
Binnen Stunden kippt die Erzählung. Dem Grenzschutz-Offiziellen Gregory Bovino wurde nach internen Angaben der Zugriff auf seine sozialen Netzwerke entzogen – mit sofortiger Wirkung. Kurz darauf folgte der nächste Schritt: Bovino ist nicht mehr „regionaler landesweit eingesetzter Kommandeur“. Er wird nach Kalifornien zurückkehren, wo er voraussichtlich in den Ruhestand geht. Noch am selben Tag hatte das Weiße Haus öffentlich erklärt, er werde weiter landesweit führen. Diese Aussage ist nun faktisch überholt. Der Vorgang markiert einen Bruch. Erst Verteidigung, dann Rückzug, dann Absetzung. Parallel mehren sich Hinweise, dass auch Heimatschutzministerin Kristi Noem und ihr enger Berater Corey Lewandowski politisch unter Druck geraten sind. Nichts ist offiziell bestätigt, aber die Dynamik ist eindeutig.

Bemerkenswert ist das Timing. Die Entfernung Bovinos fällt zusammen mit wachsender parteiübergreifender Kritik am tödlichen Einsatz in Minneapolis. Selbst republikanische Stimmen äußern offen Zweifel. Öffentlich wird beschwichtigt, intern wird sortiert. Was bleibt, ist der Eindruck eines Apparats im Krisenmodus. Der Rückzug hat begonnen.
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Hatte es schon bei Euch im Facebook gesehen. Was für ein schrecklicher Mensch
…das ist er, ohne jeden zweifel
Danke für den Artikel.
Bovino ist ein abgrundtief schlechter Mensch.
Narzisst und Soziopath.
Ganz wie Trump.
Im Moment ist er für mich ein Bauernopfer um die Lage zu beruhigen.
Aber so lange Noem, Homan und vor allem die Schützen nicht auch belangt werden, wird sich nur oberflächlich und kurzfristig was ändern.
Eben so lange, bis der Senat der Erhöhung des ICE Budget zugestimmt hat.
…ja, der war eigentlich von der nacht, aber irgendwie rutsche er raus, jetzt geht er nach kalifornien sitzt noch ein paar wochen auf seinem stuhl und dann in die rente …