Dubuque (KB) – Donald Trump betritt am 1. November 2026 die Halle in Dubuque, Iowa. Die Menge jubelt, der Präsident nimmt den Beifall entgegen. In zwei Tagen wählen die Amerikaner einen neuen Kongress. Republikanische Kandidaten kämpfen um ihre Mandate, die Benzinpreise belasten die Haushalte, der Krieg gegen Iran ist längst Teil des amerikanischen Alltags geworden. Trump hat für diesen Nachmittag andere Prioritäten. Er wird über einen Krieg sprechen, den er angeblich in 1 Woche gewonnen hätte. Er wird eine Insel verschenkt bekommen haben, ohne dass deren Bewohner davon erfahren hätten. Und er wird erklären, warum seine eigenen Abschweifungen ein Ausdruck von Genialität seien. Die Kameras laufen.
Zusammenschnitt von Donald Trumps teils verstörendem Auftritt in Dubuque, Iowa. Fast alle im Artikel wiedergegebenen Aussagen und Szenen sind darin in der beschriebenen Reihenfolge zu sehen
Auf den ersten Bildern folgen Ausrufe, ein langgezogenes Geräusch, das in den zugelieferten Ausschnitten wie „Boom“ klingt. Trump macht aus der Rede eine Vorführung. Die Stimme steigt, die Hände begleiten die Worte. Dann liefert er ein Urteil über seine bisherige Amtsführung: „Ich habe großartige Arbeit geleistet. Die Preise gehen stark zurück.“ Amerika an der Zapfsäule hat dafür allerdings seinen eigenen Maßstab. Der Preis einer Gallone Benzin wird an einer Leuchttafel angezeigt, die Rechnung später vom Konto abgebucht. Dazwischen passt die Zufriedenheit eines Präsidenten, der seine Leistungen selbst benotet.

Iran kommt früh ins Spiel. „Irgendwann werden wir ihnen den Hammer geben müssen“, erklärt Trump. Ein Hammer ist ein Werkzeug, wenn ein Haus gebaut wird. In den Händen eines Präsidenten, der über Luftangriffe verfügt, bekommt das Wort einen anderen Klang. Wann dieser Schlag erfolgen könnte, welche Ziele gemeint sind und welche politischen Folgen er hätte, sagt Trump in diesem Ausschnitt nicht. Wenige Stunden zuvor hatte er bereits in Mar-a-Lago darüber gesprochen, verbliebene iranische Ziele in 10 Minuten erledigen zu können. Nun steht er in Iowa, wo die Folgen des Krieges längst an den Tankstellen ankommen. Für die höheren Preise sollen sich die Menschen nach seiner Darstellung gedulden. Das sei ein geringer Preis für die Sicherheit der Vereinigten Staaten.
Die amerikanischen Farmer kennen den Unterschied zwischen einer politischen Rede und den Kosten ihres Betriebs. Diesel wird gebraucht, bevor das Feld bestellt ist. Trump hatte bei einem anderen Auftritt über hohe Ölpreise gespottet: „Sie werden sagen: Präsident Trump prahlt damit, wie viel Geld sie verdienen, während die Leute an der Zapfsäule leiden. Das ist mir scheißegal. Wir machen ein verdammtes Vermögen.“ Die Bemerkung stammt aus einem früheren Auftritt und gehört nicht zu dem hier gezeigten Video. In Dubuque lobt er erneut seine Wirtschaftspolitik. Dass hohe Preise für manche Einnahmen bedeuten und für andere eine Belastung, verschwindet zwischen den großen Summen, die er seinem Publikum vorträgt.

Dann erreicht die Rede Grönland. „Unsere Übernahme Grönlands für 0 Dollar. Wisst ihr, dass wir Grönland bekommen haben?“ Trump stellt die Frage, als spreche er über einen Kaufvertrag, dessen Unterschriften längst trocken seien. Eine amerikanische Übernahme der Insel ist allerdings nicht belegt. Grönland ist ein autonomer Teil des Königreichs Dänemark. Die Bewohner besitzen politische Rechte, die sich auch durch eine besonders selbstbewusste Behauptung aus Washington nicht auflösen. Eine Insel mit Menschen und Geschichte erscheint im Vortrag des Präsidenten als Geschäft, bei dem der Käufer nicht einmal bezahlen musste.
