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31. Mai 2026 – Kurznachrichten

VonTEAM KAIZEN BLOG

Mai 31, 2026

Deutschlands Rückkehr – und warum Litauen sie begrüßt!

Wer durch Vilnius läuft, begegnet derzeit einem Bild, das vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar gewesen wäre. Deutsche Soldaten marschieren durch die Straßen der litauischen Hauptstadt, fahren zu ihren Stützpunkten und tragen ihre Uniformen offen in der Öffentlichkeit. Statt Misstrauen erleben sie Dankbarkeit. Statt Ablehnung werden sie auf ein Bier eingeladen. Für viele Litauer hat das einen einfachen Grund. Die Angst vor Russland ist größer als jede Erinnerung an die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkriegs. Liutauras Ceprackas, ein Koch aus Vilnius, bringt diese Stimmung offen auf den Punkt. Sollte Russland einen deutschen Soldaten töten, sagt er, wäre Deutschland unmittelbar betroffen. Genau diese Aussicht halte sein Land sicher.

Deutschland hat mit der 45. Panzerbrigade erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder dauerhaft eine komplette Kampfbrigade außerhalb der eigenen Grenzen stationiert. Bis 2027 sollen rund 4.800 Soldaten in Litauen dienen. Das kleine baltische Land mit weniger als drei Millionen Einwohnern grenzt direkt an die russische Exklave Kaliningrad sowie an Belarus, den engsten Verbündeten Moskaus. Die Stationierung steht für einen Wandel, der in Europa immer deutlicher sichtbar wird. Jahrzehntelang galt die militärische Sicherheit des Kontinents als Aufgabe der Vereinigten Staaten. Doch seit Donald Trump immer wieder Zweifel an amerikanischen Verpflichtungen gegenüber Verbündeten aufkommen ließ, suchen viele europäische Staaten nach zusätzlichen Sicherheitsgarantien. Deutschland rückt dabei zunehmend in eine Rolle, die noch vor wenigen Jahren kaum jemand erwartet hätte.

Für Litauen ist die deutsche Brigade längst mehr als nur ein Symbol. Der frühere Verteidigungsminister Laurynas Kasciunas bezeichnet die Truppe als eine Art zweite Armee für sein Land. Entsprechend positiv fällt die öffentliche Stimmung aus. Umfragen zeigen breite Unterstützung für die deutsche Präsenz. Einzelhändler und Unternehmen gewähren deutschen Soldaten sogar Vergünstigungen. Ein bekannter Fernsehmoderator rief die Bevölkerung öffentlich dazu auf, deutschen Soldaten ein Bier auszugeben, wenn man ihnen begegnet. Viele Soldaten zeigen sich selbst überrascht über den Empfang. Ein deutscher Major berichtete von einer Joggerin, die sich während einer Übung ausdrücklich für ihre Anwesenheit bedankt habe. Andere erzählen von Schulklassen, die ihnen zuwinken, oder von älteren Menschen, die ihnen die Hand schütteln und salutieren.

Dabei ist die Geschichte zwischen beiden Ländern belastet. Litauen wurde im Ersten Weltkrieg von deutschen Truppen besetzt und später erneut während der nationalsozialistischen Herrschaft. Während dieser Zeit wurden große Teile der jüdischen Bevölkerung des Landes ermordet. Deutschland geht deshalb vorsichtig mit dieser Vergangenheit um. Verteidigungsminister Boris Pistorius legte bereits einen Kranz an einer Gedenkstätte in Paneriai nieder, wo deutsche Nationalsozialisten und ihre Helfer Zehntausende Menschen ermordeten.

Im heutigen Litauen prägt jedoch vor allem die Erinnerung an die jahrzehntelange sowjetische Herrschaft das gesellschaftliche Bewusstsein. Viele Litauer verbinden ihre eigenen Erfahrungen stärker mit Moskau als mit Berlin. Erst nach der Unabhängigkeit des Landes wurden zahlreiche Verbrechen der deutschen Besatzungszeit umfassend aufgearbeitet. Für viele Menschen steht Deutschland heute für ein demokratisches Europa. Russland hingegen weckt die Sorge vor einem neuen Angriffskrieg. Der Historiker Rimvydas Petrauskas formuliert es deutlich. Die Deutschen hätten aus ihrer Geschichte gelernt. Die Russen hingegen hätten die Lehren ihrer Vergangenheit ignoriert.

