Prospect Heights: Kontrolle ohne Grund, Rückzug vor der Kamera, ICE-Razzien werden immer massiver!
Kleine Ausschnitte von überall – Stundenlang warten ICE-Beamten auf Straßen, Zugriffe an allen möglichen Ecken wartet ICE – Nur über Weihnachten kamen bei uns über 150 neue Fälle dazu, was neben den bereits laufen Fällen kaum noch zu bewältigen ist
In Prospect Heights, Illinois, forderten Einwanderungsbeamte Polizeibeamte auf, ein Fahrzeug anzuhalten, weil ein Mann ihnen folgte. Der Polizist erklärte offen, der Stopp erfolge auf Wunsch der Beamten. Kurz darauf drängten sich mehrere Bundesbeamte um den Mann, der ruhig erklärte, er sei US-Staatsbürger. Die Antwort lautete, er müsse das beweisen. Auf die Frage nach dem Grund der Kontrolle gab es keinen. Der Mann fragte direkt, ob sein Aussehen der Anlass sei. Die Beamten wichen aus und verlangten einen Führerschein. Er verwies darauf, dass das Fahrzeug auf seinen Namen zugelassen sei und er keine Angaben machen müsse. Ein Beamter behauptete fälschlich, er sei zur Identifikation verpflichtet. Dann der Bruch: Eine Warnung ging durch die Gruppe, Kameras seien links. Ein anderer Beamter ließ sich kurz den Ausweis zeigen, blickte flüchtig darauf und beendete die Kontrolle. Kein Strafzettel, keine Festnahme, keine Erklärung. Weil es keinen rechtlichen Grund gegeben hatte. Was blieb, war der Eindruck eines Zugriffs, der nur so lange Bestand hatte, bis er dokumentiert wurde. Und so müssen wir alle weitermachen.
Corona, Kalifornien: Weihnachten, Handschellen und Kinder als Zuschauer
Am Weihnachtsmorgen nahmen ICE-Beamte in der Nähe einer Highschool in Corona, Kalifornien, einen Vater fest und machten seine Kinder zu Zeugen. Die Kinder wurden kurzzeitig in Handschellen gelegt und mussten zusehen, wie ihr Vater abgeführt wurde. Sie riefen, sie seien Kinder, während ein Beamter ihnen das Telefon aus der Hand riss und beschädigte. Drei weitere Personen, die filmten, wurden ebenfalls festgenommen. ICE erklärte später, die Familie habe die Beamten behindert, indem sie ihnen mit dem Auto gefolgt sei. Die Kinder wurden schließlich der Mutter übergeben, doch der Schaden war da. Eigentum war zerstört, Vertrauen ebenso. Die Festnahme fand nicht im Verborgenen statt, sondern vor laufenden Kameras und vor Minderjährigen. Weihnachten wurde zum Kulissenwechsel für Härte. Kein Ermessensspielraum, keine Rücksicht, keine Zurückhaltung. Was blieb, war ein Bild staatlicher Gewalt, das sich einprägt und nicht wieder verschwindet.
Selenskyj kündigt mögliches Treffen mit Trump in Florida an!
Wie wir bereits am 25. Dezember 2025 angedeutet hatten, wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag in Florida sich mit Donald Trump treffen. Die Gespräche sollen sich auf den weiteren Verlauf des Krieges und mögliche politische Auswege konzentrieren. Gegenüber Journalisten erklärte Selenskyj, ein gemeinsamer Friedensplan ukrainischer und amerikanischer Vertreter sei zu neunzig Prozent ausgearbeitet. Details nannte er nicht, betonte jedoch, es gehe um konkrete Sicherheitsgarantien und belastbare Zusagen. Das Treffen findet vor dem Hintergrund wachsender Ermüdung im Westen statt. Washington sendet zunehmend widersprüchliche Signale. Florida wird damit kurzfristig zu einem politischen Schauplatz von internationaler Tragweite. Ob aus dem Gespräch mehr als Symbolik entsteht, bleibt offen. Klar ist nur: Kiew sucht jede verbliebene Tür.
Selenskyj spricht von einem Friedensplan, der zu neunzig Prozent fertig sei. Ausgearbeitet gemeinsam von ukrainischen und US-amerikanischen Vertretern. Die letzten offenen Punkte dürften genau jene sein, über die bisher niemand sprechen will. Territorium, Sicherheitsgarantien, Zeitpläne. Dass Selenskyj ausgerechnet jetzt von Fortschritten spricht, ist kein Zufall. Der Winter wirkt, die Fronten verhärten sich, die Geduld der „Partner“ schwindet.
