Geheime Zettel, offene Risse – Wie Leaks die Maske des höchsten Gerichts der USA fallen lassen

VonRainer Hofmann

Mai 4, 2026

Bevor man versteht, warum diese Geschichte schwer wiegt, muss man wissen, worum es überhaupt geht. Im Jahr 2015 hat die Regierung von Barack Obama eine Umweltregelung verabschiedet, die in die Geschichtsbücher hätte eingehen sollen. Den Clean Power Plan. Eine Vorschrift der amerikanischen Umweltbehörde EPA, die zum Ziel hatte, den Ausstoß von Kohlendioxid aus Kraftwerken bis 2030 um etwa zweiunddreißig Prozent zu senken, gemessen am Stand von 2005. Es war der ernsthafteste Versuch eines amerikanischen Präsidenten, das Klima auf den Tisch zu legen, an dem über Wirtschaft, Energie und Zukunft entschieden wird.

Der Plan war kein Schnellschuss. Er gab den einzelnen Bundesstaaten Zeit. Er gab ihnen Freiheit in der Umsetzung. Er war auf acht Jahre angelegt. Im Zieljahr 2022 ging es um eine Emissionsreduktion von rund einem Prozent. Niemand musste sofort ein Kraftwerk schließen. Niemand musste sofort Solaranlagen bauen. Wer mehr Zeit brauchte, konnte eine zweijährige Verlängerung beantragen. Es war, in der Sprache des Energiesektors, eine sanfte Wende, sorgfältig kalibriert.

Trotzdem reichten siebenundzwanzig Bundesstaaten und mehrere Industrievereinigungen sofort Klage ein und beantragten beim zuständigen Berufungsgericht in Washington, dem D.C. Circuit, einen sogenannten Stay. Das ist im amerikanischen Recht ein vorläufiger Stopp. Das Gericht wird gebeten, die Regelung außer Kraft zu setzen, bis die Klage entschieden ist. Das D.C. Circuit lehnte den Antrag am 21. Januar 2016 ab. Die Regelung sollte gelten, während die Gerichte sie prüften. So weit der normale Lauf der Dinge.

Meistens kann sich Donald Trump auf diese sechs Richter verlassen

Doch die Gegner gaben nicht auf. Sie wandten sich direkt an den Supreme Court, das oberste Gericht der Vereinigten Staaten. Ein ungewöhnlicher Schritt, weil dieses Gericht normalerweise erst ans Ende der Kette kommt, wenn alle unteren Instanzen entschieden haben. Es ist ein Gericht der Überprüfung, nicht der ersten Sicht. So lautet die alte Formel. Und genau diese Formel wurde im Februar 2016 gebrochen. Was damals hinter den Kulissen geschah, war den Bürgern viele Jahre lang nicht zugänglich. Jetzt ist es zugänglich. Interne Memoranden sind an die Öffentlichkeit gelangt, die die Richter im Februar 2016 untereinander austauschten. Sie zeigen, wie eine Mehrheit zustande kam, die den Clean Power Plan stoppte, bevor das Berufungsgericht überhaupt mit seiner Prüfung fertig war. Sie zeigen, wie ein Vorgang, den der vorsitzende Richter John Roberts selbst als ungewöhnlich bezeichnete, dennoch durchgezogen wurde, gegen den ausdrücklichen Widerspruch von Stephen Breyer und Elena Kagan.

Genau zu diesen Leaks meldet sich nun Neil Gorsuch zu Wort. Gorsuch wurde 2017 von Donald Trump auf den Sitz von Antonin Scalia berufen. In einem seltenen Interview mit der Fernsehmoderatorin Shannon Bream spricht er von einem Gleichgewicht, das gewahrt werden müsse. Auf der einen Seite die Transparenz. Auf der anderen Seite der Schutz vertraulicher Beratungen. Jeder könne die mündlichen Anhörungen verfolgen, sagt er. Die Argumente lägen offen. Aber die internen Beratungen brauchten Ruhe und Schutz, damit Richter ehrlich miteinander sprechen können. Eine elegante Formulierung, die im Kern nur ein Wort umkreist. Geheimhaltung. Und genau diese Geheimhaltung wurde gerade aufgerissen.