Auch für viele deutsche Soldaten ist Litauen eine ungewöhnliche Erfahrung. Während sie in Deutschland oft ablehnende Blicke oder Kommentare erleben, berichten viele von einem deutlich entspannteren Alltag in Vilnius. Einige tragen ihre Uniform inzwischen ganz selbstverständlich in der Öffentlichkeit, etwas, das sie in Deutschland häufig vermeiden. An der Fassade des historischen Rathauses von Vilnius hängen heute zwei Tafeln. Die eine erinnert an das Versprechen von George W. Bush, dass jeder Feind Litauens auch ein Feind der Vereinigten Staaten sei. Die andere trägt die Worte von Friedrich Merz. Die Verteidigung von Vilnius, erklärte der deutsche Kanzler, sei gleichbedeutend mit der Verteidigung Berlins.

Für viele Litauer ist genau das die Botschaft, auf die es derzeit ankommt. Der Meinungsforscher Vladas Gaidys bringt es nüchtern auf den Punkt. Die Vereinigten Staaten fühlten sich momentan nicht mehr wie eine Garantie an. Die deutschen Soldaten hingegen seien bereits da.

Die große Pommes-Krise – Warum Belgien auf Millionen Tonnen Kartoffeln sitzen bleibt

Jean-Pierre Van Puymbrouck

Belgien hat die Pommes zu einem nationalen Markenzeichen gemacht. Umso bitterer ist die Lage, die sich derzeit auf den Feldern des Landes abzeichnet. Bauern entsorgen Kartoffeln, weil sie niemand mehr kaufen will. Kris D’haeyere aus Hermalle-sous-Huy musste rund tausend Tonnen seiner Ernte zurück auf die Felder kippen. Die Knollen lagen monatelang in Lagerhallen, fanden selbst für wenige Euro pro Tonne keinen Abnehmer und begannen schließlich auszutreiben. Aus einer Ernte, die für rund 200 Millionen Pommes gereicht hätte, wurde ein Verlustgeschäft. Was zunächst wie das Problem einzelner Landwirte wirkt, hat längst europäische Ausmaße angenommen. Nach einer außergewöhnlich starken Ernte sitzt Europa auf einem Überschuss von rund fünf Millionen Tonnen Kartoffeln für die industrielle Pommes-Produktion. Die Preise brachen regelrecht zusammen. Vor drei Jahren wurden in Belgien noch fast 600 Euro für eine Tonne bezahlt. Inzwischen liegt der Marktpreis praktisch bei null. D’haeyere beziffert seinen eigenen Schaden auf rund 160.000 Euro. Für die kommende Saison reduziert er die Anbaufläche drastisch.

Auch in Deutschland wird die Überproduktion sichtbar. In Berlin wurden tausende Tonnen Kartoffeln kostenlos verteilt. Die Aktion wurde schnell als Kartoffel-Flut bekannt. Gleichzeitig geraten die wichtigsten Absatzmärkte unter Druck. Die amerikanischen Zölle haben europäische Pommes in den Vereinigten Staaten verteuert. Die Ausfuhren gingen zurück. Auch Saudi-Arabien bestellt weniger Ware als früher. Währenddessen drängen China und Indien mit immer größeren Mengen tiefgekühlter Pommes auf den Weltmarkt. Viele Restaurants achten angesichts steigender Kosten inzwischen stärker auf den Preis als auf die Herkunft. Zusätzliche Belastungen kommen von den Entwicklungen im Nahen Osten. Höhere Energiepreise verteuern Kühlung, Lagerung und Transport. Auch Düngemittel werden teurer, weil wichtige Lieferwege beeinträchtigt sind. Gleichzeitig macht sich die Inflation bemerkbar. Wer seltener ins Restaurant geht, bestellt auch weniger Pommes. Da ein erheblicher Teil des Verbrauchs außer Haus stattfindet, trifft diese Entwicklung die Branche unmittelbar.

Hinzu kommt ein Wandel beim Konsum. Medikamente wie Ozempic oder Wegovy verändern die Essgewohnheiten vieler Menschen. Der Appetit auf stark verarbeitete und frittierte Lebensmittel nimmt häufig ab. Die weltweite Nachfrage nach tiefgekühlten Pommes wächst zwar weiterhin, aber deutlich langsamer als noch vor wenigen Jahren. Für belgische Bauern stellt sich deshalb eine unangenehme Frage. Handelt es sich um eine vorübergehende Krise oder um den Beginn einer Entwicklung, die das Geschäft dauerhaft verändert? Während Jean-Pierre Van Puymbrouck weiterhin darauf hofft, seinen Hof eines Tages an seine Tochter übergeben zu können, blickt Kris D’haeyere deutlich skeptischer auf die Zukunft. Nach tausend Tonnen entsorgter Kartoffeln fällt sein Urteil knapp aus. Die guten Jahre, sagt er, könnten vorbei sein.