Santa als Feindbild

Der republikanische Mehrheitsführer im Senat von Indiana, Chris Garten, stellt sich selbst als prügelnden Weihnachtsmann-Gegner dar. Veröffentlicht werden KI-generierte Bilder, auf denen er Santa Claus vor dem Statehouse attackiert. Weihnachten wird zur Kulisse, Gewalt zur Pointe. Wer die Bilder kritisiert, wird pauschal als snowflakes verspottet. Die Botschaft eine billige Polit-Show, Inszenierung wichtiger als Wirkung. Der Kalender sagt Dezember, der Tonfall kennt keine Feiertage. Wenn selbst Santa herhalten muss, ist jedes Maß verloren.

Garten liefert die Deutung gleich mit. Der Nordpol stehe für Bürokratie, mandates ohne Finanzierung, staatliche Übergriffe. Indiana dagegen, we the people, hart, wachsam, abwehrbereit. Die Fantasie wird politisch aufgeladen, das Märchen zum Feind erklärt. KI-Bilder sollen Stärke zeigen, am Ende bleibt Geschmacklosigkeit. Öffentliche Ämter tragen Verantwortung, auch im Humor. Wer regiert, formt Bilder im Kopf anderer. Wenn das Bild Gewalt ist, sagt das mehr als jede Parole. Und wenn Santa zum Gegner wird, ist die Grenze längst überschritten.
40 Milliarden für Buenos Aires, Leere auf den Höfen
Ein Farmer aus Virginia: Trump hat 40 Milliarden Dollar an Argentinien gegeben, und seit er gewählt wurde, sind die Suizide unter Landwirten gestiegen, die Zahl der Farmpleiten ist gestiegen und auch die Zwangsversteigerungen von Höfen haben zugenommen.
Ein Farmer aus Virginia bringt es auf den Punkt. Unter Donald Trump flossen Milliarden ins Ausland, rund 40 Milliarden Dollar nach Argentinien, als Kredit, als politisches Signal, als Handschlag unter Eliten. Auf den Höfen im Mittleren Westen kam davon nichts an. Keine Entlastung bei Saatgut oder Diesel, keine Hilfe bei Zinsen oder Versicherungskosten. Stattdessen wachsende Schulden, enger werdende Margen. Wer produziert, trägt das Risiko allein. Wer Politik exportiert, kassiert Applaus. Zurück bleibt das Gefühl, verrechnet worden zu sein.
Seit Trumps Amtsantritt steigen die harten Indikatoren. Mehr Farmpleiten, mehr Zwangsversteigerte Höfe, mehr endgültige Abschiede. Die Zahl der Suizide unter Landwirten nimmt dramatisch zu. Das sind keine willkürlichen Werte, das sind Namen, Höfe, Familien. Betriebe gehen verloren, oft seit Generationen. Banken ziehen Linien, Gerichte setzen Termine, der Druck wächst leise, aber konstant. Politische Versprechen greifen hier nicht. Subventionen erreichen oft die Falschen. Der Markt frisst zuerst die Schwächsten, und Washington hört selten genau hin. In den letzten Monaten hatten wir dazu einige Recherchen veröffentlicht.
Ein Verfahren unter Vorbehalt

Eine Bundesrichterin, Paula Xinis, hat das Strafverfahren gegen Kilmar Abrego Garcia gestoppt und damit eine juristische Kettenreaktion ausgelöst. Paula Xinis setzte den Prozess aus und ordnete an, dass zentrale Fragen zur Rechtmäßigkeit des Vorgehens geprüft werden müssen. Parallel dazu stellte Waverly D. Crenshaw Jr. fest, dass ausreichend Anhaltspunkte vorliegen, um öffentlich zu klären, ob die Strafverfolgung aus Vergeltung betrieben wird. Genau dafür setzte er eine Anhörung für den 28. Januar an. Die Staatsanwaltschaft muss dort erklären, warum sie ausgerechnet jetzt ein Verfahren wegen Menschenschmuggels verfolgt. Gelingt diese Erklärung nicht, droht die Einstellung der Anklage. Ausgangspunkt des Ganzen ist eine Abschiebung, die nie hätte stattfinden dürfen. Abrego Garcia war im März nach El Salvador gebracht worden, in ein berüchtigtes Gefängnis. Erst massiver öffentlicher Druck und eine gerichtliche Anordnung führten im Juni zu seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Doch diese Rückkehr markierte nicht das Ende, sondern den Beginn eines neuen strafrechtlichen Zugriffs.