Was nun aus den Akten hervortritt, ist kein harmonisches Beraten kluger Köpfe. Es ist ein Schlachtfeld in höflichem Ton. Linien, die quer durch das Gericht laufen. Konservative gegen Liberale. Frühe Eingriffe gegen geduldiges Abwarten. Ergebnis vor Verfahren. Und im Mittelpunkt steht die Frage, ob das oberste Gericht überhaupt das Recht hatte, eine Regelung zu stoppen, deren rechtliche Prüfung gerade erst begonnen hatte.

John Roberts

John Roberts, der vorsitzende Richter, eröffnete die interne Debatte am 5. Februar 2016 mit einem Memorandum an die Konferenz. Er empfahl, dem Antrag der Bundesstaaten und Industrieverbände stattzugeben. Er begründete das damit, dass die Regelung als die teuerste je auferlegte Vorschrift im Energiesektor beschrieben werde, mit Nettokosten von bis zu 480 Milliarden Dollar zwischen 2017 und 2031. Er räumte in einer Fußnote selbst ein, dass diese Zahl von Studien stamme, die wahrscheinlich am oberen Ende möglicher Schätzungen liegen. Er räumte ein, dass die übliche Vorgehensweise wäre, das Berufungsgericht erst entscheiden zu lassen. Er entschied sich trotzdem für den sofortigen Eingriff.

In seinem Memo schrieb er, die EPA habe selbst zugegeben, dass die Regelung gerade jetzt, in diesem Augenblick, in das System eingebacken werde. Er zitierte die EPA-Administratorin Gina McCarthy, die in einem BBC-Interview gesagt hatte, der Clean Power Plan werde „bak[ed] into the system“, also fest in das Energiesystem hineingebacken, unabhängig davon, was Kongress oder spätere Regierungen damit machen würden. Roberts las daraus eine Drohung. Wenn das Gericht jetzt nicht eingreife, werde die Regelung faktisch unumkehrbar, lange bevor das oberste Gericht ihre Rechtmäßigkeit überhaupt geprüft habe. Er empfahl, den Stay zu gewähren.

Stephen Breyer, der liberale Senior unter den Richtern, antwortete am selben Tag mit einem eigenen Memorandum. Es ist eines der wichtigsten Dokumente in dieser ganzen Affäre, weil es Schritt für Schritt zerlegt, was Roberts gerade vorgeschlagen hatte. Breyer schlug eine andere Lösung vor. Eine Anordnung, die den Antrag formell ablehnt, aber den Bundesstaaten ausdrücklich erlaubt, einen neuen Antrag zu stellen, falls sie die zweijährige Fristverlängerung von der EPA nicht bekommen. Eine kluge, vorsichtige Lösung, die nichts versperrte, aber auch nichts überstürzte.

Stephen Breyer

Dann nannte Breyer drei Gründe, warum er diese Lösung dem Stay vorzieht. Erstens, schrieb er, sei es ungewöhnlich, dass das oberste Gericht eingreife, während ein Berufungsgericht den Fall noch prüfe. Zweitens würde eine sofortige Anordnung eine Sicht auf die Sache nahelegen, die sich aus den verfügbaren Unterlagen gar nicht zuverlässig bilden lasse. Das D.C. Circuit habe dazu noch keine Position bezogen, und das oberste Gericht habe die mündliche Verhandlung dort nicht abgewartet. Drittens, und das war der wichtigste Punkt, sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erkennen, dass ein unwiederbringlicher Schaden drohe.

