weit über klassische Grenzkontrollen hinausgeht. Nach internen Unterlagen soll künftig mehr als tausend Polizeibehörden in den Vereinigten Staaten eine Smartphone-Anwendung erhalten, mit der Beamte Menschen direkt auf der Straße fotografieren und ihren Status prüfen können. Das System trägt den Namen TFM App. Der Ablauf ist schlicht. Ein Beamter richtet die Kamera auf eine Person, die Software gleicht das Gesicht mit Datenbanken des Heimatschutzministeriums und des Außenministeriums ab und liefert anschließend entweder die Rückmeldung, dass keine Maßnahme nötig sei, oder einen Code, über den weitere Informationen bei ICE abgefragt werden können.
Die zugrunde liegenden Datenbanken umfassen nach den Unterlagen mehr als 250 Millionen Datensätze. Die Informationen sollen bis zu 15 Jahre gespeichert bleiben. Die Anwendung richtet sich an Polizeibehörden, die über das sogenannte 287(g)-Programm mit den Einwanderungsbehörden zusammenarbeiten. Dieses Modell erlaubt lokalen Behörden bereits heute Aufgaben zu übernehmen, die früher ausschließlich Bundesbehörden vorbehalten waren. Inzwischen sind mehr als 1200 Behörden in Dutzenden Bundesstaaten und Territorien angeschlossen.
Besonders umstritten ist ein anderer Punkt. In den internen Unterlagen wird ausdrücklich beschrieben, dass die Anwendung auch bei US-Staatsbürgern oder Touristen eingesetzt werden kann. Die Begründung ist einfach: Beim ersten Kontakt kenne ein Beamter die Staatsangehörigkeit einer Person nicht.
Kritiker sehen darin ein erhebliches Risiko. Bürgerrechtsgruppen verweisen seit Jahren auf Fehlzuordnungen bei Gesichtserkennung und warnen davor, dass Technologien, die ursprünglich für Einwanderungskontrolle entwickelt werden, Schritt für Schritt in normale Polizeiarbeit übergehen könnten. Mehrere demokratische Kongressmitglieder haben bereits einen Gesetzesvorschlag angekündigt, der den Einsatz stoppen soll. Parallel dazu wächst der finanzielle Rahmen weiter. Im neuen Paket für Grenzschutz, Einwanderungsdurchsetzung und Überwachung wurden rund 150 Milliarden Dollar vorgesehen, darunter Milliarden allein für Technologie und Beobachtungssysteme. Die Debatte dreht sich deshalb längst nicht mehr nur um Migration. Sie dreht sich um die Frage, wie normal es werden soll, dass ein kurzer Blick in eine Smartphone-Kamera ausreicht, um staatliche Datenbanken im Hintergrund zu aktivieren.
Zehn Sekunden reichen – Wie Störungen aus dem All Europas GPS verletzlicher erscheinen lassen

GPS gilt im Alltag oft als unsichtbare Selbstverständlichkeit. Navigation, Mobilfunk, Stromversorgung, Flugverkehr – vieles läuft im Hintergrund über Zeitsignale und Positionsdaten, ohne dass man es bemerkt. Neue Untersuchungen zeigen nun, dass selbst kurze Störungen weitreichendere Fragen aufwerfen können als bisher angenommen. Forscher aus den USA und Spanien kommen zu dem Ergebnis, dass ein Teil der in Europa registrierten GPS-Ausfälle mit russischen Satelliten des Typs Tundra in Verbindung stehen könnte. Dabei handelt es sich um Bestandteile des russischen Frühwarnsystems für Raketenstarts und nukleare Ereignisse.
Die Wissenschaftler dokumentierten mindestens 75 Vorfälle seit 2019 – von Island bis nach Italien. In drei Fällen gelang nach ihren Angaben eine konkrete Zuordnung der Quelle. In den übrigen Fällen reichten die Daten nicht für eine endgültige Bestätigung aus. Auffällig sei jedoch, dass die Signalcharakteristik identisch gewesen sei. Jeder einzelne Ausfall dauerte weniger als zehn Sekunden. Für die meisten Nutzer bleibt so etwas unsichtbar, weil Geräte auf Reserveinformationen oder bekannte Positionen zurückgreifen. Genau darin liegt aber auch das Problem. Ein System muss nicht komplett ausfallen, um Abhängigkeiten sichtbar zu machen.