Der Fall steht inzwischen exemplarisch für die Einwanderungspolitik unter Donald Trump. Abrego Garcia weist die Vorwürfe entschieden zurück und spricht von gezielter, selektiver Verfolgung. Grundlage der Anklage ist ein Verkehrsstopp aus dem Jahr 2022. Damals saßen mehrere Mitfahrer im Auto, Beamte äußerten intern einen Verdacht, ließen ihn am Ende jedoch mit einer Verwarnung weiterfahren. Jahre später taucht derselbe Vorgang wieder auf. Ein Beamter des Department of Homeland Security sagte aus, dass er die Angelegenheit erst erneut aufgriff, nachdem der Supreme Court im April angeordnet hatte, Abrego Garcia aus El Salvador zurückzuholen. Jahre zuvor war ihm richterlicher Schutz vor Abschiebung gewährt worden, weil ihm in seinem Herkunftsland konkrete Gefahr durch eine gewalttätige Bande drohte. Er lebte legal in den USA, arbeitete unter Aufsicht von Immigration and Customs Enforcement, hatte eine amerikanische Ehefrau und ein Kind. Trotzdem wurde er öffentlich mit MS-13 in Verbindung gebracht, ohne Vorstrafen, ohne belastbare Beweise. Nun liegt es an der Staatsanwaltschaft zu erklären, warum aus einem alten, folgenlosen Vorgang plötzlich ein Strafverfahren wurde. Die Antwort wird entscheiden, ob dieser Fall endet – oder ob er als Beleg dafür stehen bleibt, wie weit ein Staat gehen kann, um einen eigenen Fehler zu rechtfertigen.
Sieben Flüge – und die falsche Richtung der Fragen
Mark Epstein sagt einen Satz, der hängen bleibt. Donald sei etwa siebenmal in Jeffs Flugzeug gewesen. Doch die eigentliche Frage, so Mark Epstein, sei eine andere. Ob jemals überprüft wurde, wie oft Jeffrey in Donalds Maschine saß. Ob die Flugprotokolle dieser Tage wirklich nebeneinandergelegt wurden. Nicht nur eine Liste, sondern zwei. Bewegungen in beide Richtungen. Treffen, die nicht nur auf Einladung beruhten. Wer flog mit wem, und wann genau. Die öffentliche Debatte bleibt einseitig. Sie zählt Wege nur in eine Richtung. Genau dort beginnt das Weglassen.
Nach Angaben von Mark Epstein habe Jeffrey Epstein ihm mehrfach gesagt, dass er gemeinsam mit Donald Trump in dessen Flugzeug unterwegs war. Hin oder zurück, nicht einmalig, sondern wiederholt. Diese Aussage verschiebt den Blick. Es geht nicht mehr nur um Gastlisten, sondern um Nähe und Selbstverständlichkeit. Um Flüge, die offenbar keiner Erklärung bedurften. Bis heute ist unklar, ob diese Routen je vollständig ausgewertet wurden. Ob jemand wirklich wissen wollte, wie eng diese Wege waren. Solange das offenbleibt, bleibt auch die Geschichte unvollständig.
Kiew im Dunkeln
Raketen überziehen Kiew, das Licht erlischt, die Stadt erzittert. Mehrere schwere Explosionen treffen Wohngebiete, als Russland einen kombinierten Angriff mit cruise missiles und ballistischen Raketen startet. Die Luftabwehr arbeitet, Menschen suchen Schutz. Vitali Klitschko meldet Explosionen in der Hauptstadt und ruft dazu auf, in den Schutzräumen zu bleiben. Journalisten hören Detonationen in verschiedenen Teilen der Stadt. Die ukrainische Luftwaffe löst landesweit Alarm aus, Drohnen und Raketen bewegen sich über mehrere Regionen. Kein punktueller Schlag, sondern ein klares Zeichen. Kiew wird sichtbar ins Visier genommen.
Der Zeitpunkt ist eindeutig. Zwei Tage vor einem geplanten Treffen von Wolodymyr Selenskyj mit Donald Trump in Mar-a-Lago eskaliert Moskau. Kurz zuvor hatte Selenskyj erklärt, er sei zu einem Referendum bereit, falls Russland einer 60-tägigen Waffenruhe zustimme. Der Kreml wirft ihm und seinen EU-Partnern vor, einen US-vermittelten Plan zu torpedieren. Dann schlagen Raketen in der Hauptstadt ein. Selenskyj warnt, eine Abstimmung unter Beschuss sei keine freie Entscheidung. Wenn gewählt werde, während Raketen fallen, würden die Menschen sie sehen.