Was die Unternehmen anging, schrieb Breyer, verlange die Regelung erst sechs Jahre später, also im Jahr 2022, irgendwelche Maßnahmen. Wenn die Antragsteller vor dem Berufungsgericht verlieren, könnten sie sich danach immer noch an das oberste Gericht wenden. Was die Bundesstaaten anging, verwies Breyer auf den Solicitor General, der erklärt hatte, dass eine zweijährige Fristverlängerung von der EPA praktisch immer gewährt werde, wenn der jeweilige Bundesstaat die Verlängerung beantragt. Wenn ein Bundesstaat eine solche Verlängerung bekomme, müsse er bis September 2018 nichts tun. Sechs Jahre Spielraum, schrieb Breyer in seinem klaren Stil, vor dem ersten realen Datum. Es gebe keinen plausiblen Grund, jetzt mit dem Hammer einzugreifen.

Roberts gab sich damit nicht zufrieden. Am 6. Februar 2016 schrieb er ein zweites Memorandum, in dem er Breyer in einem höflichen, aber sehr bestimmten Ton widersprach. Er bekräftigte, dass aus seiner Sicht ein sofortiger Stay die einzig richtige Antwort sei. Er führte zwei neue Argumente ein. Erstens würde die Regelung den nationalen Energiesektor schon jetzt verändern, weil die Industrie ihre Geschäftspläne heute anpassen müsse, um die Vorgaben für 2022 zu erreichen. Die eigenen Modelle der EPA würden zeigen, dass die Kohleproduktion für den Energiesektor 2016 und 2017 um zwei Prozent zurückgehe und 2018 um 4,3 Prozent. Zweitens verwies er erneut auf den Mercury-Air-Toxics-Fall, in dem die EPA bereits einmal einen wichtigen Teil ihrer Regelungen faktisch durchgesetzt hatte, obwohl das oberste Gericht später feststellte, dass diese Regelungen rechtswidrig waren. Genau diese Erfahrung, schrieb Roberts, zeige, dass eine Regelung wie der Clean Power Plan ohne Stay funktional unumkehrbar werde, lange bevor sie auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden könne.

Elena Kagan setzte am 7. Februar 2016 mit eigener Schärfe an. Ihr Memorandum unterstützte Breyers Vorschlag mit einem Zusatz und ergänzte es um eine grundsätzliche Linie. Es sei beispiellos, schrieb sie, dass das oberste Gericht einen Stay erteile, bevor irgendein Gericht den Fall überhaupt geprüft habe. Sie zitierte den alten Grundsatz aus früheren Urteilen. Wir sind ein Gericht der Überprüfung, nicht der ersten Sicht. Auf der Sachebene, schrieb sie, habe die Regierung zu diesem Zeitpunkt die besseren Argumente. Der Fall sei komplex, das gesetzliche Regime fein verzweigt. Es wäre weise gewesen zu warten, bis das Berufungsgericht die mündliche Verhandlung am 2. Juni 2016 abgehalten und seine Sicht der Dinge geliefert hätte.

Auch die wirtschaftlichen Zahlen, auf die sich Roberts stützte, hielten der internen Prüfung nicht stand. Während außen von 480 Milliarden Dollar gesprochen wurde, verwies Breyer auf die offizielle Analyse der EPA selbst. Diese nannte deutlich niedrigere Werte. Eine bis drei Milliarden Dollar jährlich im Jahr 2025, fünf bis acht Milliarden im Jahr 2030. Die EPA selbst hatte sogar geschrieben, diese Kosten lägen in einer Größenordnung, die teilweise unter den Kosten anderer Vorschriften des Clean Air Act für Kraftwerke liege. Selbst Roberts räumte in seinem ersten Memorandum ein, dass die hohe 480-Milliarden-Zahl wahrscheinlich eine voreingenommene Sicht darstelle.

Samuel Alito stand auf der anderen Seite. Sein Memorandum vom 7. Februar 2016 unterstützte Roberts vollständig. Alito argumentierte, das eigene Modell der EPA sage voraus, dass die Regelung den Energiemarkt schon 2016 verändern werde, nicht erst 2022. Er nannte konkrete Zahlen aus diesen Modellen. Eine Reduktion der Kohle-Stromerzeugung um 5,1 Prozent allein im Jahr 2016. Schäden, die einmal eingetreten seien, könnten nicht rückgängig gemacht werden. Kohlekraftwerke schließe man nicht im Vorbeigehen. Solaranlagen kaufe man nicht im Handumdrehen.

