Feuer in Crans-Montana – Neujahr endet in Katastrophe – Bravo Gianni!

Kurz nach Mitternacht verwandelte sich eine Neujahrsfeier im Alpenort Crans-Montana in ein Inferno. In der Bar Le Constellation kamen rund 40 Menschen ums Leben, mehr als 115 wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Die genaue Zahl der Toten steht noch nicht fest. Die Polizei spricht von einem der schwersten Unglücke in der Schweiz seit Jahrzehnten. Die Identifizierung der Opfer wird Tage dauern. Die Behörden haben fünf Tage Staatstrauer angekündigt. Für die Gemeinde bedeutet das Ereignis einen tiefen Einschnitt. Aus einer Nacht der Freude wurde innerhalb von Minuten ein Ort der Verzweiflung. Der Schock reicht weit über den Ort hinaus. Krankenhäuser in der Region arbeiteten rasch am Limit. Die Priorität liegt nun bei Aufklärung und Betreuung der Betroffenen. Noch ist vieles unklar. Sicher ist nur das Ausmaß der Tragödie. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis schloss einen Anschlag früh aus. Es gebe keinerlei Hinweise auf eine gezielte Tat. Der Brandort konnte zunächst nicht betreten werden, weshalb die Ursache offenbleibt. Unklar ist auch, wie viele Menschen sich tatsächlich in der Bar befanden. Die maximale Kapazität wird Teil der Untersuchung sein. Festnahmen gab es bislang nicht. Die Ermittlungen richten sich nicht gegen Personen, sondern sollen die Abläufe klären. Aussagen von Überlebenden deuten auf offene Flammen während der Feier hin. Ob diese eine Rolle spielten, ist Gegenstand der Prüfung. Die Polizei bittet um Geduld. Ergebnisse werden erst erwartet, wenn das Gebäude sicher untersucht werden kann. Transparenz wurde zugesichert. Spekulationen sollen vermieden werden.

Überlebende schildern chaotische Szenen im Inneren der Bar. Dichte Rauchentwicklung, Panik und Gedränge prägten die Minuten nach Ausbruch des Feuers. Ein 16-Jähriger aus Paris berichtete von Erstickungsgefühlen und verzweifelten Fluchtversuchen. Fenster wurden eingeschlagen, Möbel zum Entkommen genutzt. Mehrere Freunde gelten als vermisst oder kamen ums Leben. Eltern eilten in der Nacht zur Unglücksstelle, um nach ihren Kindern zu suchen. Für viele endete der Jahreswechsel im Krankenhaus. Die Bilder vor Ort zeigen Einsatzkräfte am Rand ihrer Belastbarkeit. Zurück bleiben Trauer, offene Fragen und ein Ort, der lange mit diesem Ereignis verbunden bleiben wird.

Gianni gehört zu den stillen Helden der Tragödie von Crans-Montana. Der 19-jährige Student zögerte nicht, in das brennende Lokal zurückzulaufen und Verletzten zu helfen, noch bevor Rettungskräfte eintrafen. Was in seinem Bericht besonders erschüttert, ist nicht nur das Ausmaß des Leids, sondern ein leiser, fast beiläufiger Satz: Nur drei oder vier Zivilisten hätten geholfen. Inmitten von Rauch, Angst und Chaos blieb die Hilfe weniger Einzelner die Ausnahme. Diese Beobachtung wirft eine bedrückende Frage auf, ohne sie laut auszusprechen: Wie es möglich ist, bei einer solchen Katastrophe stehen zu bleiben, statt zu handeln – und was das über uns als Gesellschaft sagt, gerade in einem Moment, der vor allem Würde, Mitgefühl und Menschlichkeit verlangt.
Eiszeit im Hirn – Stephen Miller tanzt
Stephen Miller bewegt sich wie ein untoter Werbespot für Körperverweigerung. Das Gesicht bleibt wie eingefroren in einem Ausdruck zwischen Ekel und Sendungsbewusstsein. „Ice Ice Baby“ wummert, aber sein Taktgefühl ist irgendwo zwischen Guantánamo und Deportationserklärung hängengeblieben. Um ihn herum glitzert Mar-a-Lago wie das Dekor eines schlechten Mafiafilms, doch er wirkt wie ein Fremdkörper im falschen Jahrzehnt. Wer gedacht hatte, Faschismus hätte keinen Beat, kennt Stephen Miller nicht.
Während Miller sich wie ein gefesselter Staubsauger bewegt, explodiert Kristi Noem förmlich vor Partyenergie. Die Chefin der Homeland Security wirbelt über das Parkett, als hätte sie gerade eine ganze Menge Migranten abgeschüttelt. Gesicht auf Dauerglück – sie tanzt, als wäre Vanilla Ice der Messias. In ihrem Überschwang liegt eine fast beängstigende Entfesselung. Kein Widerstand, nur Bass, Reichtum und Kontrolle.
Zweimal Feuerwerk, dreimal Widerstand
In Grönland knallt es zweimal ins neue Jahr – einmal, wenn Dänemark um Mitternacht feiert, und erneut drei Stunden später, wenn die eigene Zeitzone an der Reihe ist. Die Geste wirkt harmlos, sagt aber viel über das Spannungsfeld zwischen Zugehörigkeit und Eigenständigkeit. Besonders seit Trump erneut versucht, Grönland politisch und wirtschaftlich anzubinden – als wäre es ein leerer Fleck auf der Landkarte. Doch Grönland ist kein Niemandsland. Es hat ein Parlament, eigene Gesetze und ein klares Nein zur amerikanischen Übernahmefantasie. Das Feuerwerk erinnert daran, dass Zugehörigkeit nicht Besitz bedeutet. Und dass der Wunsch nach Unabhängigkeit nicht erloschen ist.
„Wir wollen uns unser Land zurückholen“
Trump steht auf der Bühne von Mar-a-Lago, sonnt sich im Applaus und nennt Namen. Einer davon: Tom Emmer, Abgeordneter aus Minnesota, Republikaner der alten Schule, seit Kurzem wieder laut. Emmer habe im Fernsehen über Somalia gesprochen, sagt Trump – und das „nicht nett“. Dann lacht er. Kein Widerspruch, kein Abstand. Im Gegenteil: Trump macht klar, dass genau solche Töne gewünscht sind. Die somalische Gemeinde in Minnesota wird zur Zielscheibe, als wäre sie ein Hindernis. „Wir wollen uns unser Land zurückholen“, ruft Trump. Von Menschen wie diesen? Die Szene sagt alles. Keine Kritik, sondern ein Wink: So funktioniert die neue Gefolgschaft. Folgen ist einfach, schweigen ist einfach, kostet kein Geld, aber eine Frage bleibt: „Wir wollen uns unser Land zurückholen“ – Von wem genau, bleibt offen.
Sein letzter Einsatz – Rex kriegt seinen Ball
K-9-Hund Rex geht in den Ruhestand – nach Jahren voller Einsätze, Spurensuche, Durchsuchungen, Festnahmen. Sein Abschied ist kein großes Tamtam, sondern eine Kiste voller Tennisbälle. Dutzende. Doch Rex zögert keine Sekunde, souverän, schnüffelt, sortiert kurz und holt zielsicher den einen heraus, seinen Ball. Der mit dem Geruch, den er kennt, mit dem er gelernt hat. Ein Hund, der weiß, was er tut, und Menschen, die es nicht vergessen haben. Ein Moment, der funktioniert, weil er echt ist. Rex war kein Symbol, keine Show. Nur gut in dem, was er tat, weil er es konnte.
Trump beendet Pacht für Washingtons öffentliche Golfplätze

