Der UN-Sicherheitsrat tritt auf Antrag Venezuelas zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Das Treffen ist für Dienstag um 15 Uhr Ostküstenzeit angesetzt, wie Slowenien mitteilte, das im laufenden Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat innehat. Auslöser ist eine formelle Beschwerde der venezolanischen Regierung über das, was sie als fortgesetzte aggressive Handlungen der Vereinigten Staaten bezeichnet. Venezuelas UN-Botschafter Samuel Moncada hatte den Antrag am Mittwoch eingereicht. In seinem Schreiben fordert er eine sofortige Befassung des Rates mit den jüngsten Schritten Washingtons, die nach Darstellung Carácas weit über politische oder wirtschaftliche Auseinandersetzungen hinausgehen. Die USA, so der Vorwurf, verhielten sich wie eine Kolonialmacht und verletzten offen die Souveränität Venezuelas. Konkret wirft Moncada der US-Regierung vor, venezolanisches Territorium und staatliche Vermögenswerte, einschließlich der Ölressourcen, faktisch für sich zu beanspruchen.
Am 17. Dezember wurden weitere 4 Menschen durch den Einsatz von amerikanischen Militärwaffen getötet.
In ungewöhnlich scharfer Sprache warnt der Botschafter vor den historischen Dimensionen dieses Vorgehens. Sollte die amerikanische Position Bestand haben, bedeute dies, dass sich die Vereinigten Staaten die größten bekannten Erdölreserven der Welt zuschrieben. Moncada spricht in diesem Zusammenhang von einem Akt der Plünderung, der in seinem Ausmaß beispiellos wäre und einen gefährlichen Präzedenzfall für das internationale System darstelle. Die Dringlichkeitssitzung macht deutlich, wie sehr sich der Konflikt zwischen Washington und Caracas inzwischen auf die multilaterale Ebene verlagert hat. Während die USA ihr Vorgehen regelmäßig mit rechtlichen, politischen oder sicherheitspolitischen Argumenten begründen, sieht Venezuela darin einen offenen Angriff auf die Grundlagen des Völkerrechts. Der Sicherheitsrat wird nun zum Schauplatz dieser Auseinandersetzung – mit ungewissem Ausgang, aber hoher symbolischer Bedeutung. Dass ein Mitgliedsstaat den Rat wegen angeblicher Enteignung und Souveränitätsverletzung anruft, unterstreicht, wie tief diese Krise ist und wie brüchig die internationalen Spielregeln in diesem Konflikt geworden sind.
Updates – Kaizen Kurznachrichten
Alle aktuellen ausgesuchten Tagesmeldungen findet ihr in den Kaizen Kurznachrichten.
Zu den Kaizen Kurznachrichten In English
Was sagen denn eigentlich die Soldaten und ihre Vorgesetzten zu dem Scheiß den Trump und seine Bande da veranstalten? Haben die gar keine Gewissensbissen, wenn die ein Boot zerbomben?
…einiges in der führung wurde durch trump treue ersetzt, die soldaten machen das was man ihnen sagt, auch weil die strafen für eine befehlsverweigerung drastisch sind, aber es herrscht zwiespalt und es gab auch viele rücktritte aus armee
Es ist gut, dassder Konflikt, nein die Aggression durch die USA, vor die UN getragen wird.
Nein, Maduro ist kein Heiliger,sondern ein Autokrat.
Dem Volk geht es nicht gut.
Aber darum geht es nicht.
Es geht um die territoriale Souveränität eines Landes.
Darum dass sich kein Land anmaßen darf dies zu untergraben.
Egal ob mit Drohgebärden oder gar millitärischer Gewalt.
Die UN ist ein Papiertiger.
Das muss Allen klar sein.
Es wird gemahnt.
Zu richtigen Resolutionen kommt es aber schon lange nicht mehr, weil eines der großen Länder Veto einlegt. USA, Russland, China…
So bleibt nur die wage Hoffnung, dass mit der Sitzung mehr Sichtbarkeit erreicht wird und endlich ein paar Staatschef ejnen Ar*** in der Hose haben und sehr deutlich werden.