Genau hier zeigt sich der Bruch zwischen den Lagern. Die einen sagten, es passiere schon jetzt etwas Irreversibles. Die anderen sagten, das passiere gerade nicht, und selbst wenn es geschehe, dann nicht wegen dieser Regelung, sondern wegen langfristiger Trends im Energiemarkt, die sowieso laufen. Erdgas verdrängt Kohle. Erneuerbare verdrängen fossile Energie. Das war 2016 schon im Gang, völlig unabhängig vom Clean Power Plan. Diese Beobachtung gehört zu den klügsten Sätzen aus den Memoranden, und sie steht im fertigen Urteil nirgendwo.

Am 9. Februar 2016 traf das oberste Gericht seine Entscheidung. Mit fünf zu vier Stimmen wurde der Stay gewährt. Der Clean Power Plan war damit gestoppt, bevor das D.C. Circuit überhaupt verhandelt hatte. Wenige Tage später starb Antonin Scalia, der mit seiner Stimme die Mehrheit erst möglich gemacht hatte. Die Regelung kam in dieser Form nie wieder zurück. Donald Trump, der 2017 ins Amt kam, beerdigte sie endgültig. Heute, zehn Jahre später, sitzt das Land mit Klimaschäden auf der Bühne der Wirklichkeit, die ohne diesen Stay vielleicht milder ausgefallen wären. Vielleicht. Wir werden es nie wissen.

Aus dieser Entscheidung wuchs eine Praxis, die einen Namen bekommen hat. Shadow Docket. Schattenakte. Es bezeichnet eine Form von Entscheidungen, die das oberste Gericht ohne ausführliche Begründung trifft, oft im Schnellverfahren, manchmal ohne dass öffentlich wird, welcher Richter wie abgestimmt hat. Was lange eine seltene Ausnahme war, ist zum festen Werkzeug geworden. Damals wurde es benutzt, um eine Umweltregelung zu stoppen. Heute wird es benutzt, um Vorhaben Donald Trumps durchzusetzen. Migrationspolitik. Wahlrechtsfragen. Notstandsdekrete. Das Werkzeug bleibt dasselbe. Die Hand wechselt. Das Ziel verändert sich mit jeder Wahl.

Ketanji Brown Jackson, Richterin am Supreme Court

Sonia Sotomayor und Ketanji Brown Jackson haben offen vor dieser Entwicklung gewarnt. Jackson erinnert daran, dass dieses beschleunigte Verfahren früher fast ausschließlich in Fällen mit Todesurteilen angewandt wurde, also dort, wo die Zeit das Leben eines Menschen einholt. Heute wird es auf politisch weitreichende Fragen ausgedehnt, auf Entscheidungen, die das Leben von Millionen verändern, ohne dass die Öffentlichkeit erfährt, wie genau die Mehrheit zustande gekommen ist.

Shannon Bream konfrontiert Neil Gorsuch in dem Interview mit der Frage, ob solche Leaks das Vertrauen der Öffentlichkeit beschädigen. Gorsuch weicht aus. Er gibt keine klare Antwort. Stattdessen wiederholt er den Satz von Transparenz und Schutz der internen Beratung. Er weiß, dass die Frage gefährlich ist, und er weiß, dass jede konkrete Antwort Munition wäre. Also gibt er keine. Er liefert eine Formulierung, die etwas zu sagen scheint, ohne etwas zu sagen.

