28. November 2025 – Kurznachrichten

VonTEAM KAIZEN BLOG

November 28, 2025

Weidel feiert Trump und Putin – und zeigt, wie gefährlich die AfD wirklich ist!

Alice Weidel präsentiert sich im Fernsehen als jemand, der angeblich schon immer Recht hatte. Sie behauptet, Trump und Putin würden nun das umsetzen, was die AfD seit Jahren fordere. Was sie verschweigt: Es geht nicht um Diplomatie, sondern um einen Kurs, der Europas Sicherheit verspielt und Russland belohnt. Während die EU versucht, eine Kapitulation der Ukraine zu verhindern, spricht Weidel davon, man habe „rote Linien“ Moskaus verletzt – als müsse Europa sich fremden Drohkulissen beugen. Sie tut so, als sei Putins Angriff ein Missverständnis gewesen und nicht ein klarer Bruch des Völkerrechts. Ihre Botschaft passt perfekt zu einem Russland, das seit Jahren versucht, Europa zu spalten. Statt Solidarität mit einem überfallenen Land zu zeigen, übernimmt die AfD die Argumente des Kremls und erklärt sie zur deutschen Staatsraison. Das ist kein außenpolitischer Realismus, sondern ein politisches Angebot an einen Kriegsverbrecher, der Grenzen mit Waffen verschiebt.

Während Trump mit Putin einen Deal auslotet, der die Ukraine schwer beschädigen würde, sieht die AfD darin eine historische Chance. Nicht für Frieden, sondern für eine Neuordnung nach ihren Vorstellungen: ein Europa, das sich Russland annähert, die NATO schwächt und demokratische Partner zurücklässt. Weidels Worte zeigen, wie sehr die AfD eine Zukunft will, in der Deutschland nicht mehr zu seinen Bündnissen steht, sondern sich an Mächte anlehnt, die mit Einschüchterung und Erpressung Politik machen. Jeder Schritt in diese Richtung würde Europa instabiler machen und Deutschland verwundbarer. Doch für die AfD zählt nicht die Sicherheit des Kontinents, sondern die politische Nähe zu jenen Regimen, die ein offenes, freies Europa als Bedrohung sehen. Weidel nennt das Diplomatie. Für viele andere ist es ein gefährlicher Rückschritt, der zeigt, wie tief die AfD längst im Fahrwasser fremder Interessen schifft. Was wir nicht verstehe: warum erhalten Menschen, die solche Aussagen von sich geben, Sendezeit? Deutschland wird es wohl dann tatsächlich erst verstehen, wenn diese Partei einen Regierungsauftrag erhält und da stehen die Chancen bei kommenden Landtagswahlen im Osten von Deutschland nicht besonders schlecht.

Orbán bei Putin – ein EU-Partner auf Abwegen, der schon lange kein Partner mehr ist!

Viktor Orbán sitzt im Kreml und bedankt sich dafür, dass Ungarn weiter mit russischem Öl und Gas beliefert wird, während der Rest Europas versucht, sich von Moskau zu lösen. Er beruft sich auf nationale Energieinteressen, verschweigt aber, dass diese Abhängigkeit ein politischer Schutzschirm für Putin ist. Möglich wird der Kurs auch durch eine Ausnahme, die Orbán sich zuvor bei Trump in Washington gesichert hat: Ungarn ist von Teilen der US-Sanktionen gegen Lukoil und Rosneft ausgenommen. Während andere EU-Staaten für 2027 einen Ausstieg aus russischen fossilen Energien planen, baut Orbán die Verbindung noch aus. Putin lobt seine „ausgewogene“ Haltung, weil sie genau dem dient, was der Kreml braucht: ein Spaltpilz in der EU, der russische Interessen als unentbehrliche Vernunft verkauft.

