Massive Menschenmenge in Minneapolis bei einem landesweiten „ICE OUT“-Generalstreik.
Festnahmen am Flughafen Minneapolis–St. Paul
Am größten Flughafen Minnesotas werden Anti-ICE-Demonstrierende festgenommen, nachdem sie nach Angaben der Behörden die Auflagen ihrer Genehmigung überschritten haben. Die Festnahmen erfolgen im Zuge einer landesweiten Mobilisierung gegen die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung, die trotz extremer Kälte läuft. Gewerkschaften, progressive Gruppen und religiöse Organisationen rufen dazu auf, Arbeit, Schule und Einkäufe auszusetzen, um gegen den verstärkten Einsatz von Bundesbehörden in Minneapolis und St. Paul zu protestieren. Nach Angaben der Organisatoren werden rund 100 Geistliche festgenommen, die am Flughafen gegen die Beteiligung von Delta Airlines an Abschiebungen protestieren.
Massive Menschenmenge in Minneapolis bei einem landesweiten „ICE OUT“-Generalstreik.
Tausende Demonstrierende strömen in Richtung Innenstadt von Minneapolis, um an einem Marsch und einer Kundgebung gegen die Bundesbehörden teilzunehmen. Dabei schwenken sie Schilder mit der Aufschrift „ICE OUT!“.
Anti-ICE-Protestierende versammelten sich am Mittag an der Fort-Snelling-Metrostation nahe dem Whipple Federal Building in Minneapolis. Als sie auf der Minnehaha Avenue in Richtung Autobahn zogen, erklärten staatliche Einsatzkräfte die Versammlung für unzulässig. Die Gruppe löste sich anschließend ohne Zwischenfälle auf.


Vor dem Flughafen Minneapolis–Saint Paul, wo Demonstrierende – darunter auch religiöse Gruppen – die Zufahrtsstraße blockieren unter dem Motto „keine Arbeit (außer für Notdienste), keine Schule und kein Einkaufen“
Es sind minus 14 Grad, und tausende Demonstrierende stehen draußen am Flughafen Minneapolis–St. Paul, um gegen ICE und Trump zu protestieren