Aber genau hier liegt das eigentliche Problem. Was öffentlich sichtbar ist, sind die fertigen Urteile. Was verborgen bleibt, sind die Wege, auf denen sie zustande kamen. Die Leaks reißen diese Trennung auf. Sie zeigen ein Gericht, das nicht nur juristisch arbeitet, sondern politisch wirkt. Sie zeigen Mehrheiten, die entscheiden, und Abläufe, die angepasst werden, wenn das gewünschte Ergebnis es erfordert. Mit sechs konservativen und drei liberalen Richterinnen und Richtern hat sich das Gleichgewicht des obersten Gerichts verschoben, deutlicher als zu jedem anderen Zeitpunkt in der jüngeren Geschichte. Diese Mehrheit prägt nicht nur einzelne Urteile. Sie prägt die Art und Weise, wie Entscheidungen überhaupt zustande kommen. Welche Verfahren beschleunigt werden. Welche Argumente Gewicht bekommen. Welche Stimmen durchdringen und welche im Hintergrund verstummen.

Was bleibt, ist ein Gericht, das nach außen Stabilität ausstrahlen will, während im Inneren sichtbar wird, wie umkämpft jede einzelne Entscheidung ist. Die Leaks sind kein Randphänomen. Sie sind kein Skandal, der morgen vorbeigeht. Sie sind ein Beweis dafür, dass selbst an der höchsten Stelle der amerikanischen Justiz die Kontrolle über die eigene Darstellung bröckelt. Wenn die letzte Instanz eines Landes sich gegen die eigene Verschwiegenheit nicht mehr schützen kann, dann zerfällt mit ihr eine der Säulen, auf denen die ganze Republik steht.

Gorsuch sagt, das Gericht müsse das Gleichgewicht wahren. Die Wahrheit ist, dass dieses Gleichgewicht längst kippt. Nicht erst seit den Leaks. Die Leaks zeigen es nur. Sie zeigen, dass in Räumen, in denen man früher beriet, heute gerungen wird. Dass in Akten, die früher verschlossen waren, heute Risse sind, durch die das Licht fällt, ob man will oder nicht. Und dieses Licht zeigt etwas, das keine offizielle Pressemitteilung mehr verdecken kann. Das höchste Gericht der Vereinigten Staaten ist nicht mehr das Gericht, das es sein möchte. Es ist das Gericht, das es geworden ist. Und der Unterschied zwischen beidem ist die eigentliche Geschichte dieser Leaks.

Im Hintergrund bleibt die Klimafrage stehen, kalt und ohne Geduld. Während über die Frage, wann ein Gericht eingreifen darf, gestritten wurde, sind die Emissionen weiter gestiegen. Der Clean Power Plan, der vielleicht schon einen Teil davon hätte abfangen können, wurde gestoppt, bevor er wirken konnte. Heute haben wir 2026 und sehen die Folgen. Brände, Hitzewellen, Dürren, eine Welt, in der die Wetterberichte sich anhören wie alte Endzeitromane. Vielleicht hätte der Clean Power Plan nicht alles geändert. Aber er hätte etwas geändert. Was aus den Memoranden hervorgeht, ist nicht nur eine juristische Geschichte. Es ist auch eine Geschichte darüber, wie ein Land sich selbst um eine Chance gebracht hat und wie eine kleine Mehrheit von Richtern in einem Hinterzimmer eine Entscheidung getroffen hat, deren Folgen wir alle weltweit im Klima atmen.

Das ist die wahre Reichweite dieses Stays. Nicht eine Akte. Nicht eine Vorschrift. Sondern ein Stück Zukunft, das verloren ging, weil sechs Männer und eine Frau in schwarzen Roben sich nicht einigen konnten, was Recht ist und was Politik. Heute lesen wir ihre Memoranden und wir wissen, was wir damals hätten wissen müssen. Es war nie nur Recht. Es war immer auch Politik. Und die Politik hat gewonnen, leise, hinter verschlossenen Türen, in einer Mehrheit, die heute sechs zu drei beträgt.

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Wuschitz
Wuschitz
4 Stunden vor

Es scheint wir taumelt in eine rechtlose Zeit. Das Recht des Stärkeren wird die Devise. Die geschändet Natur wird ihre Rechnung unerbittlich stellen und ein Großteil der Menschheit wird das alles bitter bezahlen.

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