Ein Bild, das zeigt, wie weit Trump inzwischen geht

Ein Mann hält ein Plakat mit der Aufschrift „Trump 2028, Yes!“, der Blick fest, fast herausfordernd. Es wirkt nicht wie ein Wahlaufruf, sondern wie eine Drohung: Er bleibt, egal, was die Regeln sagen. Die Szene hat etwas Unruhiges, weil sie nicht von demokratischen Abläufen spricht, sondern von einem Anspruch auf Dauer. Der Zusatz „TrumPLICANS!“ ist keine harmlose Parole. Es ist die Aussage, dass eine ganze Partei nicht mehr als Partei existiert, sondern als Gefolgschaft einer einzigen Person. Das zerstört jede innere Kontrolle und jede Form politischer Eigenständigkeit. Das Plakat zeigt, wie selbstverständlich Trump davon ausgeht, dass er seine politische Präsenz verlängert, als wäre Macht kein Amt, sondern Besitz. Es geht nicht um Programme, nicht um Ergebnisse, nicht um die Zukunft eines Landes – sondern darum, dass er weitermacht und die Partei sich seinem Willen anpasst. Wer das Bild nüchtern betrachtet, sieht eine gefährliche Normalisierung. Die Vorstellung, dass eine einzelne Figur über Jahre hinweg jede Debatte dominiert, erstickt das, was demokratische Politik ausmacht: Wechsel, Verantwortung, Grenzen. Das Foto sagt leise, aber eindeutig: Er will bleiben. Und er traut sich inzwischen, es offen zu zeigen.

Trump instrumentalisiert ein Attentat – und erklärt alle Migranten zum Sündenbock

Nachdem die 20-jährige Nationalgardistin Sarah Beckstrom ihren Verletzungen erliegt und ihr Kollege Andrew Wolfe weiter in Lebensgefahr schwebt, nutzt Trump den Schockmoment, um gegen Migration loszuschlagen. Er fordert einen „dauerhaften Stopp“ von Zuzug aus ärmeren Staaten und kündigt an, Millionen Menschen ihren Status zu entziehen. Dass der Täter ein afghanischer Ex-Verbündeter der USA ist, der über das Evakuierungsprogramm nach dem Truppenabzug kam und sein Asyl am Ende unter der eigenen Regierung bewilligt wurde, verschweigt er weitgehend. Statt über Verantwortung, Einsatzbefehle und Sicherheitsversagen zu sprechen, erklärt er Millionen Ausländer pauschal zu Mitverursachern von Kriminalität, Wohnungsnot und gesellschaftlichen Problemen. Studien, die das Gegenteil zeigen, wischt er beiseite. Zurück bleibt eine Familie, die um ihre Tochter trauert – und ein Präsident, der aus ihrem Tod politisches Kapital schlagen will.

Druck auf Kiew – Korruptionsermittler durchsuchen Yermaks WohnungJermaks Sturz erschüttert Kiews Machtzentrum

In Kiew durchsuchen Anti-Korruptionsbehörden die Wohnung von Andrij Jermak, dem engsten Vertrauten von Wolodymyr Selenskyj, im Präsidentenkomplex – kurz darauf tritt der Chef des Präsidialamts zurück. Offiziell ist er kein Beschuldigter, doch die Razzia fällt in eine Phase, in der die USA massiven Druck machen, endlich ein Friedensabkommen mit Russland zu unterschreiben. Parallel läuft eine große Ermittlungswelle im Energiesektor, bei der über hundert Millionen Dollar Schaden im Raum stehen und ein früherer Geschäftspartner Selenskyjs als Drahtzieher gelten soll. Mehrere Minister sind bereits zurückgetreten, die Regierungsfraktion ist in Aufruhr und fürchtet um ihre Glaubwürdigkeit. Die EU erinnert Kiew daran, dass der Weg in die Union nur mit sichtbarer Härte gegen Korruption denkbar ist. Jermak war bisher der Mann, der Reisen, Personal und Verhandlungen mit Washington und Moskau steuerte.

Andrij Jermak, Selenskyjs mächtigster Vertrauter und Schlüsselmann der Genfer Verhandlungen, tratt nach dieser Razzia wegen Korruptionsverdachts zurück. Die Ermittlungen reichen tief in den Präsidentenapparat hinein und treffen ausgerechnet den Mann, der den Zugang zu Selenskyj kontrollierte wie kaum ein anderer. Kiew steht nun vor der Frage, ob dieser Rücktritt ein Neubeginn ist – oder erst der Anfang eines weit größeren Skandals. Sein Fall zeigt, wie eng Frontlinie, Machtpolitik und alte Netzwerke in der Ukraine noch immer beieinanderliegen.

An der Börse steigen die Kurse – und die Nervosität gleich mit

An der Wall Street gehen die Indizes mit Gewinnen in den letzten Handelstag im November. Der S&P 500 legt leicht zu, die Techwerte drehen nach einem schwankungsreichen Monat größtenteils ins Plus. Bitcoin springt wieder über 92.000 Dollar, während Einzelwerte wie Coinbase und Chipkonzerne vom Hochseilgarten der Krypto- und KI-Euphorie profitieren. Zugleich hängt alles an der Frage, ob die US-Notenbank im Dezember die Zinsen erneut senkt. Die Konjunkturdaten sind zwiespältig: Ein Jobmarkt, der an Tempo verliert, trifft auf eine Inflation, die wieder anzieht. Händler wetten trotzdem auf eine weitere Zinssenkung, in der Hoffnung, dass billigeres Geld den Markt trägt. Doch je stärker die Kurse steigen, desto klarer wird: Hinter den Rekorden steckt ein System, das nur funktioniert, solange die Notenbank weiter stützt – und alle so tun, als könne dieser Zustand ewig halten.