Und dieser Mann soll tatsächlich laut medizinischen Check-up gesund sein?

Man dachte, dieser Mann habe die Skala des Absurden längst gesprengt – und doch findet er unter jedem Keller noch einen weiteren Keller. Diesmal hat er sich so gründlich selbst übertroffen, dass man fast von einer olympischen Disziplin sprechen möchte. Der Wahnsinn ist bei Herrn Trump gewissermaßen die Grundausstattung, das Basismodell. An diesem Wochenende aber legte er eine Sonderedition drauf.

Rakete statt Enterkommando – USA stoppen Frachter auf dem Weg nach Iran

Die Vereinigten Staaten haben erstmals öffentlich bestätigt, wie sie Schiffe stoppen, die versuchen, die amerikanische Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen. Nach Angaben des Zentralkommandos wurde ein unter gambischer Flagge fahrender Frachter mit einem gezielten Raketenangriff auf den Maschinenraum außer Gefecht gesetzt, nachdem die Besatzung mehr als zwanzig Warnungen ignoriert haben soll. Das Schiff trieb anschließend manövrierunfähig im Golf von Oman. Amerikanische Soldaten gingen nach bisherigen Angaben nicht an Bord. Mit dem Vorfall verschärft sich eine ohnehin angespannte Lage rund um die Straße von Hormus weiter. Seit Beginn der amerikanischen Blockade am 17. April wurden nach Angaben des Militärs bereits sechs Schiffe gestoppt. Ein weiteres durfte passieren. 116 andere Schiffe wurden zum Umkehren bewegt. Washington versucht damit, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran aufrechtzuerhalten und dem Land den Zugang zu dringend benötigten Einnahmen weiter zu erschweren.

Die Folgen reichen weit über die Region hinaus. Durch die Unsicherheit in der Straße von Hormus werden weiterhin große Mengen Öl, Erdgas und wichtige Rohstoffe für die Düngemittelproduktion zurückgehalten. Die Auswirkungen treffen längst Verbraucher und Landwirtschaftsbetriebe weit außerhalb des Nahen Ostens. Während die Waffenruhe zwischen Iran, den USA und Israel seit Anfang April hält, wartet die Welt auf eine mögliche Vereinbarung über eine Verlängerung um weitere sechzig Tage. Ob Donald Trump einem solchen Abkommen zustimmt, ist weiterhin offen.

Die verletzten Bären – Trumps eigene Partei beginnt zurückzuschlagen

Im Senat wächst ein Problem, das Donald Trump lange erfolgreich unter Kontrolle gehalten hatte. Die offene Gegenwehr kommt inzwischen nicht mehr von Demokraten, sondern aus den eigenen Reihen. Republikanische Senatoren sprechen hinter verschlossenen Türen von einer Gruppe, die sie selbst den „Verletzten-Bären-Klub“ nennen. Gemeint sind Politiker, deren Karrieren durch Trump beschädigt oder beendet wurden und die nun deutlich weniger Gründe sehen, sich seinen Forderungen zu beugen. Auslöser der aktuellen Auseinandersetzung ist der umstrittene 1,8-Milliarden-Dollar-Fonds, der Menschen entschädigen soll, die nach eigener Darstellung Opfer einer politisierten Justiz geworden sind. Zu den möglichen Empfängern zählen auch Personen, die im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 verurteilt wurden. Genau hier verläuft inzwischen eine tiefe Bruchlinie innerhalb der Republikanischen Partei.

