22. September 2026 – Kurznachrichten

VonTEAM KAIZEN BLOG

22. September 2026

Heute in unseren Kurznachrichten im Magazin: Trump fällt auf 32 % Zustimmung, Anleger zweifeln an den Milliardenplänen für Rechenzentren, und bei einer NATO-Übung in Lettland zeigt sich, wie schlecht Panzer auf Drohnenangriffe vorbereitet sind.

Dazu: ICE lässt Inhaftierte aus seiner Suchdatenbank verschwinden, während Ungarns neue Regierung Trump um eine Ausnahme für russische Ölkäufe bittet.

32 Prozent für Trump: Der Iran-Krieg treibt die Preise hoch, selbst die eigenen Wähler wenden sich ab

Donald Trump versprach bei seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025, die Inflation zu bändigen und ausländische Kriege zu beenden. Damals lag seine Zustimmung bei 47 %. Inzwischen führt er seit fast 7 Monaten Krieg gegen Iran, Benzin und Diesel sind erheblich teurer geworden, und seine Zustimmungsrate ist auf 32 % gefallen. Das ist der niedrigste Wert seiner politischen Laufbahn. Noch in der Vorwoche waren es 35 %. Selbst unter Republikanern sank die Zustimmung innerhalb von 7 Tagen von 82 auf 73 %. Besonders hart trifft ihn ausgerechnet die Frage, mit der er den Wählern einst Entlastung versprach: Nur noch 17 % der befragten Amerikaner sind mit seinem Umgang mit den Lebenshaltungskosten zufrieden. Auch in der eigenen Partei überwiegt inzwischen die Ablehnung seiner Preispolitik. 51 % der Republikaner missbilligen sie, 44 % unterstützen sie.

Der Krieg begann im Februar. Trump sprach zunächst von wenigen Wochen und begründete die Angriffe mit dem Ziel, Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Mittlerweile sind die Energiepreise gestiegen, weil der Konflikt erhebliche Mengen Öl und Gas aus dem Nahen Osten vom Weltmarkt abschneidet. Höhere Transportkosten landen früher oder später auch an der Supermarktkasse. Anfang September versprach Trump, der Krieg werde „unmittelbar nach“ der Wahl enden. Iran zeigt bislang keine Bereitschaft zur Aufgabe; Teheran und seine Verbündeten drohen mit weiteren Störungen der Ölmärkte. Nur 34 % der Befragten befürworten die Angriffe. 82 % rechnen mit einem länger andauernden Konflikt, darunter 3 Viertel der Republikaner. Während amerikanische Familien an der Zapfsäule mehr bezahlen, hat sich die anfängliche Aussicht auf einen kurzen Krieg längst von der Wirklichkeit entfernt.

Am 3. November wird der Kongress neu gewählt. Unter den befragten registrierten Wählern gaben 43 % an, für die Demokraten stimmen zu wollen, 35 % für die Republikaner. Landesweite Befragungen bilden allerdings die einzelnen Wahlkreise und Senatsrennen nur begrenzt ab. Bei der Einwanderung unterstützen noch 79 % der Republikaner Trumps Vorgehen, unter allen befragten Erwachsenen sind es 36 %; 55 % lehnen es ab. Seine Kriminalpolitik findet bei 35 % Zustimmung und bei 50 % Ablehnung. Die Befragung lief über 4 Tage und endete am Sonntag. In dieser Zeit schloss Trump 3 Redaktionen aus dem Weißen Haus aus und erwog öffentlich, das nach John F. Kennedy benannte Kulturzentrum in Washington abreißen zu lassen, falls sein eigener Name dort keinen Platz finde. Befragt wurden online 1.277 Erwachsene (Reuters/Ipsos) in den USA; die angegebene Fehlerspanne beträgt 3 Prozentpunkte. Joe Bidens niedrigster gemessener Zustimmungswert lag Ende Oktober 2024 bei 35 %. Trump liegt nun darunter, während die Rechnung für seinen Krieg weiter an den amerikanischen Kassen ankommt.

