Beirut unter Beschuss – Israel reagiert auf Raketen der Hisbollah!
Israel hat in der Nacht mehrere Ziele in Beirut angegriffen, nachdem die libanesische Miliz Hisbollah Raketen über die Grenze abgefeuert hatte. Das israelische Militär erklärte, ein Geschoss sei abgefangen worden, weitere seien in offenem Gelände niedergegangen. Verletzte oder größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Die Hisbollah begründete ihren Angriff als Reaktion auf die Tötung von Irans oberstem Führer Ali Chamenei durch US- und israelische Luftschläge am Samstag. Es ist das erste Mal seit mehr als einem Jahr, dass die Hisbollah einen Angriff auf Israel für sich reklamiert. Damit weitet sich der Konflikt erneut auf die libanesische Hauptstadt aus, nachdem die Grenze zuletzt vergleichsweise ruhig geblieben war. Beirut, das sich erst mühsam von früheren Gefechten erholt hatte, rückt wieder in den Mittelpunkt militärischer Vergeltung. Während Israel von gezielten Reaktionen spricht, verweist die Hisbollah auf Vergeltung für Teheran. Die Lage an der Nordgrenze Israels bleibt damit hochgradig angespannt.
Canberra bleibt außen vor – Australien unterstützt politisch, nicht militärisch!

Australiens Außenministerin Penny Wong hat eine direkte Beteiligung ihres Landes an Militärschlägen gegen Iran ausgeschlossen. Australien habe sich an den Angriffen nicht beteiligt und werde dies auch künftig nicht tun, sagte sie im australischen Fernsehen. Zugleich stellte Wong klar, dass Canberra die militärischen Maßnahmen der Vereinigten Staaten und Israels unterstütze, sofern sie darauf zielten, eine iranische nukleare Fähigkeit zu verhindern. Australien ist enger Verbündeter Washingtons und hatte sich 2003 am Irakkrieg beteiligt. In der aktuellen Lage zieht die Regierung jedoch eine klare Linie zwischen politischer Unterstützung und militärischer Teilnahme. Wong verwies zudem auf Vorwürfe, Iran habe Terrorismus unterstützt und Angriffe auf australischem Boden gelenkt. Im vergangenen Jahr wies Australien den iranischen Botschafter aus, nachdem den Revolutionsgarden vorgeworfen worden war, antisemitische Brandanschläge in Sydney und Melbourne gesteuert zu haben. Teheran bestreitet diese Anschuldigungen. Canberra positioniert sich damit fest an der Seite seiner Partner, ohne eigene Streitkräfte in den Konflikt zu entsenden.
Araghchi vor den Vereinten Nationen – Teheran spricht von einem Bruch der Grundregeln