Eine Spirale der Gewalt eskaliert in den USA und ist durch besonnene Dokumentationen zu stoppen. Wenn es also mehr Menschen gibt, die von Euch oder hoffentlich noch mehr solcher Teams lernen, könnte ein grossartiger Widerstand gelingen. Ich weiss, dass das zur Zeit in einem so grossen Land wie den USA zu wenige sind. Aber steter Tropfen höhlt den Stein. Das beweist eindrucksvoll der Fall Kilmar Abrego Garcia. Für mich ist das eine Weihnachtsbotschaft, die auf der Höhe der Zeit ist. Es wäre auch die richtige Botschafter für alle Länder.
In Deutschland würden das aber auch nur investigative Journalisten und allenfalls Wähler des Grünen und Linken Spektrums verstehen. Und der Leidensdruck ist bei vielen noch zu klein. Ausserdem reagieren viele genau in den Gruppen, die sich gegen Rechts richten, mit viel Abkehr und glauben nicht, dass das was in Amerika passiert, bei uns zeitversetzt folgt.
Wie meinte mein eigener Bruder gestern zu mir “ ich verstehe nicht, dass Dich das SEK noch nicht abgeholt hat“. Meine Antwort, dass ich Aussagen teile, die dokumentiert sind und juristisch abgeklopft, ist im Nirwana gelandet. Mein Bruder war Berufssoldat und auch im Kosovo …und er wünscht sich eine neue Schwester. Ich bin ihm zu grün und Antifa. Was er nicht sagt, ist dass er leidet, dass ich behindert und krank bin und er davor wegjäuft und ich nicht mehr vor den Schwierigkeiten meines Lebens weglaufe und wieder Kämpfe. Etwas das Du mir wieder beigebracht hast und ich wieder Sebstwertgefühl habe. Und das lernen andere auch von Dir und der Arbeit Deines Teams. DIesen Dank musste ich hier mal aussprechen. Denn Dein Weihnachten war arbeitsreich und hat anderen Menschen geholfen.Und mir auch. Danke für alles.
…
ich danke dir für deine Worte. Es ist leider der härteste Weg der Aufklärung, weil Du Dich richtig durchsetzen musst und wie sagt man so schön; „Dreck fressen muss; auch oft allein auf weiter Flur stehst, weil es nicht in das Bild passt, dass alle aber schnell haben möchten“ – Ich wünsche Dir für 2026 jeden Tag jegliches Glück und das für uns alle die Zeiten besser werden.
Sehr interessante Recherche zu den Flügen mit Epstein.
Hoffentlich wird weiter ermittelt und ans Licht gebracht.
Das Ihr dran seid, dass weiß ich.
Ice ist wirklich Gestapo 2.0
Ohne jedes Gewissen, bereit zu jeder Brutalität, auch Kinder sind kein Tabu mehr.
Was für ein Trauma für die Kinder 😔
Die Polizeibeamten in den demokratischen Staaten sollten grundsätzlich nicht mit ICE zusammenarbeiten.
Was aus einer „Kontrolle“ wurde, sieht man ja.
Ich frage mich, wie die ICE Typen Ihre Staatsbürgerschaft beweisen wollen würden.
Oder der Gros der MAGA, die gerade mal einen Führerschein besitzen.
Ich glaube, dass Jeder Kameras mit directed Upload im Auto haben sollte.
Um genau bei solchen Situationen, wie von Euch recherchiert, ein kleines Ass im Ärmel zu haben.
Putin zeigt, was er von einem möglichen Frieden hält.
Nämlich gar nichts.
Immer weiter bomben und bomben.
Trump nickt es ab, weil er ja Selensky ohnehin für den Schuldigen hält.
Kilmar…. die unendliche Rachegeschichte.
Hoffentlich können seine Familie und er irgendwann zur Ruhe kommen und die traumatischen Ereignisse verarbeiten.
Die Farmer in Virginia haben ihn zu, locker, 85% gewählt.
Sie würden ihn auch jetzt noch zu 60% wieder wählen.
Wo Trump doch ein paar Millionen für die Farmer locker gemacht hat.
Schon sind sie wieder auf seiner Seite, sogar die, die ihre Farmen verloren haben.
Und das geht mir nicht in den Kopf. Wie engstirnig und blind muss man sein?
Wie absolut tief kann man nur sinken?
Den Weihnachtsmann (wenn auch als KI) zu verprügeln.
Hat der Typ keine Kinder oder Enkel? Kleine Nichten oder Neffen?
Was last so etwas bei einem 4 jährigen Kind aus, was an Santa glaubt.
Absolut abscheulich 🤬