Er setzt noch einen drauf: „Wisst ihr, wie lange meine Vereinbarung über Grönland gilt? Unendlich. Für immer. Was für ein Geschäft.“ Selbst die Zeit hat in diesem Satz ihre üblichen Grenzen verloren. Ein Vertrag ohne nachgewiesenen Abschluss, ein Erwerb ohne Kaufpreis, eine Laufzeit ohne Ende. Für einen Grundstücksmakler wäre das eine außergewöhnliche Offerte. Für einen Staatspräsidenten, der die Souveränität eines anderen Landes berührt, ist es eine Behauptung mit außenpolitischem Gewicht. Eine Regierung in Kopenhagen lässt sich nicht durch einen Beifall aus Iowa ersetzen.
„Ich habe ihn Mohammed genannt. Ich habe das aus bestimmten Gründen getan. Ich habe das Recht, euch zu nennen, wie immer ich will. Er ist eine Katastrophe. Er ist ein widerlicher Kerl. Und hoffentlich bekommt er ordentlich den Arsch versohlt, denn das hat er nötig.“ Wen er damit in dieser Passage genau meint, lässt sich aus dem isolierten Ausschnitt allein nicht sicher zuordnen. Die Worte selbst reichen aus. Der Präsident beansprucht die Freiheit, einen politischen Gegner nach Belieben zu benennen, und verbindet diese Freiheit unmittelbar mit einem Wunsch nach dessen Demütigung. Ein Amt, das nach außen mit der Würde einer ganzen Nation auftritt, klingt plötzlich wie ein Streit auf einem Parkplatz.
Trump wechselt zur amerikanischen Innenpolitik. „Transgender für alle“, ruft er, bevor er vor den Demokraten warnt. Dann geht es um die Farmer. „Eure Farmer sind erledigt, wenn die Demokraten reinkommen. Sie hassen Farmer. Niemand hat mehr für Farmer getan als Donald Trump.“ Er spricht über sich selbst in der dritten Person. An diesem Nachmittag scheint das die geeignete Distanz zu sein, um den Umfang der eigenen Verdienste zu würdigen. Iowa ist ein Agrarstaat. Seine Farmer leben mit schwankenden Preisen und politischen Entscheidungen, die sich bis in den nächsten Erntezyklus auswirken. Trump bietet ihnen eine einfache Gleichung an: Ohne ihn drohe der Untergang. Mit ihm sei der Wohlstand sicher. Der Krieg und die aktuellen Energiepreise bleiben in dieser Rechnung störende Größen.
Als Nächstes steht ein Fahnenmast im Mittelpunkt. „Ich habe eine Menge Fahnenmasten. Ich habe sie überall auf meinem Anwesen in Los Angeles. Direkt am Meer, ein großartiger Ort. Ich nenne ihn Fahnenmast-Jim. Sein ganzes Leben macht er nichts anderes.“ Der Mann, den Trump beschreibt, bekommt durch die Erzählung eine Art königlichen Titel für eine sehr bestimmte Tätigkeit. Der Präsident ist von seinen eigenen Fahnenmasten ersichtlich angetan. Die Schilderung dauert lange genug, dass man sich die Anlage am Pazifik vorstellen kann, mit Meerblick und einem Menschen, dessen Lebenswerk sich offenbar auf das Aufrichten von Stangen konzentriert.
Wieder diese Laute. „Biiiing! Biiiing! Biiiiing! Hört heeer! Hört heeer! Hört heeer!“ Trump dehnt Silben, schlägt mit seiner Stimme Kapriolen und verleiht einer Wahlkampfrede die Geräuschkulisse eines Jahrmarkts. Für sich genommen wäre das die harmlose Eigenheit eines Redners, der gern Theater macht. In der Abfolge nach Grönland und Iran verändert es den Eindruck. Eben war die mögliche Anwendung militärischer Gewalt Gegenstand des Vortrags. Jetzt übernimmt ein langgezogenes Klingeln. Die gleichen Menschen applaudieren. Niemand verlangt eine Erklärung dafür, an welcher Stelle der Gedanke eigentlich geblieben ist.