Irans Außenminister Abbas Araghchi hat die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei in einem Schreiben an die Vereinten Nationen als schwerwiegenden und beispiellosen Bruch grundlegender Regeln zwischen Staaten bezeichnet. Er fordert vom Sicherheitsrat Maßnahmen, um die Verantwortlichkeit der Vereinigten Staaten und Israels zu sichern. Araghchi warnt, ein solches Vorgehen verletze nicht nur etablierte Prinzipien des Völkerrechts, sondern reiße die Büchse der Pandora auf, die das Fundament staatlicher Gleichheit und die Stabilität des internationalen Systems untergrabe. Teheran versucht damit, den Konflikt aus der militärischen Ebene in die juristische Arena zu verlagern und internationale Unterstützung zu mobilisieren. Ob der Sicherheitsrat in der aktuellen Konstellation handlungsfähig ist, bleibt offen. Doch die Wortwahl aus Teheran zeigt, dass der Streit längst nicht nur mit Raketen geführt wird, sondern auch mit juristischen Argumenten und diplomatischem Druck.
Bagdad unter Spannung – Golfstaaten fordern Stopp
In Bagdad sind Trauerzüge für Ajatollah Ali Chamenei in Gewalt umgeschlagen. Dutzende Demonstranten versuchten, in die stark gesicherte Grüne Zone vorzudringen, in der sich unter anderem die US-Botschaft befindet. Irakische Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Schallgranaten ein, um die Menge zurückzudrängen. Das militärische Koordinationskommando teilte mit, einige Sicherheitskräfte seien auf der Hängebrücke im Zentrum der Stadt aus der Menge heraus beschossen worden. Man habe jedoch nicht zurückgeschossen. Die Lage blieb angespannt, während sich die Proteste gegen die Tötung des iranischen Religionsführers richteten und zugleich die fragile Balance Iraks zwischen Washington und Teheran sichtbar machten. Das Land steht seit Jahren zwischen beiden Lagern und versucht, eine direkte Konfrontation auf eigenem Boden zu vermeiden. Die Ereignisse in der Hauptstadt zeigen, wie schnell sich regionale Konflikte in innerstaatliche Spannungen übersetzen.
Die Außenminister von Katar, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Oman und Bahrain haben Iran in einer virtuellen Krisensitzung aufgefordert, die Angriffe auf ihre Territorien umgehend einzustellen. Sie erklärten, die Raketen- und Drohnenangriffe verletzten ihre Souveränität und gefährdeten die regionale Sicherheit. Nach den US-israelischen Schlägen auf Iran hatte Teheran eine Angriffswelle gestartet, die neben US-Stützpunkten auch zivile Infrastruktur traf, darunter Flughäfen, Hotels und Wohngebiete. Auch Jordanien wurde nach Angaben der Minister betroffen. Die sechs Staaten betonten ihr „rechtliches Recht auf Selbstverteidigung“ im Rahmen des internationalen Rechts. Damit signalisieren sie Geschlossenheit gegenüber Teheran, ohne jedoch eigene militärische Schritte im Detail zu benennen. Die Region steht damit nicht nur militärisch, sondern auch diplomatisch unter Druck.
Paris verstärkt Präsenz im Roten Meer – Zwei Kriegsschiffe für den Schutz der Handelswege

Frankreich entsendet in den kommenden Tagen zwei Kriegsschiffe ins Rote Meer und schließt sich damit einer bestehenden Mission der Europäischen Union an. Hintergrund sind wachsende Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Iran. Nach einer außerordentlichen Videoschalte der EU-Außenminister hieß es, die Zahl ziviler Schiffe, die um Schutz ersuchen, sei deutlich gestiegen. Die zusätzlichen französischen Einheiten sollen die laufenden Operationen verstärken und zur Absicherung des Seeverkehrs beitragen. Ziel sei es, die maritimen wirtschaftlichen Interessen Europas zu schützen. Der strategisch wichtige Seeweg durch die Straße von Hormus ist nach Angaben aus Brüssel nicht vollständig gesperrt, der Verkehr verlaufe jedoch unregelmäßig, einige Schiffe passieren, andere weichen aus. Die Lage bleibt damit angespannt, während Europa seine militärische Präsenz zur Sicherung zentraler Handelsrouten ausbaut.
London, Paris, Berlin stellen sich hinter Washington – Bereitschaft zu Abwehrmaßnahmen gegen Iran

Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben ihre Bereitschaft erklärt, gemeinsam mit den Vereinigten Staaten und regionalen Partnern daran mitzuwirken, Irans Vergeltungsangriffe zu stoppen. In einer gemeinsamen Erklärung äußerten sich Premierminister Keir Starmer, Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz „bestürzt“ über die aus ihrer Sicht rücksichtslosen Angriffe Teherans, die Soldaten und Zivilisten ihrer Verbündeten in der Region gefährdeten. Man werde Schritte ergreifen, um eigene Interessen und die der Partner zu verteidigen. Dazu könne auch die Unterstützung notwendiger und verhältnismäßiger Verteidigungsmaßnahmen gehören, um Irans Fähigkeit zur Abfeuerung von Raketen und Drohnen an deren Ursprung zu zerstören. Konkrete operative Details nannten die drei Regierungen nicht. Die Erklärung markiert jedoch eine enge Abstimmung der drei größten europäischen Staaten mit Washington in einer Phase, in der sich der Konflikt weiter ausweitet und militärische Optionen offen diskutiert werden.
Bilder aus dem All – Satellitenaufnahmen dokumentieren Zerstörung in Iran und am Golf

Satellitenbilder geben einen ersten sichtbaren Überblick über das Ausmaß der Angriffe zwischen Israel und Iran. Eine Aufnahme des Analyseunternehmens Vantor zeigt dichten Rauch über dem Marinestützpunkt Konorak im Süden Irans. Ein Schiff liegt dort brennend im Hafenbecken, eine dunkle Fahne steigt senkrecht in den Himmel. Weitere Bilder von Planet Labs PBC zeigen eine ausgedehnte Rauchwolke über der Uferpromenade von Dubai.

