Bei einem Rundgang durch das Ford-Werk in Dearborn, Michigan, wird Donald Trump von einem Zwischenruf aus der Menge getroffen. Ein Mann schreit ihm „Beschützer von Pädophilen“ entgegen, ein direkter Verweis auf den anhaltenden Streit um die Epstein-Akten und den Umgang der Regierung damit. Trump reagiert nicht mit Worten ins Mikrofon, sondern körperlich. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie er den Mittelfinger hebt und stumm “fu*k you” formt, bevor er weitergeht, winkt und lächelt, als sei nichts geschehen.
Das Weiße Haus bestätigt die Echtheit der Szene indirekt. Kommunikationschef Steven Cheung spricht von einer angemessenen Reaktion auf einen „wild schreienden Irren“. Ob der Rufer tatsächlich ein Ford-Mitarbeiter war, ist unklar, Ford äußert sich nicht. Trump war an diesem Tag gemeinsam mit Bill Ford und Konzernchef Jim Farley unterwegs, später sprach er noch beim Detroit Economic Club. Gleichzeitig jubelten andere Arbeiter, machten Selfies, klatschten. Doch der Moment bleibt hängen, weil er mehr erzählt als jede Rede. Die Epstein-Frage lässt den Präsidenten nicht los, sie sorgt für offene Brüche im eigenen Lager, treibt Abgeordnete wie Marjorie Taylor Greene und Thomas Massie zu Konfrontationen mit der Führung und macht sichtbar, wie dünn die Haut geworden ist. Ein einziger Zuruf reicht, um zu zeigen, wie sehr dieses Thema wirkt – selbst bei Donald Trump.
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Ein Prolet.
Stinkefinger von einem Präsidenten …..
In der Zwischenzeit hat sich bestätigt, dass der Rufer ein Ford Mitarbeiter ist.
Der sofort entlassen wurde … was Fords Einstellung verdeutlicht. Loyalität gegenüber Trump ist das Wichtigste.
Gut, dass ein GoFundme für den Arbeiter gemacht wurde.
Und die Gewerkschaft steht zu ihm und will gegen die Entlassung klagen.
Denn die Epstein Files werden seit Wochen unrechtmäßig zurück gehalten.
Keiner im Kongress beschäftigt sich derzeit damit.
Trumps Flood the Zone mit Shit funktioniert wieder einmal