Mehr als die Hälfte der republikanischen Senatoren soll den Fonds ablehnen. Die Parteiführung hat dem Weißen Haus nach Berichten aus Washington deutlich gemacht, dass es ohne Änderungen oder eine komplette Aufgabe des Programms keine Zustimmung für das geplante 70-Milliarden-Dollar-Paket zur Verschärfung der Einwanderungspolitik geben werde. Da die Republikaner nur über eine knappe Mehrheit verfügen, könnten bereits wenige Abweichler Trumps Vorhaben blockieren. Besonders auffällig ist, wer inzwischen zu den Kritikern gehört. Susan Collins, Lisa Murkowski, Mitch McConnell und Rand Paul hatten sich schon früher gegen einzelne Entscheidungen des Präsidenten gestellt. Hinzu kommen nun John Cornyn, Bill Cassidy und Thom Tillis. Cornyn verlor seine Vorwahl, nachdem Trump seinen Gegner Ken Paxton unterstützt hatte. Cassidy verlor seine eigene Vorwahl ebenfalls nach einer Intervention Trumps. Tillis zog sich zurück, nachdem klar wurde, dass der Präsident ihn nicht mehr unterstützen würde.

Die Stimmung ist inzwischen so angespannt, dass selbst langjährige Republikaner offen über die politischen Folgen sprechen. Bill Cassidy erklärte, ein Präsident könne keine Ergebnisse erzielen, wenn ihm die Zusammenarbeit mit den Menschen misslinge, mit denen er arbeiten müsse. Cornyn veröffentlichte nach seiner Niederlage die Geschichte vom Skorpion und dem Frosch und deutete damit an, dass Trump am Ende selbst jenen schade, die ihm helfen. Während ein Bundesgericht die Arbeiten an dem Fonds vorläufig gestoppt hat, diskutieren Trumps Berater bereits, ob das Programm geopfert werden muss, um andere Vorhaben durch den Kongress zu bringen. Damit steht der Präsident vor einem Problem, das ihn möglicherweise noch lange begleiten wird. Viele seiner innerparteilichen Gegner haben ihre politischen Kämpfe bereits verloren. Gerade deshalb haben sie heute weniger Angst davor, sich ihm entgegenzustellen.

Trumps Kronprinz auf Bewährung – Warum J.D. Vance im Weißen Haus plötzlich unter Druck steht

Noch vor wenigen Monaten galt J.D. Vance als nahezu unangefochtener Favorit für die Zeit nach Donald Trump. Jung, medienwirksam, loyal und mit direktem Zugang zum Präsidenten schien der Vizepräsident die naheliegende Zukunftsfigur der Republikanischen Partei zu sein. Doch hinter den Kulissen des Weißen Hauses soll inzwischen ein deutlich anderes Bild entstanden sein. Nach Berichten aus Trumps Umfeld beschäftigt sich der Präsident zunehmend mit den Fehlern und peinlichen Momenten seines Stellvertreters. Amüsant daran ist ausgerechnet, dass Trump über die peinlichen Momente anderer spricht. Besonders eine Szene verfolgt Vance offenbar bis heute. Als er im vergangenen Jahr die Meistertrophäe seiner ehemaligen Universität Ohio State überreichen wollte, ließ er sie vor laufenden Kameras fallen. Nach Darstellung mehrerer Insider soll Trump diesen Vorfall immer wieder ansprechen, wenn es um die politische Zukunft seines Vizepräsidenten geht.

Auch in anderen Bereichen soll der Präsident unzufrieden sein. Trump habe wiederholt darauf hingewiesen, dass Vance ohne seine Unterstützung niemals schwierige Wahlen gewonnen hätte. Zudem soll er sich über Urlaubsreisen seines Stellvertreters geärgert und Zweifel daran geäußert haben, ob es richtig gewesen sei, ihn zu Gesprächen nach Pakistan zu schicken, die mit dem Krieg gegen den Iran zusammenhingen. Parallel dazu scheint sich im Weißen Haus ein weiterer Konflikt entwickelt zu haben. Vance‘ Aktivität in sozialen Netzwerken soll intern zunehmend kritisch gesehen werden. Nach Recherchen soll Stabschefin Susie Wiles ihm sogar geraten haben, sich zeitweise von den sozialen Plattformen fernzuhalten. Öffentliche Auseinandersetzungen mit Kritikern seien für einen Vizepräsidenten kein gutes Bild.

Währenddessen hält Trump die Nachfolgefrage bewusst offen. Seit Monaten vergleicht er Vance indirekt mit Außenminister Marco Rubio. Bei einer Veranstaltung im Rosengarten fragte er Gäste sogar öffentlich, wen sie lieber als künftigen Oberbefehlshaber sehen würden. Die lautere Zustimmung erhielt an diesem Abend Vance. Trump kommentierte die Reaktion mit den Worten, das klinge nach einer guten Kandidatenkombination. Doch selbst diese Unterstützung wirkte nicht dauerhaft. In einem späteren Interview erklärte Trump, dass die Auswahl seines Nachfolgers von enormer Bedeutung sei. Wer die Bewegung übernehme, müsse die richtige Person sein. Andernfalls drohe eine Katastrophe. Nach Berichten soll Vance diese Bemerkung aus dem Hintergrund des Oval Office mit angehört haben.

