Kein Alarm über Washington – warum das „Doomsday-Flugzeug“ nichts Besonderes war!
Das E-4B-Flugzeug, oft als „Doomsday-Flugzeug“ bezeichnet, ist am 8. Januar in Washington gelandet – und sofort kursierten Warnungen vor einer bevorstehenden Katastrophe. Diese Aufregung ist unbegründet. Washington, genauer gesagt die Andrews Air Force Base, ist der reguläre Heimat- und Hauptstützpunkt dieser Maschine. Sie wird dort stationiert, gewartet und routinemäßig bewegt. Das Flugzeug existiert zwar für Extremszenarien, doch das bedeutet nicht, dass jeder Flug ein Zeichen für eine Krise ist. Wie jedes komplexe Luftfahrzeug muss auch dieses regelmäßig in die Luft, damit Technik, Besatzung und Systeme einsatzfähig bleiben. Solche Bewegungen gehören zum normalen Betrieb und finden mehrmals im Jahr statt. Die aktuelle Landung unterscheidet sich in nichts von früheren Routineflügen. Es gab keine begleitenden Maßnahmen, keine erhöhte militärische Bereitschaft, keine öffentlichen Warnungen. Die wachsende Unruhe entsteht nicht durch das Flugzeug selbst, sondern durch Überdeutung. Hier wird Angst erzeugt, wo keine sein müsste.
Weitere Aufarbeitung im Fall Renee Good ab 17:00 Uhr.
Berichte zu Protesten und ICE ab 20:00 Uhr.
Laufende Berichte und Recherchen jederzeit möglich.
Veröffentlichung der Klage beim Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte ab 20:00 Uhr.
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„Happy Trump“ am Revers – und doch nie zufrieden
Donald Trump trat am Freitag im East Room des Weißen Hauses mit einem neuen Detail an seinem Anzug auf: einer kleinen Anstecknadel, die ihn selbst zeigt und von ihm „Happy Trump“ genannt wird. Getragen wurde sie unter der üblichen US-Flagge, die Präsidenten traditionell am Revers tragen. Auf Nachfrage erklärte Trump, jemand habe ihm die Nadel geschenkt. Sie zeige ihn mit übergroßem Kopf und offenem Mund, eine Darstellung, die im Netz sofort mit einer Wackelfigur verglichen wurde. Wer sie ihm überreicht hat, ließ Trump offen. Bemerkenswert war weniger das Accessoire als der Kommentar dazu. Trump erklärte, er sei nie glücklich und nie zufrieden. Er werde es erst sein, wenn Amerika wieder groß sei, auch wenn man diesem Ziel aus seiner Sicht nahe komme. Während er sprach, hielt er das Revers nach außen, blickte auf die Nadel und dann mit einem schmalen Lächeln zu den Reportern. Der Moment spielte sich während eines Treffens mit Vertretern der Ölindustrie ab, bei dem es um die künftige Kontrolle über Venezuelas Energieressourcen ging.
Die Szene wirkte leicht, fast beiläufig, stand aber im Kontrast zum Inhalt des Treffens und zur politischen Lage. Ein Präsident, der betont, nie zufrieden zu sein, trägt eine Figur von sich selbst, die genau das Gegenteil behauptet. Mehr Erklärung lieferte Trump nicht. Mehr braucht es auch nicht.
Richter stoppt Geldblockade – Trump-Regierung vorerst ausgebremst

Ein Bundesrichter hat der Trump-Regierung untersagt, Bundesmittel für Kinderbetreuung und soziale Programme in fünf demokratisch geführten Bundesstaaten vorerst zu blockieren. Betroffen sind Kalifornien, Colorado, Illinois, Minnesota und New York, die vor Gericht von „Chaos im laufenden Betrieb“ gesprochen hatten. Die Bundesregierung hatte Milliardenbeträge eingefroren und dies mit dem unbelegten Verdacht begründet, Leistungen könnten an Menschen ohne Aufenthaltsstatus geflossen sein. Beweise legte sie nicht vor. Der zuständige Richter Arun Subramanian entschied nicht über die Rechtmäßigkeit der Maßnahme, stellte aber klar, dass der Status quo für mindestens 14 Tage geschützt werden müsse, während das Verfahren läuft. Konkret geht es um Programme zur Kinderbetreuung, um direkte Hilfen für Familien mit geringem Einkommen und um Mittel für soziale Dienstleistungen. Zusammen erhalten die fünf Staaten daraus jährlich mehr als zehn Milliarden Dollar.
New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James sprach von einem wichtigen Erfolg für Familien, die durch das Vorgehen der Regierung in Unsicherheit geraten seien. Parallel dazu fror die Regierung weitere Mittel für Minnesota ein und erhöhte den politischen Druck auf den Bundesstaat. Präsident Donald Trump und seine Administration haben Minnesota zuletzt mehrfach ins Visier genommen. Die juristische Auseinandersetzung zeigt, wie direkt soziale Sicherungssysteme inzwischen zum Instrument politischer Machtkämpfe geworden sind.
Trump droht mit Zugriff auf Grönland – „ob sie wollen oder nicht“