Die Milliarden für die Rechenzentren sind noch gar nicht verdient, da wird an der Börse schon gezögert

Jahrelang schien für Anleger jede Rechnung aufzugehen, solange irgendwo künstliche Intelligenz draufstand. Jetzt geraten ausgerechnet jene Unternehmen unter Druck, die den gewaltigen Hunger der Rechenzentren nach Strom und Bauflächen bedienen sollen. In amerikanischen Gemeinden wächst der Widerstand gegen die Anlagen, deren Energiebedarf längst auch an den Küchentischen zum Thema geworden ist. An der Börse wird inzwischen genauer hingesehen. Mehrere Unternehmen haben ihre geplanten Börsengänge verschoben, obwohl sie dort Milliarden für neue Rechenzentren einsammeln wollten. SB Energy, eine Tochter des japanischen Unternehmens SoftBank, plante den Börsengang ursprünglich für September. Das Unternehmen will in Ohio das nach eigenen Plänen größte Rechenzentrumsprojekt der Welt errichten und strebt eine Bewertung von mindestens 50 Milliarden Dollar an. Doch bislang fanden sich zu den gewünschten Aktienpreisen nicht genügend Käufer. Der Börsengang wird nun frühestens für Mitte bis Ende Oktober erwartet.

Besonders deutlich wird das Misstrauen bei Holtec. Das Unternehmen will die Rechenzentren mit Atomstrom versorgen, betreibt einen großen Atomstandort und baut kleine Kernreaktoren. Bis zu 900 Millionen Dollar wollte es an der Börse einsammeln, bei einer angestrebten Bewertung von bis zu 10 Milliarden Dollar. Vergangene Woche setzte Holtec den Börsengang auf unbestimmte Zeit aus. Als wichtigsten Grund nannte das Unternehmen die Unsicherheit beim Bau neuer Rechenzentren. Auch der Stromversorger Aggreko, der neben Rechenzentren Veranstaltungen und Bergbauprojekte beliefert, hat seinen geplanten Börsengang hinausgeschoben. Steigende Zinsen und die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit kommen hinzu. In mehreren Bundesstaaten erschweren politische Maßnahmen inzwischen den Bau neuer Anlagen. Der Widerstand reicht über Parteigrenzen hinweg und beschäftigt die Wahlkämpfe vor den Kongresswahlen im November.

Ausgerechnet SB Energy zeigt, wie viel Geld auf Erwartungen beruht. Das Unternehmen hat noch kein einziges eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen, rechnet aber ab 2028 über rund 20 Jahre mit vertraglich erwarteten Einnahmen von 439 Milliarden Dollar, überwiegend aus dem geplanten Standort in Ohio. OpenAI soll die Anlage mieten. Nvidia unterstützt das Projekt; dessen Vorstandschef Jensen Huang stellte eine Absicherung der Mietverpflichtungen und Ausgaben von bis zu 105 Milliarden Dollar in Aussicht. Um Anleger zu überzeugen, holte SB Energy sogar OpenAIs Finanzchefin Sarah Friar und Infrastrukturchef Sachin Katti zu einem Gespräch mit möglichen Investoren hinzu. Andere Betreiber haben bereits Anlagen gebaut: Vantage Data Centers mehr als 25, CyrusOne mehr als 55. Nscale, dessen Kunden Anthropic und Microsoft sind, legte am Freitag seine Finanzzahlen für einen geplanten Börsengang im Oktober offen. Dieser könnte zeigen, welche Preise Anleger unter den veränderten Bedingungen noch zahlen wollen.

Der Bedarf an Rechenleistung bleibt enorm. Bis 2030 könnten nach Schätzungen von PIMCO mehr als 5 Billionen Dollar für den Ausbau nötig sein; Meta, Alphabet, Amazon, Microsoft und Oracle haben bereits Ausgaben von zusammen über 1 Billion Dollar zugesagt. Anthropic hält bislang an seinem Börsengang im Herbst fest. Die Aktien der börsennotierten Rechenzentrumsspezialisten Equinix und Digital Realty Trust verloren in diesem Monat jeweils zwischen 1 und 2 %. Auf den Baustellen werden weiter Hallen geplant, während Gemeinden gegen ihren Strombedarf aufbegehren. Die Banken sollen das Geld beschaffen. Nur verlangen die Anleger jetzt eine Antwort auf eine ziemlich altmodische Frage: Wann wird mit all diesen Milliarden tatsächlich Geld verdient?