Nach Angaben der Forscher waren Signale westlicher Systeme betroffen, während das russische GLONASS nicht dieselben Effekte zeigte. Experten gehen derzeit nicht zwingend von Absicht aus. Trotzdem verändert allein die Möglichkeit solcher Einflüsse die Bewertung kritischer Infrastruktur. GPS dient längst nicht mehr nur der Navigation. Stromnetze, Mobilfunkanlagen, Zeitserver und zahlreiche digitale Prozesse hängen davon ab. Zusätzlich verweisen die Forscher auf einen zweiten Punkt. Die Reichweite solcher Störungen kann sich stark unterscheiden. Luftgestützte Quellen können deutlich größere Räume beeinflussen als bodengestützte Systeme. Gleichzeitig seien verschiedene Vorgehensweisen denkbar – von punktuellen Eingriffen bis zu großflächigen Effekten.
Bereits zuvor hatten Behörden im Baltikum über deutlich mehr registrierte GPS-Manipulationen im Umfeld der Region Kaliningrad berichtet. Die eigentliche Nachricht dieser Untersuchung lautet deshalb nicht, dass Europa plötzlich orientierungslos wird. Sie lautet, dass selbst wenige Sekunden reichen können, um zu zeigen, wie abhängig moderne Infrastruktur inzwischen von Signalen geworden ist, die niemand sieht.
„Mexiko ist keine Piñata“ – Wie Sheinbaum Washington erstmals offen die Grenze zieht

Über Monate reagierte Mexiko auf Druck aus Washington auffallend zurückhaltend. Zölle wurden hingenommen, scharfe Aussagen ausgehalten, selbst Diskussionen über ein mögliches einseitiges Vorgehen der USA gegen Drogenkartelle führten öffentlich nicht zu einer offenen Eskalation. Jetzt scheint in Mexiko-Stadt eine Grenze erreicht. Auslöser ist die Anklage der US-Justiz gegen Rubén Rocha, Gouverneur des Bundesstaates Sinaloa und Mitglied der Regierungspartei Morena. Die Vorwürfe wiegen schwer. Rocha soll nach Darstellung der USA führenden Akteuren des Sinaloa-Kartells politischen Schutz gewährt und im Gegenzug Unterstützung und Bestechungsgelder erhalten haben. Washington fordert seine Festnahme und Auslieferung.
Präsidentin Claudia Sheinbaum lehnt das ab. Für sie geht es öffentlich nicht nur um einen einzelnen Politiker, sondern um eine grundsätzliche Frage staatlicher Souveränität. Bei einer Kundgebung in Mexiko-Stadt warnte sie davor, dass am Ende ausländische Behörden politischen Einfluss auf Wahlen und Regierungsbildung nehmen könnten. Ihr Satz, Mexiko sei „keine Piñata“, wurde innerhalb weniger Stunden zum politischen Schlagwort. Auch Ex-Präsident Andrés Manuel López Obrador meldete sich ungewöhnlich deutlich zurück. Obwohl er sich nach seinem Ausscheiden weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, sprach er von wachsendem Druck auf Mexiko und warnte vor Eingriffen in innere Angelegenheiten.
Der Konflikt trifft Morena in einer schwierigen Lage. Neben Rocha stehen weitere aktuelle und ehemalige Funktionsträger unter Druck. Gleichzeitig laufen zusätzliche Untersuchungen und erste Konten wurden eingefroren. Einzelne Betroffene zogen sich bereits vorläufig aus ihren Ämtern zurück. Parallel erhöht Washington den Druck auf Kartelle weiter und erweitert nach Berichten den Handlungsspielraum der Nachrichtendienste. Sheinbaum betont gleichzeitig, dass Zusammenarbeit bei Sicherheit und Informationsaustausch fortgesetzt werde – direkte Operationen auf mexikanischem Boden lehnt ihre Regierung jedoch ab. Der Streit wirkt deshalb größer als ein einzelnes Verfahren. Er berührt die Frage, wie weit die Vereinigten Staaten außerhalb ihrer Grenzen politischen und juristischen Einfluss ausüben können – und wo Mexiko beginnt, offen Nein zu sagen.
Frieden gegen Milliarden – Warum Trump ausgerechnet vor seinem eigenen Iran-Argument steht

Seit Wochen laufen Gespräche zwischen Washington und Teheran über einen ersten Schritt zur Beendigung des Krieges. Öffentliche Aussagen wechseln zwischen Optimismus und Drohungen, einzelne Gefechte gehen weiter und hinter den Kulissen dreht sich ein großer Teil der Verhandlungen um eine Frage, die politisch weit größer geworden ist als jede einzelne Verhandlungsrunde: Geld. Nach Informationen aus dem Umfeld der Gespräche fordert Iran frühzeitigen Zugriff auf eingefrorene Vermögenswerte. Nach den diskutierten Vorstellungen sollen zunächst rund 12 Milliarden Dollar freigegeben werden, weitere 24 Milliarden während einer ersten Verhandlungsphase. Insgesamt wird der Umfang blockierter iranischer Mittel auf etwa 100 Milliarden Dollar geschätzt.