Donald Trump hat erneut erklärt, die Vereinigten Staaten würden „etwas mit Grönland machen“, ob die Menschen dort oder die Regierung in Dänemark das wollten oder nicht. Er sagte, er bevorzuge einen Deal auf dem „leichten Weg“, weil sonst Russland oder China die Kontrolle übernehmen könnten, was die USA nicht hinnehmen würden. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, werde man den „harten Weg“ gehen, ohne zu erklären, was das konkret bedeute. Grönland ist kein herrenloses Gebiet, sondern Teil des Königreichs Dänemark mit eigener Regierung und klaren völkerrechtlichen Regeln. Trumps Aussagen stellen diese Ordnung offen infrage. Die Vorstellung, ein Territorium könne gegen den Willen der Bevölkerung übernommen werden, markiert einen deutlichen Bruch mit diplomatischen Gepflogenheiten.
Bemerkenswert ist der beiläufige Ton, in dem Trump zugleich betonte, er sei ein „Fan“ von Dänemark. Die Aussage verbindet Freundlichkeitsrhetorik mit einer Drohung. Für Grönland bedeutet das wachsende Unsicherheit, für Europa eine neue Belastungsprobe. Was als strategisches Argument verkauft wird, läuft auf politischen Druck hinaus.
Putin droht der Ukraine mit totaler militärischer Eskalation
Der russische Präsident trat in Militäruniform auf und richtete eine offene Drohung an die Ukraine. Sollte Kiew einen Frieden ablehnen, werde Russland nach seinen Worten sämtliche Ziele allein mit militärischer Gewalt erreichen. Er sprach ausdrücklich von der vollständigen Durchsetzung russischer Interessen im Rahmen der sogenannten speziellen Militäroperation. Die Aussage lässt keinen Raum für Verhandlungen oder Kompromisse. Sie stellt klar, dass Moskau bereit ist, den Krieg weiter zu verschärfen. Die Wortwahl richtet sich nicht nur an die Ukraine, sondern auch an westliche Unterstützer. Das Auftreten in Uniform verstärkte den demonstrativen Charakter der Botschaft. Diplomatische Signale blieben aus. Stattdessen setzte Putin auf Einschüchterung. Die Drohung markiert eine weitere Verhärtung der russischen Linie. Für Kiew bedeutet sie zusätzlichen Druck. Für Europa und die USA unruhige Zeiten.
Washington National Opera verlässt das Kennedy Center

Die Washington National Opera hat beschlossen, ihre Aufführungen aus dem Kennedy Center zu verlegen und damit einen Ort aufzugeben, an dem sie seit 1971 gespielt hat. Der Schritt gilt als bislang deutlichste künstlerische Absage an Präsident Donald Trump und seine Bemühungen, das Kennedy Center nach eigenen Vorstellungen umzubauen. Die Entscheidung ist kein organisatorischer Wechsel, sondern eine bewusste Reaktion auf politische Einflussnahme. Eine jahrzehntelange Tradition wird unterbrochen, um Distanz zu markieren. Für viele Kulturschaffende ist das Haus nicht länger ein neutraler Raum. Die Oper zieht Konsequenzen und wählt den Bruch statt Anpassung. Damit verliert das Kennedy Center eines seiner zentralen Ensembles. Der Schritt macht sichtbar, wie stark sich der Konflikt zwischen Kunst und Politik verschärft hat. Es ist ein klares Signal für Unabhängigkeit.
Kritik an Öl-Deal: Verbraucherschützer warnen vor Geschenk an Konzerne