Die NATO übt den Krieg von gestern, während Drohnen längst über ihre Panzer entscheiden

Im lettischen Kiefernwald schleichen dänische Soldaten mit roten Bändern an den Helmen auf spanische Stellungen zu. Wenig später ist die Stellung überrannt. „Alle tot“, ruft ein Spanier unter seinem Panzer hervor, dessen erhobenes Rohr die Zerstörung des Fahrzeugs anzeigt. Schon in der Nacht hatten die Dänen die Sammelräume der NATO-Brigade mit Übungsdrohnen angegriffen. Schlafende Soldaten wurden aufgeschreckt, einige galten anschließend als gefallen. Der kanadische Oberst David Brassard, Kommandeur der zum Schutz Lettlands eingesetzten Brigade, nennt die Übung eine Vorbereitung auf einen tatsächlichen Einsatz. Rund 35 % der kanadischen Landstreitkräfte seien in Lettland gebunden. Deutschland stationiert dauerhaft eine Brigade in Litauen, Großbritannien führt einen Kampfverband in Estland. Die russische Bedrohung lässt den baltischen Staaten wenig Zeit, die Erfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine in die eigene Verteidigung zu übernehmen.

Lettlands Präsident Edgars Rinkēvičs warnt vor einer möglichen russischen Eskalation, die nach bisherigen Erkenntnissen zunächst unterhalb der Schwelle eines offenen Angriffs und damit des NATO-Bündnisfalls bleiben könnte. Russlands Armee sei trotz ihrer geringen Geländegewinne in der Ukraine gefährlicher geworden, weil sie Kampferfahrung gesammelt und sich an neue Formen der Kriegsführung angepasst habe. Während der Übung wurden unbekannte Drohnen gesichtet; ob sie aus Russland stammten oder von Zivilisten gesteuert wurden, blieb offen. Die dänische Einheit hat den Drohnenkrieg intensiv studiert. Fast alle ihrer rund 150 Soldaten können zumindest einfache Fluggeräte steuern. Ihr Kommandeur war selbst in der Ukraine, räumt aber ein, dass auch seine Einheit weit von den dortigen Fähigkeiten entfernt sei. Bei der Übung dienten rund 90 % ihrer Drohnen der Aufklärung. Die Zahl der verfügbaren Fluggeräte sei gering.

Wie groß der Abstand zum Kriegsgeschehen in der Ukraine ist, zeigt sich wenige Kilometer weiter: 2 kanadische Leopard-Panzer stehen ohne Schutznetze an einer Waldkreuzung. Die Besatzungen beginnen nach eigenen Angaben gerade erst, den Drohnenkrieg zu erlernen. Ein Soldat erwartet als Abwehrmittel demnächst eine Schrotflinte. Technik zur Erkennung anfliegender Drohnen fehlt im Panzer. Die kanadische Artillerie stellt ihre M777-Haubitzen inzwischen bis zu 12 Kilometer auseinander und gräbt sie bis zu 3 Meter tief ein. Der frühere lettische Abgeordnete Juris Jurašs, der seit 2022 in der ukrainischen Armee dient, hält das für unzureichend. Gezogene Haubitzen würden dort nach dem Schießen rasch von Drohnen angegriffen; Panzer seien von der Front weitgehend verschwunden oder mit mehreren Schutzschichten versehen. Die NATO-Armeen verstünden noch immer nicht, wie grundlegend sich der Krieg verändert habe, sagt er.

