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Made by MAGA – Der Wahlbetrug saß die ganze Zeit im eigenen Wahlkampf

VonTEAM KAIZEN BLOG

28. September 2026

San Luis Obispo, Ca (KB) – Manche suchen den Wahlbetrug so verbissen, dass sie ihn am Ende im Spiegel finden. Die Republikanerin Gaea Powell, Aktivistin von Moms for Liberty, frühere Bürgermeisterkandidaturen und treue Anhängerin Trumps, hat den Beweis geliefert, dass es Wahlbetrug tatsächlich gibt. Nur nicht dort, wo sie ihn vermutete. Jahrelang warnte sie vor Betrug an der Urne. Nun steht fest, wer dabei am fleißigsten war. Anfang des Jahres bewarb sie sich in Kalifornien um das Amt der Urkundsbeamtin und Registrarin im County San Luis Obispo, also ausgerechnet um den Posten, der über die Wahlunterlagen wacht. Vergangene Woche sprach eine Jury sie am Superior Court in San Luis Obispo in allen 9 Anklagepunkten wegen Wahlbetrugs schuldig. Der Prozess lief in Abteilung 5 vor Richter Timothy S. Covello. Bis zu 8 Jahre Haft stehen im Raum, das Strafmaß verkündet das Gericht am 19. Oktober. Eine Kandidatin fürs Wahlamt, überführt in Wahlsachen, das hat eine gewisse Logik.

Die Vorwürfe reichen zurück in ihre Bürgermeisterkandidaturen für Arroyo Grande 2022 und 2024. Damals machte Powell die „Integrität lokaler Wahlen“ zum Herzstück ihres Wahlkampfs und lieh sich dafür Trumps Erzählungen über gestohlene Stimmen. Kein Verdacht gegen fremde Stimmen war ihr zu abwegig. Während sie die Reinheit der Urne predigte, log sie den Behörden ins Gesicht. Unter Eid, bei Strafe wegen Meineids, versicherte sie, innerhalb der Stadtgrenzen von Arroyo Grande zu wohnen, wie es das Amt verlangt. Sie wohnte dort nicht. Sie hatte über ihren Wohnsitz gelogen und sich unrechtmäßig registriert. Dazu kam die betrügerische Stimmabgabe. Drei Wege, an der Wahl zu drehen, und sie ging jeden.

Auch beim Geld nahm sie es mit der eigenen Wahrheit nicht genau. Am 30. Juni 2022 erklärte sie, nicht mehr als 2.000 Dollar einzunehmen oder auszugeben. Danach gab sie munter mehr aus, für Wahlkampfpost, und meldete es niemandem. Die Hüterin der sauberen Wahl führte im Stillen eine zweite Buchhaltung. Neun Schuldsprüche, und Powell räumt bis heute nichts ein. „Ich respektiere die Rolle der Geschworenen. Aber ich bin von dem heutigen Urteil zutiefst enttäuscht“, erklärte sie, und weiter beteuert sie: „Ich habe niemanden wissentlich getäuscht und nicht in betrügerischer Absicht gehandelt.“ Eine ganze Jury hat das anders gesehen. Die Bewegung, die sich zur Wächterin von Recht und Ordnung stilisiert, stellte hier eine Kandidatin, die in 9 Punkten überführt wurde. Der laute Ruf nach dem Dieb kommt erstaunlich oft von dem mit den vollen Taschen.

Berufung hat sie angekündigt, sie will alle Rechtsmittel ausschöpfen. „Ich mag diese Schlacht verloren haben. Aber der juristische Kampf ist noch nicht vorbei“, sagt Powell. „Ein weiteres Kapitel beginnt gerade erst.“ Man ahnt bereits, wovon es handelt. Die Lüge lässt sich zum Wahlprogramm machen, die Wahrheit stimmt am Ende trotzdem ab.

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