Nach Angaben des US-Zentralkommandos trafen iranische Angriffe mehrere Ziele in der Stadt, darunter zwei Flughäfen, mindestens ein Hotel an der Küste sowie einen Hafenbereich. Die Satellitendaten bestätigen damit Schäden weit über militärische Einrichtungen hinaus. Während offizielle Stellen noch Details prüfen, liefern die Aufnahmen aus dem All eine nüchterne Bestandsaufnahme dessen, was am Boden bereits Realität ist.
Gold, Weißes Haus, TikTok – Brady Tkachuk zwischen Jubel und Gegenwind

Brady Tkachuk steht nach dem Olympiasieg der US-Eishockeymannschaft im Zentrum einer Debatte, die längst über Sport hinausgeht. Der Kapitän der Ottawa Senators erlebte nach dem Goldgewinn gegen Kanada einen Empfang im Weißen Haus und einen Anruf von Donald Trump. In der Euphorie lachten einige Spieler über eine Bemerkung des Präsidenten, er müsse auch das Frauenteam einladen, sonst drohe ihm ein Amtsenthebungsverfahren. US-Kapitänin Hilary Knight nannte das später geschmacklos. Tkachuk sagte, der Moment habe ihn überrumpelt. Man komme gerade vom Eis, sei Weltmeister, dann rufe der Präsident an. Vieles geschehe in Sekunden. Gleichzeitig betonte er den Respekt gegenüber dem Frauenteam, mit dem man im Olympischen Dorf Zeit verbracht und dessen Spiele man besucht habe.
Das Video zeigt einen Ausschnitt mit Brady und Matthew Tkachuk, dessen Tonspur nachträglich verändert wurde, sodass Brady scheinbar eine beleidigende Bemerkung äußert. Er selbst wies die Darstellung zurück und bezeichnete den Clip als eindeutig manipuliert. (Video-Link: https://www.tiktok.com/@whitehouse/video/7609740037386702093
Für zusätzlichen Wirbel sorgte ein Video auf dem offiziellen TikTok-Konto des Weißen Hauses. Darin wurde eine Szene aus einem früheren Turnier so nachvertont, dass Tkachuk scheinbar beleidigende Worte über Kanadier sagt. Mehr als elf Millionen Aufrufe später stellt er klar: Die Stimme sei nicht seine, die Lippen passten nicht, diese Worte kämen ihm nie über die Lippen. Auch der angebliche Ruf „Schließt die Nordgrenze“ während des Telefonats mit Trump stamme nicht von ihm. Es sei verrückt, wie schnell sich solche Behauptungen verbreiten, sagt er, besonders wenn man in Ottawa spielt und jeden Abend alles für die Stadt gibt.
Teamkollege Jake Sanderson räumte ein, das Lachen beim Telefonat sei ein Fehler gewesen, vieles sei jedoch übertrieben worden. Drake Batherson verteidigte die Feier im Weißen Haus als normalen Jubel nach einem Titelgewinn, unabhängig von Politik. Trainer Travis Green betonte, es gehe um einen sportlichen Erfolg, nicht um politische Statements. Während die Senators beim „Frauen im Sport“-Abend gegen Detroit antreten und im Rennen um die Playoff-Plätze sechs Punkte Rückstand auf Boston haben, zeigt der Fall Tkachuk, wie schnell sportlicher Triumph in ein politisches Minenfeld geraten kann.
Zaun, Kernkraft, Klimaleugnung – Die AfD und ihr Plan für Baden-Württemberg ist jenseits der Realität