Brassard lässt inzwischen Straßen mit Drohnenschutznetzen überspannen und Gefechtsstände befestigen. Ukrainische Soldaten üben zwar mit lettischen Verbänden, sind an seiner Brigadeübung jedoch nicht beteiligt. Kyrylo Budanow, Leiter des ukrainischen Präsidialamts, kritisiert, dass ukrainische Einheiten bei NATO-Übungen meist nur den Gegner spielen dürften. So sehe das Bündnis zwar, wie seine Verbände vernichtet würden, lerne aber die ukrainischen Verfahren nicht selbst anzuwenden. Lettlands Verteidigungsminister Raivis Melnis fordert, diese Erfahrungen endlich in die Vorbereitung einzubeziehen. In der Ukraine gehen nach Einschätzung des dänischen Kommandeurs rund 90 % der Tötungen auf Drohnen zurück. Im lettischen Wald wartet der kanadische Panzerfahrer derweil auf seine Schrotflinte.

ICE lässt Menschen aus dem Suchsystem verschwinden: Angehörige wissen nicht mehr, wo ihre Familien sind

Seit dem 15. September verschwinden Menschen mit rechtskräftiger Abschiebungsanordnung aus der öffentlich zugänglichen Suchdatenbank der US-Einwanderungsbehörde ICE. Sie sitzen weiterhin in Haft, doch Angehörige können ihren Aufenthaltsort nicht mehr abfragen. Auch Anwälte verlieren damit eine der wichtigsten Möglichkeiten, ihre Mandanten zu finden. Nach Angaben von 2 früheren Mitarbeitern des Heimatschutzministeriums dürfen ICE-Beamte den Familien und Rechtsvertretern den Haftort künftig auch telefonisch nicht mehr mitteilen. Eine öffentliche Ankündigung gab es nicht. Die Behörde bestätigte die Änderung auf Anfrage weder noch dementierte sie sie. Stattdessen verwies ICE darauf, dass Menschen mit endgültiger Abschiebungsanordnung vorrangig abgeschoben würden und alle Inhaftierten Zugang zu Telefonen hätten. Wer aus einer Haftanstalt anrufen will, muss allerdings häufig lange warten und für das Gespräch bezahlen.

Beim Amica Center for Immigrant Rights verschwanden nach Angaben der stellvertretenden Programmleiterin Atenas Burrola Estrada innerhalb weniger Tage mindestens 17 Mandanten aus dem Suchsystem. Zunächst habe sie an einen technischen Fehler geglaubt. Dann sei klar geworden, dass ihre Einträge gelöscht worden seien. Die Anwältin My Khanh Ngo von der American Civil Liberties Union vermisst dort inzwischen 8 Mandanten, die im US-Marinestützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba festgehalten werden und gegen die Haftbedingungen klagen. Ohne den Aufenthaltsort könne sie ihre Mandanten kaum wirksam vertreten. Für einen Antrag auf richterliche Überprüfung der Haft müssen Anwälte wissen, in welchem Gerichtsbezirk der Betroffene festgehalten wird. ICE verlegt Menschen teilweise mehrfach über Tausende Kilometer. Bis ein Anwalt den neuen Haftort herausgefunden hat, kann sein Mandant bereits abgeschoben worden sein. Wir haben bereits vor Wochen darüber berichtet und kämpfen selbst mit denselben Problemen.

Das Suchsystem wurde 2010 unter Barack Obama eingeführt, nachdem Untersuchungen schwere Missstände in Einwanderungsgefängnissen aufgedeckt hatten, darunter medizinische Vernachlässigung und zunächst nicht bekannt gegebene Todesfälle. Seither konnten Familien anhand des Namens und des Herkunftslandes oder über eine Fallnummer nach ihren Angehörigen suchen. Sie nutzten die Angaben auch, um Geld für Lebensmittel und Hygieneartikel zu überweisen oder verschriebene Medikamente vorbeizubringen. Heute hält ICE an einem durchschnittlichen Tag mehr als 60.000 Menschen fest, etwa doppelt so viele wie unter Joe Biden. Im vergangenen Jahr starben 33 Menschen in Einwanderungshaft, so viele wie seit 2 Jahrzehnten nicht mehr. Die Trump-Regierung strebt jährlich 1 Million Abschiebungen an und lässt Menschen auch in Staaten bringen, deren Staatsangehörigkeit sie nicht besitzen.