Ein Präsident, der nur sich selbst sieht!

Trump hatte nicht einmal darüber nachgedacht, an Sarahs Beerdigung teilzunehmen, bis ein Reporter ihn darauf ansprach. Für die Eltern eines jungen Menschen, der im Dienst für das Land starb, ist das ein Schlag ins Gesicht. Wer trauert, fragt nicht nach Wahlergebnissen, erst recht nicht nach West Virginia. Doch Trump denkt in solchen Momenten nicht an Verlust, Schmerz oder Verantwortung. Er denkt daran, wie es für ihn aussieht. Für die Familie zählt jede Stunde ohne ihre Tochter. Für ihn zählt nur, wie er dasteht. Trump sagt gerne, wie sehr er einzelne Bundesstaaten mag. Virginia, West Virginia, Ohio, Florida – je nachdem, wo er steht und wen er beeindrucken will. Doch seine Sympathien gelten nie den Menschen, sondern den Kulissen, in denen er auftritt. Während eine Familie auf Antworten wartet und ein Land um eine junge Soldatin trauert, redet er über Wahlsiege und Favoritenlisten. Es wirkt wie ein trauriger Spiegel dieser Zeit: Ein Präsident, der Staaten liebt, aber das Schicksal der Menschen darin kaum berührt.

Merz sorgt mit Brot-Aussage für Stirnrunzeln!

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei einem Besuch in einer Hamburger Bäckerei seine Vorliebe für deutsches Brot hervorgehoben. Man merke erst im Ausland, was man an deutschem Brot habe, sagte er den Beschäftigten. Als Beispiel erzählte er von einem Aufenthalt in Luanda: „Am Frühstücksbuffet habe ich gesucht, wo ein ordentliches Stück Brot ist.“ Die Bemerkung sorgt in den sozialen Netzwerken inzwischen für Spott und Kritik. Vielen Nutzern stößt auf, dass ein deutscher Kanzler ausgerechnet in einem der ärmsten Länder Afrikas das Hotel-Brot bemängelt. Andere werfen ihm eine koloniale Haltung und Realitätsferne vor.

Trump droht mit Abschiebung – ein Präsident setzt auf maximale Härte

Donald Trump hat kaum gezögert, den Fall Rahmanullah Lakanwal politisch auszuschlachten. Noch bevor Ermittler ein Motiv benennen konnten, brachte er öffentlich ins Spiel, die Frau und fünf Kinder des Täters abzuschieben. Auf die Frage, ob er das wirklich plane, sagte er nur, man prüfe „die gesamte Situation mit der Familie“. Es ist ein Satz, der nicht nach nüchterner Abwägung klingt, sondern nach kalkulierter Härte. Lakanwal war 2021 über „Operation Allies Welcome“ eingereist, lebte seitdem in Bellingham, arbeitete einfache Jobs und erhielt im April Asyl. CIA-Direktor John Ratcliffe bestätigte seine frühere Tätigkeit für eine US-Partnertruppe in Afghanistan – ein Detail, das Trump völlig ausblendet. Statt Zurückhaltung fordert er bereits die Todesstrafe. Das Weiße Haus sucht die große Geste, nicht die saubere Aufklärung. Siehe auch unsere Artikel unter: „Ein Schuss aus nächster Nähe – die erst 20-jährige Soldatin Sarah Beckstrom ist verstorben und ein Präsident, der den Moment für sich nutzt“ – https://kaizen-blog.org/ein-schuss-aus-naechster-naehe-die-erst-20-jaehrige-soldatin-sarah-beckstrom-ist-verstorben-und-ein-praesident-der-den-moment-fuer-sich-nutzt/ und – „Was über Rahmanullah Lakanwal wirklich bekannt ist – unsere Recherche, die gesicherten Fakten, die offenen Fragen“ – https://kaizen-blog.org/was-ueber-rahmanullah-lakanwal-wirklich-bekannt-ist-unsere-recherche-die-gesicherten-fakten-die-offenen-fragen/

Putins „Gesprächsbereitschaft“ – Friedensplan als Zeitgewinn, nicht als Kurswechsel!