Der Präsident selbst hält diesen Punkt für geklärt. Er nennt seine Methode „The Weave“, das Verweben von Geschichten. „Man erzählt eine Geschichte, und währenddessen kommen andere Geschichten dazu, die damit zusammenhängen“, erklärt er. Dann folge etwa der König von Saudi-Arabien, einige Flugzeuge, eine Folge von „ba, ba, ba“, und schließlich finde alles zum Ausgangspunkt zurück. „Es wird eine Zeit geben, in der ich nicht zum Schluss komme. Dann könnt ihr sagen, das sei Geschwafel. Aber so, wie ich das mache, ist es verdammte Genialität, okay?“ Später fügt er hinzu: „Das ist kein Geschwafel. Das ist Genie.“ Ein Redner verleiht sich selbst den höchsten Preis für einen Vortrag, dessen Ordnung er soeben noch erklären musste.

Mike Johnson, der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, tritt hinzu. Mit Trump direkt neben sich erzählt Johnson von Anrufen mitten in der Nacht. „Der Mann ruft mich um ein Uhr morgens an und auch um 5 Uhr.“ Dann imitiert er die Stimme des Präsidenten: „Mikey, schläfst du?“ Die Antwort liefert er gleich mit: „Nein, Sir, natürlich nicht. Schlaf ist etwas für Weichlinge.“ Die Versammlung lacht. Johnson bemerkt, wen er vor sich hat, und entschuldigt sich: „Ich werde die Nachahmung jetzt nicht vor Ihnen machen. Tut mir leid, ich hatte das nicht geplant.“ Der mächtige Parlamentspräsident spielt einen übermüdeten Mitarbeiter, der den nächtlichen Anruf seines Chefs fürchtet. Trump steht daneben. In Washington braucht Johnson die Stimmen seiner Fraktion. In Dubuque genügt ein Scherz, um die Rangordnung sichtbar zu machen.
Dann richtet sich die Kamera wieder auf Trump. Er zieht die Laute in die Länge, macht „Ahhh“, bewegt seinen Körper in einer Weise, die in den Aufnahmen eigentümlich wirkt. Mehr lässt sich aus den sichtbaren Gesten seriös nicht ableiten. Der Präsident ist auf einer Wahlkampfveranstaltung, seine Bewegungen gehören zu seiner Darbietung. Eine medizinische Erklärung dafür wäre erfunden. Trotzdem lässt sich die Szene beschreiben, ohne sie zu entschuldigen oder nachträglich zu dramatisieren: Ein Mann, der über Krieg entscheiden kann, füllt einen Teil seiner öffentlichen Rede mit Geräuschen und körperlichen Verrenkungen.
Auf dem Podium stehen nun weitere Republikaner. Zach Lahn bewirbt sich um das Gouverneursamt. Ashley Hinson will für Iowa in den Senat einziehen. Die Kandidaten loben Trump und seine Politik. Hinson war zuvor selbst Gegenstand einer seiner Abschweifungen geworden. „Ich kenne Ashley schon lange, und sie war ein bisschen schwerer“, hatte er erklärt, bevor er ihr Gewichtsverlust lobte. Er räumte dabei ein, die Bemerkung könne unangebracht sein. Die Kandidatin steht vor einer schwierigen Wahl gegen den Demokraten Josh Turek. Der Präsident findet dennoch Gelegenheit, öffentlich über ihre Figur zu sprechen. Später tauschen beide einen unbeholfenen Kuss auf die Wange aus.
Der Wahlkampf ist enger, als es die republikanische Tradition Iowas vermuten ließe. Trump gewann den Staat 2024 mit 13 Prozentpunkten Vorsprung. Die Republikaner verfügen über rund 180.000 mehr registrierte Wähler. Dennoch sind der Senatssitz und mehrere Wahlkreise hart umkämpft. Zach Nunn und Mariannette Miller-Meeks werben ebenfalls um Stimmen. Beide unterstützten inzwischen eine Resolution, die Trumps Befugnisse im Krieg gegen Iran beschränken sollte, nachdem sie entsprechende Schritte früher abgelehnt hatten. In Dubuque präsentieren sie sich trotzdem an seiner Seite. Mike Johnson preist die republikanischen Bewerber. Die Wähler sollen ein geschlossenes Lager sehen, obwohl sich dessen Abgeordnete bereits öffentlich über die Macht des Präsidenten gestritten haben.