Zusätzlichen Druck erzeugt inzwischen die Kritik aus den eigenen Reihen. Marjorie Taylor Greene, lange Zeit eine der engsten Verbündeten Trumps und frühere Unterstützerin von Vance, äußerte offen Zweifel an dessen politischer Zukunft. Besonders seine wechselnden Positionen zum Iran-Konflikt könnten ihm bei konservativen Wählern schaden. Nach ihrer Einschätzung habe Vance inzwischen seinen früheren politischen Schutz verloren. Das Weiße Haus weist sämtliche Berichte über Spannungen zurück. Kommunikationsdirektor Steven Cheung erklärte, Vance leiste hervorragende Arbeit bei der Umsetzung der Amerika-zuerst-Politik des Präsidenten. Die Berichte beruhten auf anonymen Quellen und entsprächen nicht der Wahrheit.

Doch unabhängig davon fällt auf, dass die Diskussion längst öffentlich geworden ist. Ausgerechnet jener Mann, der als Erbe der Bewegung aufgebaut wurde, sieht sich nun mit Fragen konfrontiert, die normalerweise erst deutlich später gestellt werden. Nicht mehr nur die Demokraten fragen, ob J.D. Vance eines Tages Donald Trump beerben kann. Offenbar stellen inzwischen auch Teile des Trump-Lagers genau diese Frage.

Fortsetzung folgt …

Wodka wird teurer – Russlands Alkoholmarkt gerät unter Druck

Wodka gehört in Russland fast schon zur wirtschaftlichen Grundausstattung. Umso bemerkenswerter ist eine Entwicklung, die inzwischen auch im Supermarktregal sichtbar wird. Nach Angaben des Branchenverbandes Rusprodsojus lag der durchschnittliche Einzelhandelspreis für Wodka Mitte Mai um 14,9 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor. Allein seit Jahresbeginn stiegen die Preise um weitere 12,2 Prozent. Einer der wichtigsten Gründe ist die höhere Steuerbelastung auf Alkohol. Die Verbrauchssteuer auf hochprozentige Getränke wurde Anfang 2026 erneut angehoben. Für Produkte mit mehr als 18 Prozent Alkoholgehalt stieg der Satz von 740 auf 824 Rubel je Liter reinen Alkohols. Hinzu kommen steigende Kosten für Rohstoffe, Energie, Transport und zahlreiche weitere Bestandteile der Produktion.

Bemerkenswert ist dabei, dass die Nachfrage trotz der Preissteigerungen weiter wächst. In den ersten vier Monaten des Jahres stiegen die Wodkaverkäufe um 2,3 Prozent. Gleichzeitig sank die Produktion um 4,2 Prozent. Russische Hersteller decken derzeit rund zwei Drittel des heimischen Bedarfs ab. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage wird damit zunehmend sichtbar. Auch der Weinmarkt zeigt ungewöhnliche Entwicklungen. Die Produktion ging in sämtlichen wichtigen Kategorien zurück. Die Herstellung von Stillwein sank um 14,5 Prozent, Schaumwein um 13 Prozent und Likörwein sogar um 21,9 Prozent. Dennoch legten die Verkäufe von Schaumwein um 4,4 Prozent zu. Bei Stillwein und Likörwein ging die Nachfrage dagegen zurück.

Auffällig ist zudem die weiterhin starke Rolle ausländischer Anbieter. Fast die Hälfte aller verkauften Stillweine und rund ein Drittel der Schaumweine stammen aus dem Ausland. Während viele russische Branchen unter Sanktionen, Kriegskosten und steigenden Produktionsausgaben leiden, zeigt sich damit auch auf dem Alkoholmarkt ein Bild, das nicht ganz zu den offiziellen Erfolgsmeldungen passt. Die Preise steigen deutlich schneller als die Einkommen vieler Menschen. Und selbst dort, wo die Nachfrage stabil bleibt, wird das Angebot zunehmend knapper.

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Ela Gatto
16 Tage vor

Wenn Wodka teurer wird, dann können sich die Russen weder Putin noch den Ukrainekrieg „schön“ trinken.