Wladimir Putin gibt sich plötzlich offen für den US-Friedensplan – doch wer genau hinhört, merkt schnell, dass er vor allem seine bekannten Maximalforderungen neu verpackt. In Bischkek nennt er Trumps Vorstoß einen „Ausgangspunkt“, verlangt aber weiterhin den kompletten Rückzug der ukrainischen Armee aus allen von Russland beanspruchten Gebieten, inklusive Teilen, die Moskau noch gar nicht kontrolliert. Zugleich bleibt das Verbot eines NATO-Beitritts und ausländischer Truppen in der Ukraine auf seiner Liste. Während US-Gesandter Steve Witkoff nach Moskau und Armee-Staatssekretär Dan Driscoll nach Kyjiw geschickt werden, versucht der Kreml sichtbar, Zeit zu schinden – in der Hoffnung, dass der Westen finanziell und politisch ermüdet. An der Front geht der Krieg weiter, russische Drohnenangriffe auf Sumy, Odesa und Dnipropetrowsk, ukrainische Drohnen auf russisches Gebiet, dazu neue Tote und Verletzte. Die Ukraine sichert sich zwar weitere 8,1 Milliarden Dollar vom IWF, aber dem Haushalt und den Militärkosten für 2026 und 2027 stehen insgesamt rund 153 Milliarden Dollar gegenüber. Putins Botschaft bleibt damit klar: Er ist bereit zu reden – solange die Grundlage seine Bedingungen sind und die Zeit auf seiner Seite arbeitet.

Trump genießt den Feiertag – und der Kontrast könnte kaum schärfer sein

Während in Washington zwei Familien um ihre schwer getroffenen Kinder trauern oder bangen und das Land über den Angriff auf die National-Guard-Soldaten diskutiert, zeigt sich Donald Trump mit Melania, Barron und seinem Schwiegervater Viktor Knavs beim traditionellen Thanksgiving-Dinner in Mar-a-Lago. Die Kameras halten ein vertrautes Bild fest: prunkvolle Räume, höfisches Gefolge, ein Präsident, der sich in seinem eigenen Kosmos sichtbar wohlfühlt, während draußen die Lage brennt. Trumps kurze Worte zum Tod von Sarah Beckstrom klangen nüchtern, fast beiläufig, bevor er wieder in die Rolle des Hausherrn im Privatpalast wechselte. Es ist dieser harte Schnitt, der hängen bleibt – der Anblick eines Mannes, der sich am Feiertag feiern lässt, während Familien fernab seiner Welt um Leben und Zukunft kämpfen.

Die USA rücken näher an Caracas heran – und nutzen die Dominikanische Republik als Sprungbrett!

Während Washington den Druck auf Venezuela und den regionalen Drogenhandel erhöht, öffnet die Dominikanische Republik ihre Militärinfrastruktur so weit wie nie zuvor für die USA. Präsident Luis Abinader hat zugestimmt, dass US-Streitkräfte für einen begrenzten Zeitraum „sensible Zonen“ im Bereich der San-Isidro-Luftwaffenbasis und des Flughafens Las Américas nutzen dürfen – zum Auftanken, Verlegen von Gerät und Personal. Verteidigungsminister Pete Hegseth preist die Dominikanische Republik als „regionalen Partner, der bereit ist, schwierige Aufgaben zu übernehmen“, während im Hintergrund US-Schläge gegen mutmaßliche Drogenschmugglerboote seit September bereits mehr als 80 Menschen das Leben gekostet haben. KC-135-Tanker sollen künftig Überwachungsflüge absichern, C-130-Transporter unter anderem für Evakuierungen und Katastrophenhilfe bereitstehen. Offiziell betont Abinader, das Abkommen sei „technisch, begrenzt und vorübergehend“, ein Beitrag, um das „Schutzschild“ gegen den Drogenschmuggel zu stärken. Faktisch baut Washington damit seinen militärischen Fußabdruck in der Karibik weiter aus – parallel zu Gesprächen mit Trinidad und Tobago, Grenada und anderen Staaten. Für die Region bedeutet das: mehr US-Präsenz, größere Abhängigkeit, aber auch die Gefahr, in den Konflikt um Venezuela hineingezogen zu werden, ohne dass das je offen ausgesprochen wurde.

Raketen auf Khor Mor – wie ein Angriff auf ein Gasfeld ein ganzes Gebiet ins Dunkel stürzt!