Die Trump-Regierung hat den Pachtvertrag für die drei öffentlichen Golfplätze in Washington beendet und damit erneut direkt in die Gestaltung des öffentlichen Raums der Hauptstadt eingegriffen. Der bisherige Betreiber, der gemeinnützige National Links Trust, teilte mit, dass das Department of the Interior den auf 50 Jahre angelegten Vertrag gekündigt habe. Zur Begründung hieß es, notwendige Investitionen seien nicht umgesetzt und Vertragsauflagen nicht erfüllt worden. Der Trust widerspricht dem deutlich und verweist auf 8,5 Millionen Dollar an Investitionen sowie stark gestiegene Spielzahlen und Einnahmen. Die Plätze – am Potomac, im Rock Creek Park und ein historisch bedeutender Ort für schwarze Golfgeschichte – bleiben vorerst geöffnet, größere Modernisierungen werden jedoch gestoppt. Für Donald Trump eröffnet der Schritt neue Möglichkeiten, öffentliche Flächen neu zu prägen, zumal sein Unternehmen zahlreiche Golfanlagen betreibt. Die Entscheidung fügt sich ein in eine Reihe von Eingriffen, mit denen Trump derzeit Washington umgestaltet – vom Umbenennen öffentlicher Einrichtungen bis hin zu Bauprojekten am Weißen Haus. Vielleicht erwartet uns dann alle bald der Trump-Memory-Park. Not beautiful.
Russland fordert USA zum Rückzug auf

Kurz vor Mitternacht an Silvester übermittelt Moskau eine klare Botschaft an Washington: Stoppt die Verfolgung des Öltankers „Bella 1“. Der Tanker war auf dem Weg nach Venezuela, als ihn die US-Küstenwache in der Karibik stellen wollte. Die Begründung: keine gültige Nationalflagge, damit rechtlich staatenlos und auf offener See beschlagnahmbar. Doch die Crew verweigert den Befehl, flieht in den Atlantik und funkt plötzlich: russischer Schutz, russische Flagge, neuer Name „Marinera“, Heimathafen Sotschi. Die USA bleiben skeptisch. Für sie zählt nicht die frisch aufgetragene Farbe, sondern der rechtliche Status beim ersten Kontakt. Ein anonymer Regierungsvertreter spricht von Täuschung, die Küstenwache verfolgt weiter. Russland aber pocht nun offen auf seine Hoheit – mitten in laufenden Verhandlungen zwischen Trump und Selenskyj über ein mögliches Friedensabkommen in der Ukraine. Die Forderung an die USA ist mehr als Symbolpolitik: Sie testet, wie weit sich Trump von außen unter Druck setzen lässt.
Im Hintergrund eskaliert der Kampf um Venezuelas Öl. Trumps Administration will Tanker aufhalten, Venezuelas Marine schickt bewaffnete Begleitschiffe, Russland zeigt demonstrative Solidarität. Was als Durchsuchung beginnt, wird zur diplomatischen Zerreißprobe – mit einem Tanker als Testfall für globale Machtverhältnisse.
