Donald Trump bringt eine neue Eskalationsstufe ins Spiel. Länder, die sich der Forderung der USA nach Kontrolle über Grönland nicht anschließen, könnten mit Strafzöllen belegt werden. Details nannte er nicht. Es sei eine Frage der nationalen Sicherheit, erklärte er, und ließ offen, wen genau er ins Visier nehmen würde. Seit Monaten wiederholt Trump, die Vereinigten Staaten müssten Grönland kontrollieren. Das Gebiet ist selbstverwaltet, gehört zum Königreich Dänemark und hat seine eigene Regierung. Neu ist nicht der Anspruch, neu ist die Methode. Erstmals stellt Trump offen in Aussicht, wirtschaftlichen Druck einzusetzen, um politischen Widerstand zu brechen.
Trump sagt, er könne Länder mit Zöllen bestrafen, wenn sie die Kontrolle der USA über Grönland nicht unterstützen.
Die Aussage markiert einen weiteren Höhepunkt. Bislang blieb es bei Forderungen, Andeutungen, dem wiederholten Verweis auf strategische Interessen im hohen Norden. Nun kommt der Hebel ins Spiel, den Trump aus seiner Handelspolitik kennt: Zölle als Bestrafung für mangelnde Gefolgschaft. Wer nicht mitzieht, zahlt. In Europa stößt das auf klare Ablehnung. Dänemark hat erneut betont, dass Grönland nicht verhandelbar ist. Auch andere europäische Regierungen stellten sich hinter diese Position. Die Vorstellung, die USA könnten die größte Insel der Welt einfach an sich ziehen oder ihre Kontrolle erzwingen, wird zurückgewiesen.

Am Ende bleibt ein Trump, der Außenpolitik wie einen Deal führt. Wer zustimmt, kommt davon, wer widerspricht, wird wirtschaftlich unter Druck gesetzt. Bündnisse werden in diesem Denken zu einer Frage von Druck und Gegenleistung, abgesichert mit dem immer gleichen Hinweis auf die nationale Sicherheit. Die Debatte um Grönland war schon bisher Ausdruck eines Machtanspruchs, der wenig Rücksicht auf bestehende Ordnungen nimmt. Mit der Ankündigung möglicher Strafzölle wird daraus ein offener Konfliktkurs. Nicht nur gegenüber Dänemark, sondern gegenüber allen, die sich weigern, diese Logik zu akzeptieren.
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Mir wird schlecht, wenn ich dies und andere Sachen von diesem alten, dementen Drecksack lese,,,warum machen das die anderen Staaten mit und schauen gespannt wie das Kaninchen auf die Schlange????
…ja, die gegenwehr ist weiterhin sehr dünn
Wurde der Gerichtstermin im Zollverfahren des Supreme Court vertagt? Ich dachte, letzte Woche Freitag sollte da ein Urteil gefällt werden. Eine Entscheidung ist dringend. Ich habe nur eine klitzekleine Hoffnung. Der Supreme entscheidet ja zumeist zugunsten von Trump. Es wäre so schön, wenn er sein Militär nicht finanzieren könnte und er dieses fiese Druckmittel Zoll nicht mehr hätte.
…die haben sich weiterhin nicht zum urteil geäussert bzw etwas veröffentlicht, wir warten alle gespannt darauf
Ich dachte auch, dass das schon am 16.01. Verhandelt wurde und wunderte mich, dass es dazu gar keine Infos gibt.
Sicher kein gutes Zeichen ..
ich denke die suchen eine lösung für die 133 milliarden und vermute das ein urteil kommen könnte, „zölle darf er nicht selber so machen, aber die 133 müssen nicht zurückbezahlt werden“, meine vermutung warum es lange dauert, wie sie das juristisch begründen wollen
Europa ist so ein Angsthasen, dabei könnten wir Trump locker den Mittelfinger zeigen. Trump braucht uns mindestens genauso so wie wir ihn.
…da hast du 100% recht
Zölle, Zölle, Zölle … wahrscheinlich träumt Trump nachts davon.
Da der Supreme Court sich bisher gar nicht zur Verhandlung am 16.01. Geäußert hat, sehe ich das als schlechtes Zeichen.
Denn dabei kamen dann Urteile raus, die intransparenter nicht sein könnten.
ich denke die suchen eine lösung für die 133 milliarden und vermute das ein urteil kommen könnte, „zölle darf er nicht selber so machen, aber die 133 müssen nicht zurückbezahlt werden“, meine vermutung warum es lange dauert, wie sie das juristisch begründen wollen