Nüchterner betrachtet könnte sich vielleicht sogar vermehrt Widerstand regen.

Wenn Russen keinen günstigen Zugang zum Wodka haben, ist das, als ob man den Deutschen ihren Bierzugang drastisch verteuert.

In diesem Sinne „Sa sdarówje“

Ela Gatto
16 Tage vor

Es stimmt leider, dass in Deutschland Soldaten wenig Respekt haben (ebenso Polizei)

Umso erfreulicher ist die Haltung der Litauer.

Für die dort stationierten Soldaten (und vielleicht auch für deren Angehörige) macht es das Leben dort viel angenehmer.

Die Litauer nehmen Geschichte ernst, was heutzutage selten ist.

Ela Gatto
16 Tage vor

Was mich an der Kartoffelkrise so extrem traurig stimmt, dass ein Lebensmittel tonnenweise vernichtet wird, während Menschen weltweit auf Lebensmittelspenden angewiesen sind bzw direkt von Hungersnot bedroht sind. 😞

Ela Gatto
16 Tage vor

Die USA bombardieren ein Schiff, das infolgedessen manövrierunfähig im Golf von Oman trieb.
Die US-Amerikaner ginger bicht an Bord

Und was ist mit der Besatzung?
Bei dem Angriff kann es Verletzte gegeben haben.
Was wird überhaupt aus der Besatzung, wenn das Schiff manövrierunfähig ist?

Wer soll sich kümmern?

Ela Gatto
16 Tage vor

JD ist in der Bevölkerung nicht beliebt, dass kann auch Trump nicht ändern.
Rubio hat sehr wenig Rückgrat, aber bessere Umfragewerte.

Trump macht es einfach eine diebische Freude, die Beiden gegeneinander auszuspielen.
Damit sie sich ihm gegenüber mit Loyalität überschlagen.
Keiner von Beiden will Donnys Wohlwollen verlieren.

Wen Trump nicht unterstützt, dessen politische Karriere ist am Ende.
Das zeigt, dass Trumps Einfluss über die Partei hinaus bei den Wählern greift.

Leider werden einige Kongressmitglieder nach den Midterms komplett raus sein.
Damit sind es wieder weniger Abweichler auf Trumps Seite.
Die vielen neuen Wahlzuschnitte sorgen zusätzlich für Sitze der Republikaner.

Es ist naiv zu glauben, dass die plötzlich in tiefroten Staaten demokratisch wählen. Oder zumindest aus Frust nicht wählen.
Soweit reicht ein eventueller Frust (noch?) ncht.

Und Republikaner, die sich im November Wahlen stellen müssen, bleiben lieber an der (Trump) Macht, anstatt sich gegen ihn zu stellen.

Ela Gatto
16 Tage vor

Rainer, ich schrieb es schon einige Male.😬

Immer zum Wochenende, wenn Yrump in Mar-a-Largo hockt, postet er besonders viel und besonders peinliches, wirres und unsinniges Zeug.

Ob er sich da im Kämmerlein einschließt und man ihm nicht seine Tabletten geben kann?
Oder er wirft sich selber was Seltsames ein.

Anders kann man es nicht erklären, was seit Wochen jedes Wochenende passiert.🙈🤬🙈

Caro
Caro
16 Tage vor
Antwort auf  Ela Gatto

Vielleicht wollen viele nicht mehr mit ihm Golf spielen oder er kann ausser im Caddy rumgefahren zu werden, schlicht nichts mehr auf dem Rasen. Tagsüber ist er müde, nachts schläft er wenig, telefoniert dann rum und ballert mit KI auf Truth Social rum. Zudem ein Cocktail aus Medikamenten, Alkohol. Schlaf- und Hallo Wach Pillen, vielleicht auch noch Koks oder andere Drogen…Der hätte schon längst umfallen müssen. Melania wird ihm privat kein Händchenhalten…Im Grunde ist er eine einsame Socke. Ich habe mit ihm kein Mitleid. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung wie chronische Krankheiten und daraus folgende körperliche Einschränkungen und Behinderungen das Leben verändern und das wirkt auf Körper, Psyche, Geist aus bis zu Depressionen, Suchtverhalten usw.

Zuletzt bearbeitet am 16 Tage vor von Caro
Ela Gatto
13 Tage vor
Antwort auf  Caro

Bin da bei Dir.
Nur Alkohol, den trinkt Trump nicht.
Im Gegensatz zu Whiskey-Pete

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