Die Kandidatin, die Trump auf dem Podium lobt, hatte ihrerseits vor einem demokratischen Senat unter Chuck Schumer gewarnt. Vor den Fernsehkameras bemühen sich die Republikaner, den Wahlabend als Entscheidung über die Zukunft des Landes zu schildern. Draußen standen Demonstranten mit Schildern. „Wählt einen Clown, bekommt einen Zirkus“, hieß es auf einem. Im Saal wurden Protestierende mehrfach übertönt und hinausbegleitet. Trump behauptete ohne vorgelegten Beleg, es handele sich um bezahlte Störer. „Ich könnte ein bisschen Liebe gebrauchen“, sagte er. Hinter ihm saß ein Mann in einem T-Shirt mit der Aufschrift „I love ICE“. Als Trump eine protestierende Person ansprach, folgte die Beschimpfung: „Du bist ein dummer Mensch.“ Die widersprechende Stimme verstummte unter den Rufen der übrigen Halle.
Kurz vor dem Ende widmet sich Trump noch einmal Kamala Harris. „Kaaaameealaaa, Koomaaala, Kamaleeee, Kumalaaaa.“ Er verbiegt ihren Namen, bis aus der früheren Vizepräsidentin eine Reihe von Lauten geworden ist. Das Verfahren kennt man aus Schulhöfen. Dort soll die Verballhornung eines Namens jemanden kleinmachen, ohne dass eine sachliche Auseinandersetzung nötig wäre. In Dubuque geschieht das vor Kameras und Menschen, die über die künftige Zusammensetzung des amerikanischen Kongresses entscheiden sollen. Harris sitzt an diesem Nachmittag nicht auf dem Podium. Ihr Name reicht dennoch als Material für den nächsten Beifall.
Dann ist die Rede vorbei. Trump tanzt beim Abgang, wie bei früheren Auftritten zu seiner Musik, die Arme vor dem Körper. Der Ausschnitt endet mit einem Präsidenten, der sich von seinem Publikum verabschiedet. Das eigene Urteil über den Vortrag hatte er längst gefällt. Genialität. Kein Geschwafel. Dazwischen lagen der behauptete Kauf Grönlands für 0 Dollar und die Drohung gegen Iran. Die Zuschauer konnten hören, wie ein politischer Anspruch ohne Beleg in eine Gewissheit verwandelt wird, sobald ihn der Präsident nur laut genug ausspricht.

Vor der Halle hatte das Vorbereitungsteam des Präsidenten noch einen weiteren Eingriff versucht. An der Außenwand des Five Flags Civic Center befindet sich das rund 32 Meter lange Wandbild „Solidarity“ der Künstlerin Shelby Fry. 10 erhobene Fäuste unterschiedlicher Hautfarben bilden den Schriftzug. Die Stadt hatte das Werk 2020 nach den Protesten infolge des Todes von George Floyd in Auftrag gegeben. 80 Freiwillige halfen bei der Ausführung. Vor Trumps Besuch wurde eine Plane darübergelegt. Nach Angaben des Hallenbetreibers stammte die Anordnung von Trumps Vorbereitungsteam, das eine amerikanische Flagge anbringen wollte. Die Stadtverwaltung erklärte, eine solche Veränderung der Fassade sei weder beantragt noch genehmigt worden. Sie ließ die Plane entfernen.

Die Geschichte dieses Wandbilds reicht weiter zurück als der jüngste Wahlkampf. Dubuque erlebte in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren rassistische Einschüchterungen, darunter brennende Kreuze im Umfeld der Ernennung eines schwarzen Schuldirektors. Der frühere Bürgermeister Roy Buol erinnerte bei der Entstehung des Gemäldes an dieses Erbe. Die Fäuste sollten daran erinnern, dass eine Stadt aus Menschen besteht, deren Würde nicht vom Beifall einer Mehrheit abhängt. Für eine Wahlkampfveranstaltung ließ sich das Bild vorübergehend verdecken. Dauerhaft beseitigen durfte es der Besucher nicht.