Nach zehn Jahren Opposition verspricht die AfD zur Landtagswahl 2026 ein Comeback für Baden-Württemberg. Ihr Programm setzt auf billigeren Strom durch staatlich finanzierte Energierabatte in Höhe von 400 Millionen Euro und auf die Rückkehr zur Kernkraft. Mit „Buy BW“ sollen Behörden verpflichtet werden, Fahrzeuge aus heimischer Produktion zu kaufen. Die Autoindustrie gilt als Schlüsselbranche, synthetische Kraftstoffe, Wasserstoff und effiziente Verbrennungsmotoren sollen gezielt gefördert werden. Gleichzeitig will die Partei deutsche Fachkräfte aus dem Ausland zurückholen und deren Abwanderung stoppen. In der Migrationspolitik fordert die AfD mehr Abschiebungen, eine personelle Aufstockung von Polizei und Abschiebebehörden sowie eine Verlagerung der Zuständigkeit auf die Regierungspräsidien. Asylbewerber sollen nur noch Sachleistungen erhalten und keine Arbeitserlaubnis mehr bekommen. Unterkünfte gelten der Partei als Sicherheitsrisiko und sollen in die Nähe der Regierungspräsidien verlegt werden. Die Hürden für die deutsche Staatsbürgerschaft sollen steigen, Bürgergeld erst nach zehn Jahren Tätigkeit ohne Sozialleistungen möglich sein.
In der Bildung will die AfD das dreigliedrige Schulsystem festschreiben, die Schulpflicht in eine Bildungspflicht umwandeln und Homeschooling ermöglichen. Inklusion soll nicht zwingend Vorrang haben, Sonderschulen sollen erhalten bleiben. An Hochschulen sollen Gleichstellungsbeauftragte abgeschafft und Quoten untersagt werden. Verkehrspolitisch setzt die AfD auf das Auto, lehnt Tempolimits und CO2-Abgaben ab und will Autobahnen ausbauen. Gleichzeitig fordert sie mehr Züge und Lokführer für Ballungsräume. Beim Klimaschutz bestreitet die Partei eine menschengemachte Klimakrise und hält entsprechende Maßnahmen für überflüssig. Statt Überwachungskameras setzt sie auf einen Grenzzaun und eine eigene baden-württembergische Grenzpolizei. Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider weist darauf hin, dass viele Forderungen auf Bundesebene entschieden würden und eine Umsetzung auch deshalb fraglich sei.

AfD folgt MAGA.
Außer unglaubliches Kopfschütteln fällt einem dazu nichts ein.
Das Grundgesetz ist Ihnen bei den Forderungen offensichtlich im Weg.
Ebenso rechtsaatliche Erfordernisse.
In ihrer Vorstellung schaffen sie Demokratie ab, so wir ihr Vorbild Trump.
Wer AfD wählt, sollte sich klar sein, was deren wahre Ziele sind.
War den Golfstaaten nicht klar, was ein Angriff auf den Iran, mit der Tötung hochrangiger Mullahs, bedeuten würde?
Der Iran hat klar kommuniziert, dass man auf Militärschläge mit Raketen antworten werde.
Auf Stützpunkte der USA in Anreinern.
Aber ggf auch auf Infrastruktur der Unterstützer.
Nun ist der Krieg plötzlich in den wohlhabenden Golfstaaten.
Nicht im armen Ghaza, nicht im Irak oder Syrien.
Nein, die Rakten treffen mitten in den Luxus, in das beschauliche Leben der Scheichs.
Ich bin besorgt, dass Frankreich, UK und Deutschland derart hinter Washington stellen.
Trump greift völkerrechtswidrjg an, aber ihm sagt man Unterstützung zu.
Verdrehte Welt.
Australien zieht eine rote Linie und sagt nur diplomatische Unterstützung zu. Was ich sehr gut finde.
Russland und China sind bis auf den Schlagabtausch in der UN erstaunlich still.
Auch die Türkei.
Laura Loomer tönt „..der Iran hat die USA 47 Jahre angegriffen und der 47. Präsident beendet das“
Und schon befürworten die MAGA den Krieg und bejubeln ihren starken Präsidenten.
Wen interessiert da noch das Wahlversprechen „Keinen Krieg“.
Was sagt eigentlich Infantino. Er hat doch jetzt einen libanesischen Pass…..
Und die Epstein Files rücken wunschgemäß in den Hintergrund.
Tkachuk ist der Spieler, der Trump seine Goldmedaille mit einem debilen Grinsen überreicht.
Der mit dem irren Patel rum hüpft.
Trump ist nicht erst seit gestern im Amt.
Jeder weiß, wie er tickt.
Sich jetzt, aufgrund deutlicher Kritik, raus zu reden „ich war überrumpelt“ ist in meinen Augen lächerlich.
Sie sind nicht vom Eis direkt ins WH gefahren.
Sagen wir wie es ist, die erschienen Spieler haben schlicht kein Rückgrat und reden sich jetzt raus.
5 hatten Rückgrat!