Trump drängt Ölkonzerne zu Investitionen in Venezuelas Ölförderung – Donald Trump eröffnete ein Treffen mit Spitzen der Ölindustrie im East Room des Weißen Hauses mit einem Seitenblick auf Bauarbeiten statt auf Energiepolitik. Er sagte, es gäbe weitere Manager, die er eingeladen hätte, wenn es einen Ballsaal gäbe, dann wären es über tausend Gäste. Kurz darauf stand er auf, verließ den Tisch mit den Unternehmensvertretern und Regierungsmitgliedern und ging zum Fenster. Dort betrachtete er den Bau seines großen Ballsaals an der Stelle, an der früher der Ostflügel stand. Allein stehend, den Rücken zum Raum und zu den Kameras, kommentierte er den Ausblick. „Was für eine Aussicht“, sagte er und deutete auf eine Tür zum künftigen Ballsaal. Dann drehte er sich um und meinte, es sei ein ungewöhnlicher Moment zum Hinsehen. Anschließend lud er die anwesenden Medien ein, ebenfalls einen Blick zu werfen. Keiner der Journalisten folgte der Einladung. Der kurze Auftritt lenkte die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Anlass des Treffens ab. Inhaltliche Zusagen oder Entscheidungen wurden in diesem Moment nicht bekannt. Das Treffen begann mit Staunen über Bauarbeiten statt mit Zahlen und Plänen.
Eine US-Verbraucherorganisation wirft der Regierung von Donald Trump vor, Ölkonzernen den Zugang zu venezolanischem Erdöl zu öffnen und dabei Risiken auf die Allgemeinheit abzuwälzen. Der Energieexperte Tyson Slocum von Public Citizen sprach von gewaltsamem Imperialismus und sagte, Trumps Ziel sei offenbar, Milliardären die Kontrolle über Venezuelas Öl zu überlassen. Die finanziellen Risiken beim Fördern und Exportieren des schweren Rohöls würden nach dieser Einschätzung vor allem bei den US-Steuerzahlern landen, während die Gewinne bei den Konzernen verblieben. Für Menschen in den USA, die unter hohen Heiz- und Strompreisen leiden, sei keine Entlastung in Sicht. Während die Regierung dafür sorge, dass die Industrie abgesichert werde, ändere sich für Haushalte nichts. Trump traf sich am Freitag im Weißen Haus mit führenden Vertretern der Ölindustrie und hofft auf Investitionen von bis zu 100 Milliarden Dollar, um Venezuelas riesige Ölreserven wieder vollständig nutzbar zu machen. Kritiker sehen darin keinen Plan für bezahlbare Energie, sondern eine politische Entscheidung zugunsten großer Unternehmen, deren Kosten am Ende andere tragen sollen.
Trump erklärt Europa für schwach – und sich selbst zur einzigen Abschreckung
Donald Trump hat erklärt, Russlands Präsident Wladimir Putin habe keine Angst vor Europa, sondern ausschließlich vor den Vereinigten Staaten unter seiner Führung. Europa spiele für Putin keine Rolle mehr, sei zurückgefallen und politisch nicht mehr ernst zu nehmen. Der Kontinent habe sich verändert, sagte Trump, und sei heute ein anderer Ort als früher. Diese Veränderung sei problematisch und selbst verschuldet. Besonders scharf griff er die europäische Einwanderungspolitik an und warnte, man müsse dort sehr vorsichtig sein. Andernfalls drohten Zustände, die nicht mehr rückgängig zu machen seien. Er fügte hinzu, er wolle es höflich ausdrücken, doch es gebe Orte in Europa, die nicht mehr wiederzuerkennen seien. Mit diesen Aussagen stellt Trump Europa als schwach und orientierungslos dar. Gleichzeitig erhebt er sich selbst zum einzigen politischen Faktor, der Moskau abschrecke. Gemeinsame Sicherheitsstrukturen oder transatlantische Partnerschaften erwähnte er nicht. Stattdessen reduzierte er internationale Politik auf persönliche Stärke. Die Aussagen fügen sich in ein Weltbild, in dem Europa nicht als Verbündeter, sondern als warnendes Beispiel erscheint.
Wie Kamtschatka in Russland zum Zentrum der Wilderei wurde

Kamtschatka im äußersten Osten Russlands, jahrzehntelang Sinnbild für Überfluss an Lachs und andere Fischarten, ist heute ein Ort, an dem Fisch für viele Einheimische zum Luxus geworden ist, obwohl die Region mehr als die Hälfte des russischen Pazifiklachses liefert und die Fangmengen in den letzten Jahren wieder stark gestiegen sind, denn der größte Teil der Beute verlässt die Halbinsel direkt nach dem Fang und geht auf das russische Festland oder ins Ausland, während in lokalen Geschäften kaum regionale Ware zu finden ist oder nur zu Preisen, die sich die Bevölkerung nicht leisten kann, was selbst auf offiziellen Festen sichtbar wird, bei denen importierter Fisch dominiert.