Für Teheran ist die Logik einfach. Die Führung sieht darin keinen Bonus und keine Belohnung, sondern eigenes Geld, das durch Sanktionen nicht erreichbar geworden ist. Gleichzeitig ist das Vertrauen gering. In Iran wird weiterhin daran erinnert, dass frühere Vereinbarungen später wieder zurückgenommen wurden und wirtschaftliche Zusagen aus Sicht Teherans keinen dauerhaften Schutz boten. Für Donald Trump entsteht dadurch ein politisches Problem, das ungewöhnlich vertraut wirkt. Jahrelang griff er das Atomabkommen von 2015 an und machte besonders die Freigabe iranischer Mittel zu einem Symbol schlechter Verhandlungspolitik. Damals sprach er davon, dass Washington Teheran mit Bargeld gestärkt habe und versprach später ein deutlich besseres Ergebnis.
Heute verhandelt seine Regierung selbst über Wege, wie Iran wirtschaftlich entlastet werden könnte, ohne dass es im Inland wie ein politischer Rückzug aussieht. Washington lehnt bislang direkte Vorabzahlungen ab und will sich weder auf feste Summen noch auf umfassende Sanktionslockerungen festlegen. Gleichzeitig werden Modelle diskutiert, bei denen Gelder in Katar, Oman oder Irak nur eingeschränkt nutzbar wären oder über kontrollierte Mechanismen freigegeben würden. Hinzu kommt ein zweites Risiko. Jede sichtbare Freigabe von Geld würde sofort Kritik auslösen, dass Teheran zusätzliche Mittel für Verteidigung, regionale Partner oder politischen Einfluss gewinnen könnte.
Iran argumentiert dagegen, dass ein Abkommen ohne greifbare wirtschaftliche Wirkung innenpolitisch kaum vermittelbar sei. Damit steht am Ende eine Frage im Raum, die größer ist als die Summe selbst: Ob ein Frieden überhaupt zustande kommt, wenn beide Seiten zuerst verlangen, dass die andere den ersten politischen Preis bezahlt.
Ein Team darf spielen – aber nicht alle dürfen mitkommen

Monatelang stand nicht fest, ob Irans Nationalmannschaft überhaupt zur Weltmeisterschaft in die Vereinigten Staaten reisen darf. Nun kam die Entscheidung nur wenige Tage vor Turnierbeginn: Die Spieler erhalten Visa und dürfen antreten. Gleichzeitig wurde ein Teil des Umfelds ausgeschlossen. Damit entsteht eine Situation, die selbst für eine Weltmeisterschaft außergewöhnlich wirkt. Erstmals in der fast hundertjährigen Geschichte des Turniers spielt eine Mannschaft in einem Gastgeberland, mit dem sich ihr Heimatstaat gleichzeitig in einem offenen militärischen Konflikt befindet. Nach Angaben aus dem Umfeld der Entscheidung wurden alle 26 Spieler zugelassen. Mehr als ein Dutzend Personen aus dem erweiterten Teamumfeld sollen dagegen keine Einreisegenehmigung erhalten haben. Betroffen sind nach den Berichten Trainer, Analysten, Betreuer, medizinisches Personal und Funktionäre.
Besondere Aufmerksamkeit richtet sich auf den Präsidenten des iranischen Fußballverbandes Mehdi Taj. Sein Visaantrag wurde ebenfalls abgelehnt. Taj war früher mit den Revolutionsgarden verbunden und hatte bereits in den vergangenen Monaten Schwierigkeiten bei internationalen Reisen. Hinter den Kulissen soll die FIFA intensiv versucht haben, die Teilnahme des Teams abzusichern. Gespräche liefen über Wochen, Treffen mit iranischen Vertretern fanden statt und hochrangige Funktionäre reisten zuletzt selbst nach Türkei, wo sich die Mannschaft vorbereitet.
Die USA betonen gleichzeitig, dass Sportler willkommen seien, Einreisen über sportliche Ausnahmen aber nicht genutzt werden dürften, um weitere Personen ins Land zu bringen. Auch Iran reagierte widersprüchlich. Einerseits wurde die Teilnahme immer wieder eingefordert, andererseits stand öffentlich zeitweise die Frage im Raum, ob ein Rückzug aus dem Turnier möglich wäre. Die Mannschaft selbst versuchte währenddessen vor allem zu trainieren. Ursprünglich war ein Quartier in Arizona vorgesehen. Später wurde die Planung geändert und die Basis nach Mexiko verlegt, um die Aufenthaltsdauer in den USA möglichst kurz zu halten. Am Ende bleibt ein ungewöhnliches Bild: Ein Team reist zur Weltmeisterschaft, aber nicht mit seinem vollständigen Team.