Ein einzelner Raketenangriff hat in der Nacht den größten Teil der autonomen Kurdenregion im Irak lahmgelegt. Das Ziel war das Gasfeld Khor Mor, das etwa 80 Prozent der Stromversorgung in der Region absichert. Nach dem Einschlag in der Nacht zu Donnerstag war die Stromproduktion laut Behörden um drei Viertel eingebrochen, ganze Städte wachten ohne Licht und Internet auf. Offiziell ist noch niemand benannt, doch irakische und kurdische Stellen machen hinter den Kulissen seit Monaten dieselben Akteure verantwortlich: Milizen mit engen politischen Verbindungen nach Teheran, die schon früher US-Interessen im Irak angegriffen haben und Kurdistan als weicheres Ziel betrachten. Der US-Botschafter Mark Savaya spricht von „illegal agierenden bewaffneten Gruppen mit ausländischer Agenda“, während eine der einflussreichsten Milizen, Asa’ib Ahl al-Haq, den Angriff verurteilt und eine nationale Untersuchung fordert. Für die Menschen in der Region spielt das kaum eine Rolle – sie sitzen im Dunkeln, während Bagdad und Erbil sich weiter darüber streiten, wer die Luftverteidigungssysteme kontrollieren soll, die Kurdistan dringend bräuchte. Die USA und andere westliche Staaten wären bereit zu liefern, pochen aber auf Zustimmung der Zentralregierung. So bleibt eine kritische Energieinfrastruktur ungeschützt – in einem Moment, in dem Kurdistan längst zu einem symbolischen Spielfeld zwischen Iran, den USA und innerirakischen Rivalitäten geworden ist.

Navalnys Vermächtnis unter Terrorverdacht – Moskau dreht die Schrauben weiter an!

Russlands Oberstes Gericht, journalistisch muss man das leider so bezeichnen, hat den Anti-Korruptions-Fonds von Alexej Nawalny nun offiziell als „terroristische Organisation“ eingestuft – ein weiterer Schritt, um eine Bewegung zu zerschlagen, deren Gründer seit Februar 2024 tot ist. Schon 2021 war der Fonds als „extremistisch“ eingestuft worden, was seine Arbeit in Russland faktisch beendet und Mitarbeiter zur Flucht gezwungen hatte. Die neue Terror-Klassifizierung verschärft alles: Wer mit dem Fonds zusammenarbeitet oder ihn unterstützt, muss theoretisch mit lebenslanger Haft rechnen. In der Praxis verfolgen Behörden seit Monaten Menschen, die zum Teil Jahre zuvor kleine Beträge gespendet hatten – selbst Überweisungen vor der „Extremismus“-Einstufung werden rückwirkend kriminalisiert. Das Gericht begründet den Schritt mit der Behauptung, der Fonds fördere und rechtfertige Terrorismus, gesprochen hat ein Richter, der zuvor bereits die „internationale LGBT-Bewegung“ als extremistisch verboten hat. Für Nawalnys Mitstreiter im Exil ist klar, worum es geht: den letzten finanziellen und organisatorischen Spielraum zu zerstören, den Zugang zu Informationen aus Russland weiter zu erschweren und jede Form von Unterstützung unter maximalen Strafandrohungen zu stellen. Damit setzt der Kreml ein deutliches Zeichen über den Einzelfall hinaus: Wer Korruption aufdecken will, kann in Russland vom unangenehmen Kritiker zum angeblichen Terrorhelfer erklärt werden – selbst dann, wenn der Mann, in dessen Namen er einst gespendet hat, längst im Grab liegt.

Trump droht mit Bodeneinsätzen gegen venezolanische „Narco-Terroristen“

Donald Trump hat seine Rhetorik gegenüber Venezuela weiter verschärft und angekündigt, dass die USA künftig nicht nur aus der Luft, sondern auch am Boden gegen sogenannte Narco-Terroristen vorgehen könnten. „Wir werden auch damit beginnen, sie am Boden festzunehmen. Das wird sehr bald anfangen. Wir warnen sie“, sagte er am Abend vor Kameras. Die Worte fallen in einer Phase, in der Washington seine Militärpräsenz in der Karibik massiv ausgebaut hat und mehrere Regierungen der Region unter Druck stehen, sich den US-Operationen anzuschließen. Hinter Trumps Satz liegt mehr als eine Drohung – es ist ein Signal, dass die Grenze zwischen Antidrogenpolitik und verdeckter Intervention weiter verschwimmt. Für viele Karibikstaaten stellt sich nun die Frage, wie weit sie bereit sind, Trumps Kurs mitzutragen, während die Lage an Venezuelas Grenzen täglich angespannter wird.

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