Eine endgültige Abschiebungsanordnung bedeutet zudem keineswegs, dass sämtliche Rechtsmittel ausgeschöpft sind. Betroffene können eine Wiederaufnahme ihres Verfahrens beantragen, etwa wenn sie eine Anhörung versäumt haben. Andere gehen gegen Entscheidungen vor oder beantragen Schutz, weil ihnen im Herkunftsland Verfolgung droht. Nancy Morawetz, Rechtsprofessorin an der New York University, warnt, dass manche dieser Menschen trotz ihrer Abschiebungsanordnung in den USA bleiben dürften. Werden sie fortgebracht, bevor ihre Anwälte sie finden und ein Gericht anrufen können, sei eine Rückkehr schwer durchzusetzen. Die Regierung weiß weiterhin, wo sie ihre Gefangenen festhält. Den Menschen draußen nimmt sie die Möglichkeit, es rechtzeitig herauszufinden.

Orbán ist weg, das russische Öl bleibt: Ungarns neue Regierung bittet Trump um dieselbe Ausnahme

Viktor Orbán hat das Amt des ungarischen Ministerpräsidenten verloren. Seine Bitte an Washington hat den Regierungswechsel überlebt. Die Regierung von Péter Magyar will sich von der russlandfreundlichen Politik ihres Vorgängers lösen, möchte aber weiterhin russisches Öl kaufen, ohne dafür von den USA bestraft zu werden. Marton Hajdu, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im ungarischen Parlament, reiste nach Washington und bat amerikanische Abgeordnete um Unterstützung für eine Ausnahme von den neuen Sanktionen. Ungarn brauche während des Übergangs Zeit, um seine Abhängigkeit von russischen Energieträgern zu verringern und die Versorgung aus mehreren Quellen sicherzustellen, erklärte er. In Budapest soll der Abschied von Moskau gelingen. Bis dahin möchte man dort offenbar weiter Öl aus Russland beziehen.

Trump unterzeichnete das neue Sanktionsgesetz am 18. September. Es richtet sich unter anderem gegen Russlands Energiebranche und die sogenannte Schattenflotte, mit der russisches Öl trotz bestehender Beschränkungen transportiert wird. Innerhalb von 30 Tagen soll der US-Präsident die Zölle auf unmittelbar aus Russland eingeführte Waren auf bis zu 500 % erhöhen. Für die 5 größten Abnehmer russischen Öls oder Gases sieht das Gesetz Zölle von bis zu 100 % vor, sofern sie nach Ablauf der Frist weitere Käufe tätigen. Auch Staaten, die Russland in besonders großem Umfang bei der Umgehung der Ölsanktionen helfen, können betroffen sein. Die Liste soll alle 180 Tage überprüft werden. Ursprünglich waren für Käufer russischer Energieträger sogar Zölle von bis zu 500 % vorgesehen. Diese Obergrenze wurde im Verlauf der Gesetzgebung auf 100 % gesenkt. Über die Anwendung vieler Strafmaßnahmen kann Trump selbst entscheiden.

Das wusste bereits Orbán zu nutzen. Im November 2025 behauptete er, Trump habe Ungarn eine unbefristete Ausnahme von den Sanktionen für russische Energiekäufe zugesagt. Sie gelte, solange Trump US-Präsident sei und er selbst Ungarn regiere. Orbán ist inzwischen abgelöst, und seine Nachfolger müssen nun um eine neue Ausnahme bitten. Wirtschafts- und Energieminister István Kapitány stellt einen Verzicht auf russisches Gas bis Oktober 2027 in Aussicht. Auch vom russischen Öl wolle sich Ungarn lösen, einen Zeitpunkt nennt er dafür jedoch nicht. Die neue Regierung verspricht einen anderen Kurs gegenüber Moskau. An der Leitung, durch die das Öl fließt, ändert ein Regierungswechsel scheinbar nicht viel.

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Ela Gatto
1 Monat vor

Die katholische Kirche drückt sich weiter um die Aufklärung vergangener Missbrauchsfälle, deckt weiter Täter und es kommen ständig Missbrauchsfälle dazu.