Fußball hat aber nichts mit Politik zu tun………………………………………………………………..wer blind die Augen verschließt, dass nicht einmalein vollständiges Team einreisen kann, dem ist nicht zu helfen.
Im Vorfeld wurde versichert, dass die Spieler und das Team drum rum keine Orobleme bei der Einreise haben werden.
Mal sehen, welche Länder/Spieler/Trainer etc noch Probleme bekommen.
Boycott WM 2026! Boycott FIFA!
Es ist unsagbar wichtig, dass Mexiko der USA klare Grenzen setzt.
Keine US-Operationen auf mexikanischem Staatsgebiet.
Keine Einmischung in interne Staatsangelegenheiten.
Ob der beschuldigte Rocha die Taten begannen hat? Die Ermittlungen liegen bei der mexikanischen Justiz.
Rocha hat in den USA keine Straftat begangen. Er wurde dirt nicht angeklagt oder verurteilt.
Eine Auslieferung ist absurd und zeigt, dass die Trump Regierung jedes Mal verliren hat.
Rush hat die CIA, den gesamten Geheimdienstapparat und die US-Regierung an der Nase rum geführt.
Hier scheint es „nur“ um Bereicherung zu gehen.
Was wäre aber gewesen, wenn ein ausländischer Agent hätte derart tief in den Geheimdienst eindringen können?
Das kommt davon, wenn man alles einspart und unfähige Leute einsetzt.
Unglaublich, wie der Überwachungsstaat ausgeweitet wird.
Jeder ist erstmal verdächtig.
Umkehr der „Unschuldsvermutung“.
Man ist erst unschuldig, wenn der riesige Datenapparat sein ok gibt.
Das davon auch Touristen betroffen sind, sollte groß in die Medien.
Denn das dürfte kaum einem Touristen bewusst sein.
Manch Einer würde dann eine Einreise überdenken.
Es gehört auch in die offizielle Reisewarnung.
Ich fürchte, dass diese Überwachung die volle Zustimmung der Republikaner findet…. schon ironisch.
Gerade von Denen, die immer propagieren möglichst wenig staatliche Einmischung…
Biden und Obama wird von MAGA regelmäßig vorgeworfen, dass sie vor dem Iran gebuckelt haben und viel Geld dorthin verschenkt haben… an die Feinde der USA.
Es wird nicht gesehen oder verschwiegen, dass es sich um iranisches Geld handelt, was aufgrund von Sanktionen eingefroren war.
Und nun steht Trump vor dem gleichen Dilemma.
Nein, eigentlich nicht.
Er steht vor einem selbst verursachten Dilemma.
Die Frage ist, wie kann man GPS weniger störanfällig machen?
Wer weiß, dass bestimmte Aktionen GPS aber kaum GLOSSNAS stören, kann ziemlich einfach die westliche Welt „blind und taub“ machen und ein Chaos auslösen.
Beängstigend.
Homeoffice.
Ich bin absolut pro.
Aber man muss differenzieren.
Homeoffice ist nicht für jeden Menschen etwas.
Es kommt auf das reguläre Arbeitsumfeld an.
Großraumbüros und dann noch ohne festen Arbeitsplatz, sind für sehr viele Menschen eine enorme Belastung.
Je länger die Pendelstrecke, desto stressiger ist der Arbeitsweg.
Wer 12 Stunden für die Arbeit außer Haus ist, hat oft keine Energie mehr private Aktivitäten.
Homeoffice spart viel Zeit.
Warum diese oft nicht für private Aktivitäten genutzt wird?
Das kann ich nicht nachvollziehen.
Ich glaube nicht, dass es das Homeoffice alleine ist.
Es spielen viele Faktoren mit.
Unsere Welt ist laut und schnell geworden, dazu die Reizüberflutung. Ständig erreichbar sein.
Doe soziale Isolation ist nicht immer negativ.
Oft ist sie selber gewählt.
Aber „normal“ ist wer sich regelmäßig mit Menschen umgibt und interagiert.
Die „Anderen“ passen nicht in das Bild.
Das bezieht sich ausschließlich auf Erwachsene.
Kinder brauchen Interaktionen, nicht nur das Handy oder den Fernseher.
Aber da sind die Eltern gefragt.