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NEWS UPDATE
17. Oktober 2026
03:33 Uhr Klimaforschung ausgebremst: 195 Staaten streiten über Fristen, während die Erderwärmung weitergeht
Die wichtigste internationale Klimawissenschaftsorganisation IPCC hat ihre Sitzung in Addis Abeba ohne Einigung beendet. Seit nahezu 3 Jahren streiten die Mitgliedstaaten darüber, wann die nächsten wissenschaftlichen Berichte zur Erderwärmung veröffentlicht werden sollen. Nun drohen entscheidende Erkenntnisse bei den UN-Klimaverhandlungen im November 2028 zu fehlen, wenn die Staaten ihre bisherigen Klimaschutzmaßnahmen überprüfen. Eine Gruppe von 30 Ländern drängt auf rechtzeitige Ergebnisse, während Indien, China und Russland gemeinsam mit weiteren Staaten längere Vorbereitungszeiten fordern, damit auch Wissenschaftler aus ärmeren Ländern angemessen mitarbeiten können. Die Sitzung wurde ausgesetzt, nachdem zahlreiche Delegationen aus besonders armen Ländern und kleinen Inselstaaten abreisen mussten. Tina Stege, Klimabeauftragte der Marshallinseln, sprach von einer beschämenden Verzögerung, obwohl keine Zeit mehr zu verlieren sei. Selbst über das Budget herrscht weiterhin Uneinigkeit. Während die Politik über Veröffentlichungstermine streitet, warnt das UN-Umweltprogramm vor unzureichenden Klimaschutzmaßnahmen und immer größeren Risiken durch die Erderwärmung.
16. Oktober 2026
21:18 Uhr Zweifelhaftes Versprechen: Putin verspricht dem Papst Hilfe für ukrainische Zivilisten, während Russland ihre Stadt besetzt hält
Papst Leo hat Wladimir Putin am Freitag aufgefordert, einer Waffenruhe für die südukrainische Stadt Oleschky zuzustimmen, damit Lebensmittel und medizinische Hilfsgüter die eingeschlossene Bevölkerung erreichen können. Auch eine freiwillige Evakuierung der Zivilisten solle ermöglicht werden. Putin erklärte nach Angaben des Kremls seine Unterstützung für die Initiative des Vatikans und sagte Zusammenarbeit zu. Die Stadt steht unter russischer Kontrolle, ukrainische Streitkräfte wollen sie zurückerobern. Moskau und Kiew werfen sich gegenseitig vor, Hilfslieferungen zu blockieren. Ob Putin tatsächlich einer Waffenruhe zustimmt und die Hilfsgüter ungehindert durchlässt, bleibt offen. Bislang existiert lediglich eine Zusage aus Moskau.
05:15 Uhr Oregon: 16-Jähriger schießt sich durch verschlossene Schultüren, tötet 3 Kinder und eine Lehrkraft, bewaffneter Anwohner erschießt Täter
Um 12:59 Uhr geht in Bend, Oregon, ein Notruf ein. Ein Mensch berichtet, jemand habe aus einer Langwaffe mehrfach auf sein Fahrzeug geschossen. Wenige Minuten später erreicht der Schütze die Silver Rail Elementary School. Die Türen sind verschlossen. Der 16-Jährige schießt sie auf und dringt in das Gebäude ein, in dem rund 450 Kinder unterrichtet werden. Um 13:02 Uhr trifft die Polizei ein. Kurz darauf wird der Täter von einem bewaffneten Anwohner erschossen, der ihn beim Eindringen beobachtet und verfolgt hatte. Für 3 Kinder im Alter von 5, 8 und 11 Jahren und eine Lehrkraft kommt jede Hilfe zu spät. Ein 7-jähriges Kind und eine 54-jährige Lehrkraft werden mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Gouverneurin Tina Kotek dankt dem Anwohner für sein Eingreifen. Polizeichef Mike Krantz erklärt, seine Beamten hätten erst im August einen ganzen Tag lang für genau solche Angriffe trainiert. An amerikanischen Grundschulen gehört die Vorbereitung auf bewaffnete Täter längst zum Alltag. Kinder lernen lesen, während Erwachsene üben müssen, wie man sie vor einem Menschen mit einem Gewehr schützt. Nach Columbine und Sandy Hook steht Amerika erneut vor den Folgen seiner Waffengewalt. 3 Kinder werden nie wieder nach Hause kommen.
15. Oktober 2026
20:25 Uhr Deutschland stellt sich gegen Trumps Russland-Kurs: Moskau soll zurück an den Tisch der Mächtigen
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil warnt vor amerikanischen Versuchen, Russland wieder als gewöhnliches Mitglied der G20 zu behandeln. Beim Treffen in Bangkok erklärte er, eine solche Rückkehr werde es mit Deutschland und den europäischen Partnern nicht geben. Washington verteidigt dagegen die Teilnahme des russischen Finanzministers Anton Siluanow und erwägt sogar, Sanktionen gegen Schiffe der russischen Schattenflotte zu lockern. Großbritannien fordert deren Verschärfung, während Bundeskanzler Friedrich Merz eine Übertragung eingefrorener russischer Staatsvermögen unter amerikanische Kontrolle ablehnt. Zugleich hat Trump Sanktionen auf russischen Dieselkraftstoff vorübergehend aufgehoben. Klingbeil warnte ausdrücklich vor Verhandlungen über die Köpfe der Ukrainer hinweg. Die EU sagte der Ukraine für 2027 bereits 45 Milliarden Euro zu, sucht angesichts des erheblich höheren Finanzbedarfs jedoch weitere Geldgeber. Großbritannien stellt zusätzlich 17 Millionen Pfund für Reparaturen am beschädigten Atomkraftwerk Tschernobyl bereit.
03:18 Uhr Starlink weiter eingeschränkt, Raketen ohne Vorwarnung: Wie Washington die Ukraine im russischen Bombenhagel schwächt
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Selenskyj: „Wir dürfen uns keine Schwäche erlauben. Sonst können wir nicht überleben … Deshalb ist es schmerzhaft, wenn Trump sich auf die Seite Russlands stellt. Das ist nicht die richtige Seite der Geschichte.“

Ohne Vorwarnung hat SpaceX die Nutzung militärischer Starlink-Verbindungen in der Ukraine eingeschränkt und damit ukrainische Angriffs- und Abwehrdrohnen beeinträchtigt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h führte laut ukrainischen Militärvertretern zum Abbruch mehrerer Einsätze. Elon Musk erklärte, die US-Regierung und letztlich Trump entschieden über solche Beschränkungen. Gleichzeitig berichtete Kiew, bereits den 2. Tag keine westlichen Vorwarnungen vor russischen Raketenangriffen erhalten zu haben. Russland bombardierte Kraftwerke und Wohngebäude, beschädigte laut Selenskyj 30 Energieanlagen und ließ rund 600.000 Menschen ohne Strom zurück. In Kiew starben 2 Menschen, 21 wurden verletzt, in Luzk wurden weitere 6 Menschen getötet. Während Trump die Ukraine zum Verzicht auf Angriffe gegen russische Raffinerien drängt, wirft Selenskyj Moskau demonstrative Missachtung der USA vor und warnt, die Einschränkungen bei Starlink würden zahlreiche Menschenleben kosten.

Newsroom

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Trump verschont Putin und setzt Russland-Sanktionen außer Kraft: Unsere Recherche über das Gesetz mit dem eingebauten Notausgang hat sich bestätigt

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