Während Trump in der Halle über die angeblichen Erfolge seiner Regierung sprach, blieben die hohen Benzinpreise ein Wahlkampfthema. Der Präsident verwies auf die Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten und versprach sinkende Preise. Viele Amerikaner verbinden die Kosten mit dem Krieg gegen Iran. Auch die Zustimmungswerte setzen seiner Selbstdarstellung Grenzen: Ein veröffentlichter Durchschnitt von Umfragen verzeichnete 37 Prozent Zustimmung und 60 Prozent Ablehnung. Trump hielt dem die vollen Säle entgegen. Menschen, die Eintrittskarten für einen Auftritt wollen, ersetzen in seiner Rechnung die Menschen, die ihn ablehnen.
Der Präsident hatte außerdem behauptet, die Presse müsse für ungünstige Umfragen strafrechtlich belangt werden. Er bezeichnete Medien, die über seine Unbeliebtheit berichten, als große Gefahr für das Land. Solche Forderungen werfen eine ernstere Frage auf als die Herkunft seiner Lautmalereien. Eine Demokratie muss aushalten, dass Zahlen veröffentlicht werden, die den Mächtigen missfallen. Gerade deren Fähigkeit, das Ergebnis zu akzeptieren, wird durch Wahlen überprüft. Trump verlangt Vertrauen für seine eigenen Behauptungen und droht denen, die andere Zahlen vorlegen. Der Raum zwischen beidem ist die Freiheit, ihn zu kritisieren.
Am 3. November werden die Amerikaner entscheiden, wer sie im Kongress vertritt. In Iowa ging es an diesem Sonntag um echte Mandate, um die Kosten des Krieges und um die Frage, wie weit ein Präsident seine Macht ausdehnen darf. Trump sprach über die Unendlichkeit eines Grönlandgeschäfts, das nicht stattgefunden hat. Er erklärte seine Geräusche zur Kunst und seinen Vortrag zum Genie. Zum Schluss tanzte er aus der Halle. Draußen standen die 10 Fäuste wieder sichtbar an der Wand. Über ihnen das Wort, das man vor seinem Besuch hatte verdecken wollen: Solidarität.
Midterms: Stand 2. November 2026
Einen Tag vor den amerikanischen Kongresswahlen liegen die Demokraten in den landesweiten Umfragen vorn. Der Durchschnitt von RealClearPolling weist 51,8 Prozent für die Demokraten und 43,3 Prozent für die Republikaner aus, ein Vorsprung von 8,5 Prozentpunkten.
Besonders umkämpft sind die Senatswahlen in Alaska zwischen Mary Peltola und Dan Sullivan sowie in Iowa zwischen Josh Turek und Ashley Hinson. In Texas liegt der Demokrat James Talarico in den jüngsten Umfragen knapp vor dem Republikaner Ken Paxton, in Ohio führt Sherrod Brown gegen Jon Husted. Auch Maine mit Susan Collins und Janet Mills beziehungsweise dem demokratischen Herausforderer, Michigan mit Abdul El-Sayed und Mike Rogers sowie North Carolina mit Roy Cooper und Michael Whatley gehören zu den entscheidenden Wahlkämpfen.
Die Republikaner verteidigen derzeit eine Senatsmehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Die Demokraten benötigen unter den gegenwärtigen Mehrheitsverhältnissen einen Nettozuwachs von 4 Sitzen, um den Senat zu übernehmen. Im Repräsentantenhaus entscheidet die Verteilung der 435 Mandate über die Mehrheit. Die Umfragen zeigen einen deutlichen landesweiten Vorsprung der Demokraten, während der Kampf um den Senat wesentlich enger ist.
Fortsetzung folgt…
Updates – Kaizen Kurznachrichten
Alle aktuellen ausgesuchten Tagesmeldungen findet ihr in den Kaizen Kurznachrichten.
Zu den Kaizen Kurznachrichten In English