Wer solch Pädophilie nicht offen und strike bekämpft, ist als Oberhaupt der katholischen Kirche ungeeignet.
Auf der einen Seite predigen, auf hungernde Kinder hinweisen, Kriege verurteilen.
Auf der anderen Seite der Pädophilue weiterhin Schutz zu gewähren.

Diese Scheinheiligkeit nervt einfach nur.

Ela Gatto
1 Monat vor

Alle Republikaner, die jetzt Kritik äußern, haben ununterbrochen für alle Vorhaben von Trump gestimmt.

Die Demokraten haben Recht und sollten das mehr wie deutlich aufzeigen.

Reines Wahlkampfgewäsch um Stimmen zu gewinnen.
Bekommen sie sie, machen diese Republikaner weiter, wie gehabt.

Zuletzt bearbeitet am 1 Monat vor von Ela Gatto
Ela Gatto
1 Monat vor

Putins Widersprüche:
In der Ukraine angeblich den Krieg zur entnazifizierung zu führen.
In Deutschland den Faschisten die Hand reichen.

Wobei, auch wenn er es nicht hören will, Putin auch ein Faschist ist.

Ela Gatto
1 Monat vor

44% unterstützen Trumps Preispolitik.
79% unterstützen immer noch die unmenschliche Migrationspolitik.

Mit dem Thema Abschiebung und Abteeibungs-Stopp wird er die meisten Stimmen bekommen.
Leider sind sehr viele Republikaner recht ungebildet und können nicht über den Tellerrand gucken.

Wenn sich Jemand für Abschiebung, Abtreibungs-Stopp und den zweiten Verfassungszusatz engagiert, reicht denen das um wieder republikanisch zu wählen.

Ein Midterm Gewinn ist kein Selbstläufer für die Demokraten.
Sie müssen sich ins Zeug legen.
Gerade demokratische Jungwähler sind mit der ewig gleichen Politik nicht mehr einverstanden.
Das ist noch nicht angekommen.
Bzw wird auch noch mit viel Geld bekämpft, was wirklich dumm ist.

Ela Gatto
1 Monat vor

Ich hoffe wirklich, dass diese KI Bubble mitsamt ihren Datacentern bald platzt.

Immer weniger Menschen unterstützen den Bau, außer die corrupted Politiker, die dafür viel Geld bekommen.

Viele Menschen haben verstanden, dass Wasser wichtiger als Datacenter sind.
Das man KI nicht Essen kann.
Das damit eben kaum neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Dafür aber steigende Strompreise.

Trump treibt es weiter viran.
Hoffentlich fällt es ihm und seiner Entourage auf die Füße.

Ela Gatto
1 Monat vor

In der Ukraine sieht man, wie sich Kriegsführung ständig verändert.

Pander, riesige Flugzeugträger, große Kampfjets sind nicht mehr die Waffen.

Hybride Kriegsführung und schnelle, preiswerte Drohnen werden das Bild bestimmen.

Und danke für die herrliche Formulierung „.. und der Soldat im Panzer wartet noch auf seine Schrotflinte…“
Ich gabe das bildlich vor mir gesehen.

Ela Gatto
1 Monat vor

Dank Orban hängt Ungarn stark am russischen Gas und Öl.

Aber viele europäische Staaten haben sich sehr schnell von russischen Importen gelöst.
Ja, die Bürger zahlen den Preis.

Aber vor Trump zu Kreuze kriechen für eine Ausnahmegenehmigung ist peinlich.
Trump wird das aber sicher machen. Genug Honig ums Maul geschmiert und sein Buddy Putin macht Geschäfte.

Ela Gatto
1 Monat vor

Es ist schon schlimm genug, dass Menschen vollkommen grundlos inpatient werden.
Ihnen die grundlegendsten Dinge verweigert werden.

Aber sie aus dem System zu löschen, sie unsichtbar zu machen, als ob sie nie existiert haben…. das ist der bisherige Tiefpunkt.

Keine Gerichtsverfahren, weil sie unauffindbar sind.
So wird die Abschiebungsmaschinerie „schneller und effizienter“ 😞

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