Die industrielle Fischerei wird von wenigen großen Betrieben kontrolliert, die Küsten, Flussmündungen und Verarbeitungswege beherrschen und laut Aussagen ehemaliger Kontrolleure Fangpausen missachten, Laichrouten blockieren und die Aufsicht durch Bestechung neutralisieren, wobei zentrale Unternehmen mit hochrangigen Politikern verflochten sind, insbesondere mit dem Senator Boris Nevzorov. Für kleine Fischer gelten strenge Regeln zu Fangmenge und Ausrüstung, Verstöße werden hart bestraft, während Großbetriebe faktisch freie Hand haben, was dazu führt, dass viele Bewohner das legale Fischen praktisch verlieren und Wilderei zur alltäglichen Überlebensstrategie wird. Saisonarbeiter aus anderen Regionen verdienen gut an der Verarbeitung und ziehen weiter, während Orte auf Kamtschatka ausbluten, Bevölkerung verlieren und Infrastruktur zerfällt. Zugleich verschärfen der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Politik von Präsident Wladimir Putin die Lage, weil Exporteinnahmen, staatliche Kontrolle und Loyalität wichtiger geworden sind als regionale Versorgung oder Umweltschutz, während Ressourcen stärker auf den Bedarf von Krieg und Haushalt ausgerichtet werden. Indigene Sonderrechte werden zunehmend genutzt, um größere Fangmengen zu verkaufen, was einen legalen Graubereich schafft und soziale Spannungen verschärft, während Schwarzmärkte florieren und die Preise steigen. Naturschutz, Wiederaufbau der Bestände und eine gerechte Verteilung bleiben untergeordnet, sodass Kamtschatka heute zeigt, wie Ressourcenreichtum in Russland ohne wirksame Kontrolle und faire Regeln nicht Wohlstand schafft, sondern Armut, Abhängigkeit und eine Normalisierung der Illegalität.

Putin ging es immer um doe komplette Vereinnahmung der Ukraine.
All das Gefasel mit Trump und Friedensbemühungen, alles nur Theater.
Und Europa fällt immer wieder darauf rein.
Die Allianz der Willigen …. der fertige Friedensplan. Putin kacht sich eins.
Wenn Europa nicht endlich richtige Unterstützung für die Ukraine liefert, braucht es keinen Friedensplan, keine Sicherheitsgarantien.
Es gibt dann keine Ukraine mehr 😟
Und Trump inszeniert sich als DER Präsident, den Alle respektieren und nur ER ist die Abschreckung.
Militärisch gesehen: ja
Unter dem Gesichtspunkt Verlässlichkeit: ja, er schreckt mit seinem Verhalten alle Bündbispartner ab.
Das meinte er aber sicher nicht mit Abschreckung 🙈
…stimmt, das kannst du dir komplett schenken
Autokraten/Diktatoren und Umweltschutz, Tierschutz, Nachhaltigkeit, Die eigene Bevölkerung …. passt bicht zusammen.
Leider sind die Russen ein sehr leidensfähiges Volk, was bicht aufbegehrt
100% kann ich nur zustimmen
Venezuela ist ein souveräner Staat.
Trump agiert, als ob es sich um einen Bundesstaat der USA handelt.
Schon einmal wurden US-Konzerne in Venezuela enteignet …. da muss die „Garantie“ und der finanzielle Anreiz extrem gut sein, damit die Konzerne investieren.
Aber so wie Yrump agiert, ist ihm die UN Charta total egal.
Für ihn heißt es „ich habe gemacht, was ich wollte“. Fertig.
Der Maduro Prozess ist bur eine reine Ablenkung.
Von dem völkerrechtswidrigen Angriff, der Entführung, der ICE Brutalität und ja, auch den Epstein Files.
Über die Epstein Files redet Keiner mehr.
Es ist nur ein Bruchteil, trotz Urteil, veröffentlicht worden.
👍👍👍
Trump ist ein sozioathischer Narzisst.
Zufriedenheit und Glück gibt es in deren Wortschatz nicht. Auch nicht das Wort Liebe.
Es dreht sich nur um ich, ich und nochmals ich.
Mehr Macht, mehr Geld, mehr von Allem.
Nur dieser kurze Moment des Hochgefühls hält bur sehr kurz an.
Dann braucht es was Neues.
Ein Psychopath, wie aus dem Lehrbuch.
… hoffentlicht spendet er nicht später sein hirn, also gegen knallharte dollar und einem zweiten ballsaal
Das wäre es noch 🙈🤣
Wie Alles wird Trump auch das Thema „Unterstützung für einkommensschwache Familien“ vor den Supreme Court bringen.
Sehr wahrscheinlich wird er gewinnen.
Obwohl jedem Blinden auffallen müsste, dass es nur demokratische Staaten sind, die Trump entgegentreten.
MAGA findet es gut. Den Demorats muss man es ja zeigen.
… sind wir auch gespannt wie das ausgeht …